Schwanensee trifft Karneval: Die Döhrener Narren feierten ausgelassen die fünfte Jahreszeit

Der Döhrener Prinz Karneval "Markus I." hält seine Thronrede
Hannover: Wülfel | „Döhren Alaaf“ hieß es gestern Abend (6. Februar) im Hanger No. 5 in Wülfel. Im vollbesetzen Saal ließ es die Funkenartillerie Blau-Weiß noch einmal so richtig krachen. Pünktlich um 19:11 Uhr startete das Programm, das um Mitternacht noch lange nicht zu Ende war. Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Ordens „Humoris Causa“ an Roger Cericius. Der 1. Vorsitzende des Freundeskreises Hannover e.V. wurde damit Nachfolger von Monika Stadtmüller vom Seniorenbeirat der Stadt Hannover. In Ihrer Laudatio sprach Stadtmüller von „Hannover 2016“, der „Stadt der zugebauten Plätze“. Möglicherweise haben die Ratspolitiker bei ihrer Entscheidung zur Steintorbebauung deshalb nicht auf die Bürger gehört, weil sie sich nur selbst um Rat gefragt haben. Cericius machte nämlich in seiner Antrittsrede das Selbstgespräch zum Thema. „Wer mit sich selbst spricht, findet immer die für ihn richtige Antwort“, sagte er.

Funkenartillerie-Präsident Martin Weber setzte an diesem Abend aber nicht nur Roger Cericius als neuem Ordensritter die Narrenkappe auf. Er konnte außerdem den Ehrenvorsitzenden des Vereins, Rudi Heise, nach vorne bitten. Der Mitbegründer des Komitees Hannoverscher Karneval wurde für seine langjährigen Verdienste geehrt und zum Ehrenmitglied des Komitees ernannt. Drei weitere blau-weiße Funken der Döhrener Funkenartillerie erhielten daneben ebenfalls Auszeichnungen für ihre lange Vereinsarbeit.

Die Stimmung war gut in der Halle an der Völgerstraße. Da wurde sich untergehakt und zu Karnevalsschlagern geschunkelt und es gab so manche „Rakete“ für die Aktiven oben auf der Bühne. Besonders gelungen: Der Showtanz mit Motiven aus "Schwanensee". Rainer Behrens in seiner Rolle als Üstra-Busschaffner „rockte“ in Anlehnung an einer aktuelle Werbekampagne des Verkehrsunternehmens und zeigte Bein über den Kniestrümpfen, ebenso wie übrigens sein Chef und Ordensritter Üstra-Direktor Wilhelm Lindenberg. Auch er trug wagemutig einen Rock zu seinem Jackett.
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Ali Kocaman aus Donauwörth | 09.02.2016 | 09:40  
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