Fernmelder arbeiten organisationsübergreifend zusammen

(Foto: Oliver Willert, FMZ Schaumburg)

Bereits zum zweiten Mal wurden die Fernmelder der Fachdienstbereitschaft des DRK Landesverbandes Niedersachsen vom Fernmeldezug der Kreisfeuerwehr Schaumburg zur Einsatzunterstützung angefordert.

Beim Betreuungseinsatz anlässlich der unfallbedingten 24-stündigen Sperrung der Autobahn A2 bei Bad Eilsen am 27./28. Juni 2016 war der Fernmeldezug mit dem ELW 2 im Einsatz, den sie für die Technische Einsatzleitung (TEL) des Landkreises Schaumburg betrieb. Durch die zu erwartende Einsatzdauer mussten die Fernmeldekräfte gegen Mitternacht abgelöst werden. Der Leiter des Fernmeldezuges Oliver Willert fragte die Fachdienstbereitschaft zur Unterstützung an. Nach kurzer Abklärung mit dem Landesverband gab es grünes Licht für den Einsatz und vier Helfer machten sich gegen 22:30 Uhr am Montagabend auf den Weg zum Feuerwehrhaus Rodenberg, dem Standort der Einsatzleitung.

Fachdienstbereitschaft und Fernmeldezug arbeiten seit vielen Jahren bei Ausbildungen, Übungen und sonstigen Aktivitäten zusammen. Durch die eigene IUK-Ausbildung und die vorhandene Einweisung auf die Technik des Einsatzleitwagens der Kreisfeuerwehr (zuletzt z.B. beim Tag der Bundeswehr in Bückeburg) sind die Fachkräfte der FDB in der Lage, mit geringer Unterstützung eigenständig in der Einsatzleitung zu arbeiten. Daher erfolgte auch dieser Unterstützungseinsatz zur Zufriedenheit der Verantwortlichen des Fernmeldezuges. Die Zusammenarbeit der beiden Einheiten soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Egal welche Einsatzkleidung sie tragen und ob das Auto rot oder weiß ist: Fernmelder machen ihre Arbeit zum Wohle des (Gesamt-) Einsatzes.
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Werner Szramka aus Lehrte | 01.07.2016 | 19:06  
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