Eishockey: Pinguine Schüler profimäßig unterwegs

Ganz wie bei den Profis ging es heute beim Punktspiel der Königsbrunner Pinguine Schüler zu. Zumindest was die weite Anreise (nach Bad Aibling) und die Spielzeit (Freitag, 19.30 Uhr) anbelangte. Aber auch bezüglich Kampf und Spielhärte zeigten die Teens profimäßigen Einsatz. Last but not least war die über das Spiel geringe Zahl von nur 3 Toren ebenfalls auf Profi-Niveau. Alles in allem also eine spannende Partie die die aus Königsbrunn mitgereisten Zuschauern beim Kampf des EHC Bad Aibling gegen die Schüler des EV Königsbrunn geboten bekamen.

Leider fielen alle 3 Tore gegen die Pinguine, wobei das 0:3 nicht unbedingt den tatsächlichen Spielverlauf wiederspiegelte. Von Anfang an waren die Pinguine heute mit Leidenschaft und Konzentration bei der Sache und es schien als läge der Führungstreffer in der Luft. Wie so oft im Sport wurde man dann aber für die eigenen ausgelassenen Chancen bestraft und musste mit 0:1 in die erste Drittelpause gehen. Davon wenig beeindruckt machten die Pinguine im zweiten Drittel mächtig Druck und zwangen den Aiblinger Torhüter immer wieder zu Glanztaten. Da allerdings die Konter der Gastgeber stets gefährlich waren, konnte sich auch der Königsbrunner Torhüter heute mehrfach glänzend auszeichnen.

Das Pendel schien sich zugunsten der Pinguine zu drehen, erst Recht als sie zum wiederholten Male in Überzahl agieren konnten. Doch ausgerechnet dann legte die Königsbrunner Abwehr eine kleine Pause ein und so musste zum Erschrecken der Gästezuschauer ein Unterzahltor hingenommen werden. Dies war sicher eine spielentscheidende Szene.

Großen Lob von Trainer und Betreuern gab es aber für die Pinguine, dass sie auch danach weiter unermüdlich kämpften und bis zum Schluss bissig und entschlossen blieben. Dies trotz einer nur dünnen Kaderstärke von 15 Feldspielern von denen mehrere mit starken Erkältungen und noch nicht auskurierten Verletzungen angetreten waren. Am Tag nach dem Spiel war das Lazarett der kranken und verletzten Spieler dann auf 7 angewachsen...

Auch wenn man im letzten Drittel noch das 0:3 hinnehmen musste, sah man nach dem Spiel überwiegend fröhliche Gesichter. Den anschließenden gemeinsamen Besuch im amerikanischen Spezialitätenrestaurant hatten sich heute alle Spieler dank unermüdlichen Einsatz in einem körperbetonten Spiel mehr als verdient. Erschöpft aber stolz über das spannende Kampfspiel kam man schließlich um Mitternacht wieder in Königsbrunn an, fast wie bei den Profis.
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