Einbruch im letzten Spielabschnitt

Der Einsatz passte, so wie auch in den Partien zuvor.
Königsbrunn: Hydro-Tech Eisarena | Lange Zeit zeigte sich der EHC in Passau von seiner besten Seite und war ein ernstzunehmender Gegner für die haushohen Favoriten aus Niederbayern. Doch im letzten Drittel reichten fünf schwache Minuten um die Partie klar mit 2:7 zu verlieren.

Mit viel Schwung starteten beide Teams in die Partie. Ein wenig überraschend war auf Königsbrunner Seite der Einsatz von Hayden Trupp, der sich im Spiel gegen Schongau eine Beinverletzung zuzog und angeschlagen gegen Passau auflief. Passau zeigte sich als offensivstarke Mannschaft, die sich immer wieder im Drittel der Königsbrunner festsetzte. Doch Königsbrunn hielt gut dagegen und entschärfte die Offensivbemühungen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. So kam auch der EHC zu seinen Torchancen und agierte immer wieder druckvoll vor dem Tor der Niederbayern. Den ersten Treffer markierten aber die Gastgeber, die in der siebten Minute zum 1:0 einschossen. In der fair geführten Partie setzte Königsbrunn aber weiter nach und generierte einige hochklassige Chancen, konnte diese aber nicht zur Ergebniskorrektur nutzen. Der EHC war in diesem Drittel die bessere Mannschaft, doch kurz vor der Pause fiel dann nach einem Penalty das 2:0 für die Gastgeber. Doch nach Wiederanpfiff belohnten sich die Brunnenstädter für ihre Bemühungen und kamen durch den Treffer von Henning Schütz auf 1:2 heran. Weitere Treffer wollten aber nicht fallen. Auch die Gastgeber, die nun das Spiel im Griff hatten konnten nicht treffen. Mit der knappen Führung ging es dann in die letzte Pause. Doch gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts legten die Gastgeber zum 3:1 nach, keine Minute später fiel das 4:1. Königsbrunn wirkte nun unsortiert, die zwei schnellen Treffer zeigten sichtbar Wirkung. Passau nutze dies sehr clever und legte gleich nochmal zwei Tore nach, so dass es fünf Spielminuten nach Wiederanpfiff 6:1 für die Niederbayern stand. Der EHC brauchte nun eine Weile um sich wieder neu zu sortieren. Henning Schütz konnte zwar noch auf 6:2 verkürzen, damit hatte Königsbrunn auch sein Pulver verschossen. Das 7:2 für die Gastgeber in der letzten Spielminute war da nur noch Makulatur, Passau gewann am Ende deutlich gegen angeschlagene Gäste.

Trainer Erwin Halusa zeigt Verständnis für sein Team: „Wir haben zwei Drittel mit sehr viel Aufwand auf Augenhöhe mitgespielt, dann kassierst du schnelle Treffer und schon ist die Konzentration weg. Wir hatten jetzt in kürzester Zeit vier Spiele gegen sehr schwere Gegner, da kann so etwas passieren. Nun gilt es die Akkus neu zu laden und nach vorne zu sehen!“

Tore: 1:0 Detterer (Pilz) (7.), 2:0 Dörfler (Penalty) (20.), 2:1 Schütz (Schierghofer) (22.), 3:1 Popp (Ferstl) (42.), 4:1 Mrazek (Lederer) (42.), 5:1 Hirtreiter (Friedl) (44.), 6:1 Lederer (Mrazek) (45.), 6:2 Schütz (Jänichen) (50.), 7:2 Popp (Mrazek) (60.)

Strafen: EHF Passau 6 Königsbrunn 6+10 Zuschauer 559
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