Damals in Döhren: Als sich der Bezirksrat zwischen Literatur umsah

Der Bezirksrat besichtigt die Bücherei Döhren. (v.L.:= Bezirksbürgermeister Leopold Merkelbach, Sunnhild Reinckens, Maria Hesse (von ihr verdeckt, nur ein teil der Lederjacke ist zu sehen Oskar Schrader), Herbert Liedtke und Bibliotheksleiterin Ilse Kanuth.
Hannover: Döhren | Hohen Besuch bekam Ende April 1986 die damalige Leiterin der Stadtbibliothek Döhren. Politiker vom Bezirksrat Döhren-Wülfel schauten vorbei und informierten sich über die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter. Schon damals spielte das Geld eine Rolle. Der Etat wurde immer schmaler, die Bücher hingegen immer teurer. „Bildbände oder gar ein neues Zeitschriften-Abo seien nicht drin“, erzählten die Bibliothekare. Bezirksbürgermeister Leopold Merkelbach (CDU) und Bezirksratsfrau Sunnhild Reinckens (SPD) sannen über einen Aufruf zu Bücherspenden nach. Ganz konkret versprachen sie aber, sich im Bezirksrat für eine andere Bitte der Bücherei einzusetzen. Ein Hinweisschild an der Hildesheimer Straße sollte her. Denn, so Ilse Kanuth damals, die Bibliothek liege etwas versteckt und so mancher Leser finde nur durch Zufall zu der bereitgehaltenen Literatur.

Seit weit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder.
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