Hatzfeld (Eder): Gedicht (16)
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O Heimat,du lieblich,du feine
Vom Flusse der Eder geküßt,
O Heimat,mein Stolz du alleine,
Mein Hatzfeld,o sei mir gegrüßt!
Von blühenden Tälern umgeben,
Am Bergeshang leicht angereiht,
Liegst du meine Perle,mein Leben,
Mein Bild von der Jugendzeit.
Stolz blickst du in die Runde,
Stolz wie ein junger Aar,
Du gibst so manchen Kunde,
Von dem was ist und war.
Du träumst von alten Zeiten,
Von deutschen...
Gedicht, Heimat, Hatzfeld
In Deutschland schwappt die Ehec-Welle,
Labore untersuchen die Entstehungsquelle.
Nach allem,was die Forschung bisher weiß,
ist Spurensuche bei den Sprossen heiß.
Noch Vieles ist suspekt und rätselhaft,
woher schöpft der Erreger seine Todeskraft?
Für Dutzende hieß diese Krankheit schon,
nur noch den Tod oder Intensivstation.
Seit Wochen schon bewegt die freie Welt,
wie sich der Volkstyrann Assad verhält.
Da hat...
Politik, Gedicht, Humor, Kritik
Wenn nichts mehr geht,geh ich zu dir
und klag dir meine Sorgen.
Du nimmst dir Zeit ,leihst mir dein Ohr
ich fühle mich geborgen.
Als ich ein Kind war,konntest du
die Dinge für mich richten.
Nun,da ich groß bin,hilfst du mir,
sie richtig zu gewichten.
Wenn nichts mehr geht,geh ich zu dir,
du bist mein Zufluchtsort.
Du schaust mich an,bist einfach da,
und weiter braucht`s kein Wort.
Für das,was ich geworden...
Gedicht, Muttertag, Muttertagsgedicht
Das große Japan-Beben schreckt die Welt,
hat jeden Technikglauben bloßgestellt.
Der Ozean hat,wie bisher nie gekannt,
entfesselt Land und Städte überrant.
Tsunamifluten wüteten dort gnadenlos,
und hinterließen ihre Todesfährten bloß.
Vom urgeballten Ausbruch der Natur.
Bleibt der Vernichtung Zeugnisspur.
Die Menschheit kann mit starrem Grauen,
auf jene Bilder der Verwüstung schauen,
mit der das Meeresbeben Chaos...
Gedicht, Kritik, Atomkatastrophe Japan
Heimat
Über Felder, über Wiesen
Schweift mein Blick ja hier nur hin;
Doch die Scholle kann ich lieben,
Wo ich Kind gewesen bin.
Nimm mich auf und sei mein Hort,
Du,mein lieber Heimatort!
Meine Heimat hoch in Ehren
Halte ich auf jeden Fall;
Viel kann mir die Welt gewähren,
Schönheit herrscht ja überall,
Doch am schönsten ist es dort,
Wo ich Kind, im Heimatort!
Wohl die Welt ist zu bewundern,
Groß und...
Gedicht
Gesegnet seien,
die Verständnis haben für meinen müden Fuß
und meine zitternde Hand !
Gesegnet seien,
die zu wissen scheinen,daß meine Augen
schwach und meine Gedanken langsam
geworden sind !
Gesegnet seien,
die begreifen,daß mein Ohr sich anstrengen muß,
um zu verstehen was man zu mir spricht !
Gesegnet seien,
die mit fröhlichem Lachen bei mir
verweilen,um ein wenig mit mir zu plaudern !
Gesegnet ...
Gedicht, Senioren, Poesie, Gedichte, alte Menschen, Selig, Preisung, Seligpreisung
Das Jahr ward alt.Hat dünne Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag,das Jahr
Kennt gar die letzte Stund.
Ist viel geschehn.Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt,wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.
Noch wächst der Mond.Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt.Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn.Hat alles Sinn.
Nützt nichts,daß man`s versteht.
Und wieder stapft...
Geschichte, Gedicht, Dezember, Reime, Der Dezember
Bleib einmal stehn und haste nicht
Und schau das kleine stille Licht.
Hab einmal Zeit für dich allein
Zum reinen Unbekümmert sein.
Lass deine Sinne einmal ruhn
Und hab den Mut zum gar nichts tun.
Lass diese wilde Welt sich drehn
Und hab das Herz,sie nicht zu sehn.
Sei wieder Mensch und wieder Kind
Und spür,wie Kinder glücklich sind.
Dann bist von aller Hast getrennt
Du auf dem Weg hin zum Advent.
F.N
Weihnachten, Advent, Gedicht, Weihnachtszeit
Bei vielen anderen alten Leuten
bin ich in einem Altenheim.
Daß meine Kinder sich nicht scheuten
und brachten ihre Mutter da hinein?
Ein alter Baum läßt sich nicht gern versetzen,
er zieht dann keine Wurzeln mehr:
so geht es mir-ich will euch nicht verletzen
doch ich muß sagen euch,es fällt mir schwer!
Ich kann euch nun halt nichts mehr nützen
und falle höchstens euch zur Last.-
Doch eure Kinder könnt`ich...
Gedanken, Gedicht, Literatur, Poesie
Wir gedenken unsrer Toten
würdig auch in diesem Jahr,
Wir erinnern uns der Lieben:
Väter,Söhne,wer's auch war.
Die fürs Vaterland gefallen,
für sinnlose Kriege weit entführt,
als Vertriebene verstarben,
Gedenken denen stets gebührt!
Tausende Soldatengräber
bezeugen diese Wahnsinnszeit.
Trotzdem brodelt's immer wieder.
Wird die Welt draus nie gescheit?
An diesen Tagen wird gebetet
seit Jahrzehnten für den...
Gedicht, Volkstrauertag
Der Abend sinkt ganz leis hernieder
küsst zart die Welt zur guten Nacht,
ich schau ins Abendrot hinüber
und halte sehnsüchtige Wacht.
Und die Gedanken haben Flügel,
sie tragen mich so endlos weit
hin über Berge,Täler,Hügel
hinaus aus unsere enge Zeit.
Wo all die lieben Seelen sind,
da lass ich mich ein Weilchen nieder,
im Hauch von abendkühlem Wind,
da fühl ich ihre Nähe wieder.
Erinnerung welch trautes...
Kunst, Gedanken, Gedicht, Poesie, Gedanke, Ausdruck, Gedankenreise
Ein Korb voll Quetsche wern gepleckt,
met Letter,Hoke un met Streck.
Vom ale Boom met dürre Äst,
man hält sich on der Zweige fest.
So grapscht ma do met ener Haand,
die mierschte falle of des Laand.
Man kanse of der Erde suchhe,
se sei jo für en Quetsche-Kuchhe.
Doch bes es erscht mol es soweit,
do brauch die Fraa e ganze Zeit.
Se misse doch gewäsche wern,
un dann die Orweit met dem Kern.
Der es zu hort,für inse...
Gedanken, Gedicht, Gedichte, Reim, Reime, Bayrisch, Kuche, Quetsche
Will man heute etwas kaufen,
muss man in große Märkte laufen.
Lidl,ALDI,EDEKA
und andere sind dafür da.
Früher gabs zu diesem Zwecke
fast an jeder Straßenecke
Krämerlädchen,klein und fein,
dort kaufte man fast alles ein.
Wenn man durch die Türe ging,
machte es laut "klingeling"
und drinnen stand,man glaubt es kaum,
die Ware rum,auf kleinstem Raum.
Oben,unten,vorne,hinten
konnte man fast alles...
Geschichte, Gedicht, Gedichte, Erzählung
Ein Lächeln kostet nicht,s
aber es gibt viel.
Es macht den reich,der es bekommt,
ohne den,der es gibt ärmer zu machen.
Es dauert nur einen Augenblick,
aber die Erinnerung bleibt-
manchmal für immer.
Niemand ist so reich,
daß es ohne es auskommen kann
und niemand so arm,
daß er nicht durch ein Lächeln
reicher gemacht werden könnt.
Ein Lachen bringt Glück in,s Haus,
fördert den guten Willen im Geschäft
uns ist...
Gedicht, Lyrik, Poesie, Gedichte, Lachen, Lächeln
sei gegrüßt,du mein Panier,
Schwebe über unserm Bunde,
heil'ges Banner für und für.
Makellos sei unser Streben
warm wie unser Herzensblut
unser Lieben unser Leben
für der Menschheit teures Gut.
Ohne Furcht und ohne Bangen
folgend nur dem Herzenstrieb.
Nicht um Sold hier zu empfangen,
über wir die Nächstenlieb!
Wollen helfen,lindern,pflegen,
treu wie es die Pflicht gebeut.
Ruft das Unglück allerwegen
sind zur...
Gedanken, Gedicht, Lyrik, Poesie, Gedichte
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