Musiklegende Peter Maffay setzt sich gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation ANIMALS UNITED gegen das illegale Hundemassaker in Rumänien ein

Peter Maffay unterstützt Animals United (Foto: Animals United)
Tausende Hunde wurden im vergangenen Jahr brutal eingefangen, um dann in Tötungslagern zu sterben. Europaweit werden daher seit Monaten die Stimmen immer lauter nach einer tierschutzgerechten Lösung der Streuner“problematik“ in Rumänien. In ihren Chor stimmt nun auch der Musiker rumäniendeutscher Herkunft ein.
Unter dem Vorwand der Sicherheit der Bevölkerung werden Hunde in Rumänien brutal eingefangen und teilweise sogar ihren Besitzern entrissen, um allein für das Einfangen eine Kopfgeldprämie von umgerechnet 50 Euro pro Hund zu kassieren. Die Hundefänger dringen dabei immer weiter in den privaten Bereich der Bevölkerung vor. Die gefangenen und meist sehr verängstigten Hunde werden in sogenannte „Shelter“ gebracht, wo sie getötet oder unter Futtermangel und katastrophalen hygienischen Bedingungen sich selbst überlassen werden. Die rumänischen Hundefänger versuchen, ihre illegalen Einfangaktionen immer wieder mit den "gefährlichen Straßenhunderudeln" zu rechtfertigen. In Wirklichkeit geht es jedoch um viel Geld. Um die Hundetötungen hat sich eine ganze „Industrie“ entwickelt, die von mafiösen Strukturen gekennzeichnet ist, städtisch gefördert und national wie auf europäischer Ebene geduldet. Es geht um Millionenbeträge. Vom Hundefänger über den Bauherren neuer Shelter zum Betreiber der Verbrennungsanlage verdienen Menschen mit dem Ableben der Hunde. Der „Rohstoff Hund“ ist ein erträgliches Geschäftsmodell. Die Hundefänger versuchen daher auf Biegen und Brechen, irgendwie auch nur einen Hund zu fangen, egal ob dieser wirklich ein Straßenhund ist oder nicht.
Der Mehrheit der Rumänen spricht sich gegen die Tötungen aus. Interessieren tut es diejenigen, die am Ableben der Hunde verdienen, jedoch nicht. Der Zutritt zu den städtischen Sheltern wird zunehmend verweigert, die eigentliche Intention dieser, Hunde zu vermitteln, ist kaum mehr gegeben. Die Voraussetzungen zur Adoption sind derart erschwerend gestaltet, dass kaum Hunde adoptiert werden. Exekution ersetzt Adoption.
Tierschützer europaweit fordern ein unverzügliches Ende der grausamen und illegalen Praktik und die Schaffung zwingender Regelungen im Umgang mit Straßentieren auf EUEbene. Unter ihnen die Tierschützer von ANIMALS UNITED, die bereits mehrfach in den Sheltern undercover gefilmt und die Hundefänger bei ihren illegalen Streifzügen verfolgt haben. Gemeinsam mit Peter Maffay wollen sie noch mehr Menschen über die drastischen Zustände in Rumänien informieren, um somit den Druck auf die Europäische Union zu erhöhen, sich in Sachen Tierschutz nicht weiter hinter ihren Mitgliedsstaaten zu verstecken, sondern endlich zu intervenieren. „Die Welt muss sehen, was hier passiert! Wer Hunde derart behandelt, wird sich niemals anderer Tiere und Menschen annehmen. Die europäischen und rumänischen Behörden sind dringend gefordert, der Hundemafia Einhalt zu gebieten, Kastrationsprojekte ins Leben zu rufen, die Bewohner aufzuklären, das Problem an der Wurzel zu packen und sich unverzüglich von Maßnahmen wie der jetzigen zu verabschieden, die nur zu Gewalt und Profitgier geführt haben“, so Viktor Gebhart, Manager bei ANIMALS UNITED. Diese Forderung unterstützt auch der bekannte deutsche Musiker Peter Maffay. Für die Kampagne PROJECT ROMANIA von ANIMALS UNITED gibt er sein Gesicht und ein klares Statement ab: „Stop killing my friends! Für Kastration und Adoption statt Exekution“. Der Hundefreund mit rumänischen Wurzeln engagiert sich seit Jahrzehnten gesellschaftlich und gibt nun auch den Fellnasen aus seiner Heimat seine Stimme.
Das Kampagnen-Motiv dürfte nicht nur in der Tierschutzszene einschlagen, sondern auch sonst für Wirbel sorgen und noch mehr Menschen für das Thema gewinnen.
Um den Druck auf das EU-Parlament weiter zu erhöhen, veranstaltet die Tierrechtsorganisation ANIMALS UNITED zusammen mit vielen anderen am kommenden Freitag, den 12. Dezember 2014, eine Großdemonstration vor dem Europaparlament in Brüssel, zu der jeder herzlich eingeladen ist. Diese soll ein Zeichen gegen die Straßenhundetötungen in Rumänien setzen und aufzeigen, dass europäische Tierschützer gemeinsam hinter der Forderung stehen, die Tötungen umgehend einzustellen und durch humanere und nachhaltigere Lösungen, wie die Kastration der Hunde, zu ersetzen. Nur Kastration und Adoption können den Tieren nachhaltig helfen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Tiere nach und nach gesünder und friedlicher auf der Straße leben, keine weiteren Nachkommen entstehen und die Streuner’problematik‘ langfristig gelöst wird.
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