Suedlink- BUND ist besorgt wegen gesundheitlicher Folgen

Auch die Firma Infranetz warnt in ihren Vorträgen vor Gesundheitsgefahren (Foto: http://www.infranetz.com/)

Informationsveranstaltung Gesundheitsbeeinträchtigung durch Freileitung oder Erdkabel?

Gut besucht war die BUND Veranstaltung in Hannover im Rahmen der aktuellen Diskussion zu Suedlink – der neuen Gleichstrom-Hochspannungstrasse von Nord nach Süd, die auch durch unsere Region führt. Thematisiert wurden mögliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Dr. Peter Neitzke vom Ecolog-Institut legte dar, dass es viel zu wenig aussagekräftigen Untersuchungen zu der Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit durch HGÜ-Leitungen gäbe. Aus Vorsorgegründen sollten Menschen in Dauerexposition jedoch nur mit sehr geringen Belastungen durch statische Magnetfelder belastet werden.
Der Vortrag kann auf der Seite des BUND-Hannover heruntergeladen werden.

Die generelle Position des BUND zu den HGÜ-Trassen habe ich hier gefunden:
"Der von den Übertragungsnetzbetreibern angegebene Netzausbaubedarf geht aus Sicht des BUND weit über die Anforderungen der Energiewende hinaus. Die Planungen sind viel zu sehr auf einen starken Ausbau von Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee ausgelegt. Ein Ausbau der Windenergie an Land, gerade in Süddeutschland, wird nicht ausreichend berücksichtigt. Gleichzeitig dient der vorgeschlagene Netzausbau eben nicht nur wie behauptet dem Ausbau der erneuerbaren Energien, sondern auch dem europäischen Stromhandel und der höheren Auslastung klimaschädlicher Kohlekraftwerke. Viele Flexibilisierungsmöglichkeiten, die den Ausbaubedarf reduzieren könnten, bleiben hingegen unberücksichtigt.

Braucht die Energiewende Speicher?

Der Ausbau von Speichern wird in Zukunft wichtig sein, um Stromüberschüsse in großem Umfang für jene Zeiten zu speichern, in denen wenig erneuerbarer Strom produziert wird. Das kann zum Beispiel über neue Technologien wie "power to gas" erfolgen. Dabei wird überschüssiger Strom in Wasserstoff oder Methan umgewandelt und im Erdgasnetz gespeichert. Der Beitrag neuer Pumpspeicherwerke zum Ausgleich von Wind und Solarstrom bleibt gering."
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 09.12.2014 | 01:00  
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