Mit Schuberts Winterreise durch Augsburg- Eine beeindruckende Produktion an 24 Orten in der Fuggerstadt zu sehen

Schubert steht im Mittelpunkt einer Reise die zur Zeit als Adventskalender durch Augsburg zieht
"Wir warten nicht bis die Menschen zu uns ins Theater kommen, sondern wir gehen an ungewöhnliche Orte um Theater zu spielen," sagte Petra Leonie Pichler( Künstlerische Leiterin) in einem Gespräch mit Myheimat.Und das dies durchaus von Erfolg gekrönt ist, das zeigt die sehr gute Truppe mit ihrer Realisierung eines Adventskalenders, der sich quer durch Augsburg zieht.Von der Idee bis zur Realisierung vergingen 4 Jahre
Im Mittelpunkt dieser Adventskalenderreise stand und steht Schuberts Zyklus " Die Winterreise". Die Winterreise ist ein Liederzyklus bestehend aus 24 Liedern für Singstimme und Klavier.Schubert hat diesen Zyklus Op.89 ein Jahr vor seinem Tod im Herbst 1827 komponiert. In dieser Produktion , so informiert Leonie Pichler sind rund 15 Mitwirkende involviert. Gesungen wurden die Lieder von Maximilian Lika, der am Klavier begleitet wurde von Sebastian Jakob ( Leopold Mozart Zentrum). Zusammen mit einem Örtlichen Pianounternehmen, die das Piano kostenlos transportierten, und weiteren Sponsoren konnte diese ungewöhnliche Reise die am 1. Dezember in einem Flüchtlingsheim begann und am 24. Dezember in einem Altenheim endet, realisiert werden.
Passend zu jedem Ort hat die Gruppe versucht für jeden Ort das passende Lied zu finden. Bewegend, so beschrieb es Leonie Pichler war es im Kurt Frenzel Eisstadion, wo der Flügel auf der Eisfläche stand. Nicht weniger bewegend und auch passend war es im Augsburger Zentralklinikum. Hier stand das Thema und das Lied " Der Brief" im Mittelpunkt.
„Die Post bringt keinen Brief für dich, was drängst du denn so wunderlich?“ Jeder kennt das Klinikum. Es ist in der Regel als Ort von Krankheit und Trauer bekannt. Die Truppe nahm die Besucher und Patienten mit dorthin und geben dem Ort eine neue Bedeutung. Nach dem Lied der Winterreise erzählen drei Schauspielerinnen den Patienten(Innen) und Besucher(Innen) mit „Liebesbriefen großer Männer" wie von Rilke, Schnitzler und auch von Leonie Pichler vor,in der Hoffnung, dass ihnen diese Gefühle bleiben. Es war schön und bewegend zugleich für das Auditorium.
Im Mai haben die Vorbereitungen für dieses Projekt begonnen, erläutert die künstlerische Leiterin. Es ist schön, daß es noch solche Gruppen gibt, die sich die Mühe machen,und nicht nur den Kommerz im Auge haben.Wer Live dabei sein kann, sollte dies auch tun, wer das nicht kann, sollte auf diese Seite klicken, da kann man die Videos sämtlicher Auftrittsorte sehen
HIER
Wer sich über die Gruppe Informieren oder diese Engagieren möchte, was sich wirklich lohnt, der kann sich auf dieser Website InformierenHIER
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