Professor Takeshi Kakihara besucht die Bruderschaft

Die Bruderschaft vor der St. Anna-Kirche. Von links: die Brüder Thomas, Juan Carlos und Roland, dann Professor Takeshi Kakihara, Bruder Wolfgang, Pater Paul Chodor und die Brüder Stefan, Willy und Knut.
Hannover: Marktkirche | Der japanische Professor Takeshi Kakihara war auf einer akademischen Studienreise im Auftrag der Universität in Nagoya/Japan nach Santiago de Compostela. Er will über den Jakobsweg und die Lebensgewohnheiten der Galicier schreiben. Außerdem will er sich über Heinrich den Löwen informieren, der gemeinsam mit seinem Schwiegervater Henry II. von Plantagenet auf dem Pilgerweg im September 1182 nach Santiago de Compostela pilgerten, um sich am Grab des Heiligen Jakobus für die gelungene und gefährliche Exilreise zu bedanken.
In Japan hatte er schon viel über die Bruderschaft der Mudzborgh gehört und wollte vor Ort sein Wissen erweitern, darum nahm er einen Umweg über Hannover. Hier traf er von der Bruderschaft Juan Carlos Blanco Varela und den Canciller Wolfgang Illmer, die ihn geschichtlich informierten.
Der Professor war überrascht von der Geschichte Misburgs und besonders der Mudzborgh, in Verbindung mit dem Jakobsweg, kommend von Skandinavien - als transeuropäischer Weg - über Kirchrode, Hannover, dem Bistum Hildesheim nach Santiago de Compostela.
Auch Ministerpräsident Stephan Weil ließ es sich nicht nehmen, den japanischen Professor in Hannover willkommen zu heißen. Schließlich ist Hannover die Partnerstadt von Hiroshima.
Im hannoverschen Rathaus war Takeshi beeindruckt von der dargestellten Geschichte im Foyer. Dankbar nahm er auf, dass der Jakobsweg durch Hannover führt. Das zeigt die Steinfigur des Apostel Jakobus am Eingang der Marktkirche. Denn der Weg führt ab dem 14. Jahrhundert auch noch heute über Kirchrode kommend, hier am alten Rathaus vorbei durch das Bistum Hildesheim.
Die Bruderschaft der Mudzborgh, als Ritter des Heiligen Jakobus befassen sich intensiv mit dem Jakobskult und konnten somit dem Professor wertvolle Informationen geben.
Der Höhepunkt des Besuchs war ein Treffen im Centro Galego in Hannover. Hier bekam er einen Eindruck über das Leben der galicischen Einwanderer. Die anwesenden Galicier waren überrascht, als der japanische Professor einen Vortrag in galicischer Sprache hielt.
Von der Bruderschaft wurde er mit dem Orden "Der Mudzborgher Löwe" ausgezeichnet. Takeshi fand das als eine besondere Ehre, die er an der Universität in Nagoya weiter vermittelt. Als Gastgeschenk erhielt er die Chronik Misburg, wobei er sofort sagte: "Jetzt lerne ich die deutsche Sprache". Mehrere Journals "1000 Jahre Mudzborgh" nahm er mit, um sie an der Universität weiter zu geben.
Misburg kann stolz sein auf seine Geschichte, die jetzt auch in Japan, an der Universität in Nagoya bekannt wird.
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