Einwohnerversammlung in Döhren-Wülfel: Das Freizeitheim muss neugebaut werden

Harald Härke beantwortete die Fragen der Einwohner. Rechts am Tisch: Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner und Oberbürgermeister Stefan Schostok.
Hannover: Döhren | Oberbürgermeister Stefan Schostok schwärmte regelrecht von Döhren-Wülfel. „Es ist unglaublich viel passiert in Ihrem Stadtbezirk“, sagte er. Der Stadtbezirk habe sich einem Namen in Hannover gemacht. Auf der Einwohnerversammlung heute Abend (18. Mai) im Freizeitheim Döhren hatte Hannovers Stadtoberhaupt die Entwicklung der letzten Jahre Revue passieren lassen und auch einen Ausblick auf künftige Veränderungen gegeben. Er beschrieb etwa die schon gebauten und in Planung befindlichen Neubauvorhaben für Wohnraum, betonte die historische Bedeutung der Gebäude der ehemaligen Gastwirtschaft Wichmann (hier hat der Rat auf Initiative des Bezirksrates eine Erhaltungssatzung beschlossen) und versicherte auch der Wirtschaft in den südlichen Stadtteilen die Unterstützung der Stadt. Wer hätte das gewusst: „Es gibt 182 Betrieb des Einzelhandels im Stadtbezirk“, sagte Schostok.

Nach der Rede von Stefan Schostok beantwortete Kulturdezernent Harald Härke Fragen aus der Bevölkerung. Eines der Themen war das Freizeitheim Döhren. Hier läuft wohl alles auf einen Ersatzneubau hinaus. Härke: „Das vorhandene Gebäude ist völlig abgängig.“ Ein anderer großer Fragenkomplex drehte sich um die geplanten Turbinen am Döhrener Leinewehr. Harald Härke betonte, dass die Stadt nach wie vor hinter dem Projekt stehe. Wenn es erst fertig gestellt sei, wären die Döhrener stolz darauf, die Anlage in ihrem Stadtteil zu haben, meinte er. Und weiter: Die Nutzung von erneuerbaren Energien sei ein wichtiges umweltpolitisches Ziel. „Das sind wir den kommenden Generationen schuldig.“

Neu für viele Anwesende war auch die Information, dass die ursprünglich als Flüchtlingsunterkunft geplante Leichtbauhalle an der Chicago Lane (Expo-Gelände Ost) nun doch nicht gebaut wird.

Bezirksbürgermeister Antje Kellner in ihrem Schlusswort: "Ich habe oft das Gefühl, dass sich in unserem schönen Stadtbezirk ganz besonders viele Menschen ehrenamtlich für ihre Mitbürger und Mitbürgerinnen engagieren, sei es, bei den Tafeln, in Schulen und Kitas, oder auch jetzt wieder besonders in der Flüchtlingsarbeit. Das ist natürlich besonders erfreulich, denn ohne all diese engagierten Mitbürger und Mitbürgerinnen, ohne Sie ginge es nicht."
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