Mathias Kellner – Zeitmaschin’ Nach „Hädidadiwari“ kommt das zweite Soloalbum von Mathias Kellner (VÖ 24. April 2015 ) In der „Zeitmaschin“ zurück in die Kindheit

Matthias Kellner veröffentlicht sein neues Album. Eine tolle Scheibe, die man jedem ans Herz legen kann (Foto: Agentur/ Bunnemann)
 
(Foto: Bunnemann)
Morgen kommt von Matthias Kellner ein geniales Album heraus. Ich habe es mir angehört, und bin wirklich begeistert.
Nach seinem ersten Soloalbum „Hädidadiwari“ stellt Mathias Kellner im April seine zweite Platte mit Songs durchweg in Mundart vor. „Zeitmaschin“ heißt sie und man kann das gute Stück mit Fug und Recht als Konzeptplatte bezeichnen.
Während der Vorgänger „Hädidadiwari“ für Mathias eine musikalische Bestandsaufnahme des Hier und Jetzt war, reist er in „Zeitmaschin“ zurück in seine Kindheit und Jugend und knüpft so nicht nur die inhaltlichen Bande vom ersten zum zweiten Album, sondern liefert uns musikalisch wie inhaltlich eine kleine Hommage an die 80er und 90er Jahre. Im Song „Kloana Bua“ zum Beispiel schmeißt uns Kellner mitten hinein in die Hochs und Tiefs einer Landjugend mit Mofa, Rumhängen mit Kumpels und dem ersten großen Liebeskummer. Er beschreibt diese Wahnsinnszeit, die Hürden des Erwachsenwerdens und das nie stillstehende Gefühlskarussell im Kopf, das Verabschieden von guten Freunden, deren Weg sich weit vom eigenen entfernt. Dreh- und Angelpunkt einer Jugend auf dem Land war damals natürlich das „Bushäusl“, die mit Plakaten beklebten Bretterverschläge, in und hinter denen viele Landjungendgeschichten ihren Ausgang nahmen.
Was sich beim ersten Soloalbum seinen Weg bahnte, hat sich mit „Zeitmaschin“ nun gefestigt. „Durch 'Hädidadiwari' wurde viel Kreativität frei“, sagt Mathias. „Ich habe gemerkt, dass ich mit dem Bairischen eine ganz neue, andere Ader anzapfen kann, neue Ideen; und dass alles viel näher und intensiver ist.“
Das findet auch Künstlerkollegin Martina Schwarzmann, Fan der ersten Stunde von Mathias Kellner, der auch immer wieder mit ihr auf Tour unterwegs ist. Aus einer spontanen Situation heraus hat sie den Text für „Der seidne Faden“ geschrieben: „Es ist mir eine Ehre, dass der Mathias einen Text von mir singt, das hört sich so schön an, dass es mir gar nicht mehr vorkommt, wie wenn’s von mir wär. Zum Glück schreibt er selbst auch so gute Texte, die bei jedem Zuhören was Neues rauslassen. Auch nach dem hundertsten Mal hör ich was, was mir bisher noch nicht aufgefallen ist. Und hundert Mal hab ich die letzte CD bestimmt gehört.“
Kellner setzt in seinem zweiten Solo „Zeitmaschin“ musikalisch auf einen noch reduzierteren Sound und packt diesen in ein neues, frisches Gewand aus folkigen Rhythmen und poppigen Akkorden. Die Songs sind frech und verspielt, auch musikalisch eine Reise zurück in Kellners Jugend, in die Sounds der 80er und 90er (natürlich nur der Guten!). Der Revoluzzersong „Soulstampfer“ zum Beispiel lebt von diesen kantig-grungigen Gitarrenklänge der 90er und klingt ein bisschen nach Soundgarden. Auch geräuschtechnisch ist mit einem „Kassettenvorspul-Intro“ eine kleine Reminiszenz an die Mixed-Tape-Zeit zu hören. Ein richtiges Konzeptalbum also, das live präsentiert nicht nur musikalisch und inhaltlich Kellners Kindheit und Jugend streift, sondern passend zu den Lausbubensongs und Liebeskummergeschichten hier und da die passende Anekdote aus dem Leben des Kellner liefert.
Denn Kellner erzählt G'schichten mindestens genau so gut wie er Musik macht, deswegen darf man sich bei einem Konzertabend auch auf einen urkomischen und unterhaltenden Abend freuen. www.kellner-music.de

Pressestimmen:
„Is der guad, der Bua! Mathias Kellners Spitzenkonzert im Lustspielhaus
Was sein fabelhaftes neues Album mit dem schönen Konjunktivtitel Hädidadiwari bereits andeutet, beweist er jetzt live: Mit heimatlicher Zunge klingt er noch authentischer, noch mehr bei sich. Es ist ein kraftstrotzendes, urwüchsiges Bairisch, das Kellner singt. (...) So grandiose Musik wie der Kellner macht in Bayern derzeit nur der Kellner.“ (tz / Merkur München)

„Dass sich Kellner dabei hinter keiner englischen Phrase verstecken kann, ist schlicht eine Wohltat. Denn das Album zeigt, dass der 29-Jährige durchaus etwas zu sagen hat – und das kommt so auch viel deutlicher beim Hörer an. Nie platt und manchmal gar ein kleines bisschen philosophisch erzählt Kellner seine Geschichten. (...) Hätte Sokrates im Freistaat gelebt, er hätte sich wohl auch nicht treffender ausdrücken können.“ (Passauer Neue Presse)

Mathias Kellner Solo – Zeitmaschin’ Tour
20.03.2015 Erding – Stadthalle
27.03.2015 Essenbach - Musikschule
28.03.2015 Grafing - Stadthalle
29.03.2015 Neuötting - Stadthalle
10.04.2015 Bad Reichenhall - Magazin4
11.04.2015 Schönau - Posthalterstadl
12.04.2015 Oberaudorf - Kulturschmankerl
18.04.2015 Arzbach - Kramerwirt
19.04.2015 Traunstein - Nuts
23.04.2015 Fürstenfeldbruck - Säulensaal
24.04.2015 Nürnberg - Wirtshaus zum Gutmann
25.04.2015 München – Lustspielhaus
29.04.2015 Straubing-Sossau – Gasthof Reisinger
30.04.2015 Passau - Scharfrichter
07.05.2015 Irschenberg - Irschenberg Festival
09.05.2015 Simbach – Lokschuppen
15.05.2015 Wernberg-Köblitz – Musikcafé B 14
16.05.2015 Runding – Liederbühne Robinson
23.05.2015 Amberg  - MusiKomm
24.05.2015 Pförring – Alm Flair Festival
30.05.2015 Regenstauf - Cooltourbühne
11.06.2015 Ingolstadt - Neue Welt
12.06.2015 Würzburg - Bockshorn
12.07.2015 Aschaffenburg – Hofgarten Sommerfest
26.07.2015 Murnau – Kulturknall
01.08.2015 Gersthofen – Lebendige Innenstadt
26.09.2015 Altdorf – Kleinkunstbühne
09.10.2015 Sulzbach-Rosenberg – Kulturwerkstatt
10.10.2015 Geretsried – Hinterhalt
17.10.2015 Pfaffenhofen – intakt
23.10.2015 Burglengenfeld – VAZ
30.10.2015 Oberhausen – Stroblbühne
07.11.2015 Taufkirchen – Stadthalle
13.11.2015 Coburg - Zum Schwarzen Bären
Kellner Bio
Der junge Mathias Kellner aus Regensburg beginnt seine Karriere wie aus dem Nichts: Nach seiner Schreinerlehre ist er arbeitslos. Kurz vor Hartz IV entwickelt der Hobbygitarrist aus der Perspektivlosigkeit heraus die Idee, es doch mal mit der Musik zu versuchen. Wenn nicht jetzt, wann dann? „Harte Zeiten können für einen Songwriter sehr inspirierend sein", sagt Kellner. Er geht einen ungewöhnlichen Weg: Es kostet ihn zwar einiges an Überzeugungskraft, doch am Ende hat er den Mann auf dem Arbeitsamt auf seiner Seite und gründet eine Singer/Songwriter-Ich-AG.
Sein Business-Plan erfordert Kleinstarbeit. Kellner ist sich nicht zu schade, in den winzigsten Clubs der Republik für ein Minimum an Gage aufzutreten, um sich und seine Musik bekannt zu machen. „Ich habe auch für 50 Euro in Leipzig gespielt, obwohl die Fahrtkosten schon 70 Euro waren", erzählt er dem Bayerischen Rundfunk. Seine Aufopferung zahlt sich aus.
Als Opener für die bayerische Songwriterin Claudia Koreck und ihre Band macht er das kleine Plattenlabel Südpolmusic auf sich aufmerksam, bei dem neben Koreck auch die Killerpilze und Katie Melua unter Vertrag sind. Letztere supported er 2008 auf ihrer Tour. Katie ist ganz angetan von Kellner und begeistert sich für seine Tracks: "Hey Mathias, dieses 'Rich Man' ist ein großartiger Song!" Verlegen ob solcher warmen Worte der britischen Musikerin antwortet er schlicht: "Danke Katie, aber deine Songs sind auch toll."

Dem Lob Meluas ziehen viele nach: Nachdem Kellner 2009 sein Debüt "This Ocean Life" veröffentlicht, wählt ihn der Sender Bayern 3 zum Newcomer des Monats. Er überzeugt mit seiner Mischung aus unaufgeregtem Countryrock und folkigem Indie-Pop. Es folgen weitere Studio- und Livealben mit der Band, überwiegend auf englisch, bis Mathias Kellner sich 2014 auf seine bayerischen Wurzeln besinnt. Und eine Solokarriere startet, die ihn selbst, seine Fans und die Presse sehr positiv überraschen.
Dazwischen stand Mathias dann auch mal vor der Filmkamera ("Was weg is, is weg") und auch einen Song zum gleichnamigen Soundtrack bei.
2014 CD Solo Studioalbum „Hädidadiwari“
2013 CD Studioalbum "Kinda Wild“
2011 CD Live-Album "The Live Sessions"
2011 CD Studioalbum "The Road Sessions",
2010 CD Studioalbum "Hey Dude"
2009 CD Studioalbum "This Ocean Life"

Nach seinem ersten Soloalbum „Hädidadiwari“ stellt Mathias Kellner im April seine zweite Platte mit Songs durchweg in Mundart vor. „Zeitmaschin“ heißt sie und man kann das gute Stück mit Fug und Recht als Konzeptplatte bezeichnen.
Denn sie ist inhaltlich wie auch musikalisch eine kleine Hommage an die 80er und 90er Jahre, erzählt von einer Landjugend mit Mofa und Rumhängen mit Kumpels und reist klanglich zurück in Kellners Kindheit und Jugend: „Soulstampfer“ hat beispielsweise diese kantig-grungigen Gitarrenklänge der 90er und ist so unausweichlich wie ein Soundgarden-Song. Musikalisch setzt Kellner auf einen noch reduzierteren Sound und packt diesen in ein neues, frisches Gewand aus folkigen Rhythmen und poppigen Akkorden. Passend zu den Lausbubensongs und Liebeskummergeschichten gibt es live dann die passende Anekdote aus dem Leben des Kellner zu hören. Denn Kellner erzählt G'schichten mindestens genau so gut wie er Musik macht, deswegen darf man sich bei seinen Konzerten auch auf einen urkomischen und unterhaltenden Abend freuen.
Kurztext: Nach seinem ersten Soloalbum „Hädidadiwari“ stellt Mathias Kellner im April seine zweite Platte mit Songs durchweg in Mundart vor: „Zeitmaschin“. Kellner setzt dabei auf einen reduzierten Sound und packt diesen in ein neues, frisches Gewand aus folkigen Rhythmen und poppigen Akkorden. Die Songs sind frech und verspielt, eine Reise zurück in Kellners Jugend und passend zu den Lausbubensongs und Liebeskummergeschichten, gibt es live wieder die urkomische und unterhaltsame Anekdoten dazu auf dem Leben des Kellner. Denn Kellner erzählt G'schichten mindestens genau so gut.
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