FFH-Schüler bei haug bürsten in Königsbrunn

Die FFH-Schüler Nico Spieker (li.) und Sascha Bors lassen sich von Oliver Großenbach, Leiter der Betriebsorganisation bei haug bürsten, die Herstellung von Produkten für die professionelle Reinigung in Großbetrieben erläutern.
Ob in Gastronomiebetrieben, Schwimmbädern, Kliniken oder in der Lebensmittelindustrie – bei Reinigungsprofis sind die Bürsten aus Königsbrunn beliebte Helfer, wenn es um Hygiene und Sauberkeit geht.

Einblick in die Produktion

Zehn Schüler der 8. und 9. Klasse sowie des Berufsvorbereitungsjahrs an der Fritz-Felsenstein-Schule haben sich zunächst im Unterricht mit der Firma haug bürsten auseinandergesetzt und anschließend eine Betriebsbesichtigung durchgeführt. Oliver Großenbach, Leiter der Betriebsorganisation und Betriebsleiter Christian Niggl führten die Schüler an die einzelnen Betriebsabläufe heran: Vom Kunststoff in Rohform, über gegossene Bürstenkopf-Rohlinge bis hin zu unterschiedlichen Borstenarten für diverse Anwendungen konnten die Schüler die Bürstenherstellung kennenlernen. Welche Berufe haben die Mitarbeiter, welche Werkzeuge werden eingesetzt und wie kommen die Produkte zum Kunden? Diese und ähnliche Fragen der Schüler sind ausführlich beantwortet worden. Dabei wurde auch das Thema „Plagiate und Produktpiraterie“ angesprochen. „haug bürsten ist die gute Qualität der Produkte wichtig. Ich finde es toll, dass sich die Königsbrunner Firma dadurch auch gegen die Konkurrenz aus anderen Ländern behaupten kann“, so Nico Spicker.

Telefontraining als Vorbereitung

Um diesen interessanten Einblick ins Arbeitsleben abzurunden, fand einige Tage später in der Schule ein Telefontraining statt, in dem die Schüler Situationen aus dem Arbeitsleben trainieren konnten. Auf diese Weise werden die Jugendlichen, die ihr Leben mit einer Körperbehinderung meistern, in kleinen Schritten an Ausbildung und Beruf herangeführt.

Karin Saar, die gemeinsam mit einigen Lehrern die Betriebsbesichtigung organisierte, freut sich, dass sich haug bürsten den Förderschülern gegenüber so aufgeschlossen zeigte. „Durch diese Besichtigung konnten wir auch für Rollstuhlfahrer interessante Einblicke in das Berufsleben ermöglichen. Das ist aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht immer einfach,“ so Karin Saar. Die Sozialpädagogin unterstützt Schüler der Fritz-Felsenstein-Schule beim Übergang von der Schule ins Berufsleben.
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1 Kommentar
15.408
Hans gg. aus Sehnde | 30.09.2016 | 09:49  
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