Bezirksrat Döhren-Wülfel: Eine Wohnungsgenossenschaft übernimmt das Finanzgericht

Für das bald leerstehende Finanzgericht in Döhren hat sich schon ein Investor gefunden.
Hannover: Döhren | Finanzgericht:

Alles klar für die Nachnutzung: Wenn in Kürze das Finanzgericht aus Döhren wegzieht, steht eine Wohnungsgenossenschaft schon bereit. Das Wohnungsunternehmen hat das Grundstück an der Hermann-Guthe-Straße erworben, langfristig sollen hier neue Mietwohnungen entstehen. Dies erfuhr der Bezirksrat Döhren-Wülfel auf seiner jüngsten Sitzung (9. Juli) auf Anfrage der SPD-Fraktion. Nicht ausgeschlossen, dass das bald leerstehende Gebäude übergangsweise auch als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird. „Eine entsprechende Zwischennutzung wird derzeit von Stadt und Wohnungsunternehmen geprüft“, erklärte Verwaltungssprecherin Gabriele Mewes.

Prüfen:

Prüfen will die Stadtverwaltung auch eine Anregung der Sozialdemokraten. Die hatten in einer Anfrage das Grundstück der bisherigen Peugeot-Niederlassung an der Straße „Am Mittelfeld“ als möglichen Standort für eine neue Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel ins Spiel gebracht. Hintergrund: die jetzige Feuerwache ist marode und liegt verkehrsmäßig schlecht.

Abschied

Blumen von der SPD-Fraktion, ein blechernes Schaf aus Mallorca mit (schon etwas verwelkter) Sonnenblume von den Grünen: Zum Abschied erhielt Sascha Glade noch ein kleines Dankeschön für die bisherige Arbeit. Wie an anderer Stelle berichtet, hat der bisherige SPD-Fraktionsvorsitzende mit Ablauf des Monats August sein Mandat im Bezirksrat niedergelegt.

Neue Reihenhäuser:

Auf den Weg gebracht: Der Entwurf eines Bebauungsplanes für das Eckgrundstück „Am Mittelfelde, Karlsruher Straße“ erhielt die Zustimmung des Bezirksrates. Ein Bauunternehmen plant hier neue Reihenhäuser.

Exposeum

Auf Antrag der CDU fordert der Bezirksrat die Stadt auf, sich für das Exposeum einzusetzen. Das ehrenamtlich betriebene kleine Museum hält die Erinnerung an die Weltausstellung im Jahr 2000 in Hannover wach.

Schwarzfahren

Mehrheitlich setzte sich der Bezirksrat auf Antrag der Grünen dafür ein, dass die Üstra zukünftig keine Fangprämien für Schwarzfahrer mehr an Kontrolleure zahlen solle. „Kundenfreundlichkeit und Kulanz bleiben sonst auf der Strecke“, argumentierte die grüne Fraktion.
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 10.07.2015 | 15:44  
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