Konzerthighlights im November in Neu- Ulm- Der Ticketverkauf läuft

Peter Kraus kommt zu seiner Abschiedstournee nach Ulm (Foto: Kraus& Perino)
 
Soweto Gospel Choir (Foto: Agentur)
 
Marteria (Foto: Paul Ripke)
PETER KRAUS SAGT SERVUS

Peter Kraus wird 75! Es ist kaum zu glauben – und doch, es ist wahr: Am 18. März 2014 feiert Peter Kraus diesen großen und ganz besonderen Geburtstag!
Schlank, athletisch, scheinbar zeitlos, unsagbar jung geblieben und immer noch bestens bei Stimme - Peter Kraus ist wohl der fitteste 75-Jährige, den es landauf, landab gibt. Und nicht nur der fitteste. Auch der aktivste. Denn Peter Kraus hat sich entschieden, wieder auf Tournee zu gehen! Diese wird eine ganz besondere werden: Unter dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ wird sich der Ausnahme-Künstler nach rund 60 Jahren auf der Bühne vom intensiven Tourleben verabschieden.Auch das Publikum in der Region kann sich verabschieden am 14.11.2014 um 20:00 Uhr in Neu-Ulm, Ratiopharm Arena
„Bei meiner letzten großen Tournee mit über 60 Terminen habe ich zum ersten Mal bemerkt, dass mich das Reisen und Performen in dieser sehr intensiven Form angestrengt hat, weil ich der Typ bin, der immer alles gibt. Das wird sich nie ändern. Ich werde sicherlich immer wieder Konzerte geben. Darauf möchte ich nicht verzichten. Aber ich habe mich mit meiner Familie beraten und beschlossen, dass ich – was meine Konzerttätigkeit betrifft – kürzer treten werde. Die Tournee 2014 „Das Beste kommt zum Schluss“ wird definitiv meine letzte große Tour sein.“
Peter Kraus hat Filmgeschichte, Musikgeschichte und Fernsehgeschichte geschrieben. Seine Karriere, die 1956 mit seinem ersten öffentlichen Auftritt als Rock’n’Roller und Gast von Hugo Strasser im Konzertsaal des Deutschen Museums München begann, nahm ihn voll und ganz in Anspruch. Mit der Entscheidung – kürzer treten zu wollen – schafft sich Peter Kraus etwas, von dem er bisher nicht so viel hatte: Nämlich Zeit! Zeit für sich, für seine Familie, für all die Dinge, die ihm noch wichtig sind: Malen, Reisen, Golf spielen.
Seine letzte große Show wird ihn im Herbst 2014 in 34 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz führen. Ein wunderbarer Anlass, sein übervolles Leben Revue passieren zu lassen. Mit einem Peter Kraus in Bestform! - unterhaltsam, humorvoll und mit dem für ihn so typischen Schuss Ironie. Dabei wird er nur Hits singen – seine und auch die von anderen Interpreten. Es wird ein Konzertabend, der das Publikum zum Mitsingen und Tanzen animieren soll. Er will es richtig krachen lassen! Und so seinem Publikum für seine langjährige Treue mit einem vergnüglichen und stimmungsvollen Abend „DANKE!“ sagen.


SOWETO GOSPEL CHOIR


„Lieder, die direkt ins Herz treffen“, „Der Rhythmus des Lebens“, jubelt die Presse über die Auftritte des Soweto Gospel Choirs. Seit nunmehr zehn Jahren tragen 30 der besten Sängerinnen und Sänger Südafrikas den Geist und die Tradition ihrer Heimat in die Welt hinaus. Voll ansteckender Lebensfreude, mit ursprünglichen afrikanischen Rhythmen, einer unglaublichen Stimmgewalt und einem riesigen Song-Repertoire begeistert der Chor bei seinen energie- und emotionsgeladenen Konzerten Fans auf der ganzen Welt. In seinen traditionell farbenprächtigen Gewändern bietet er zudem auch einen echten optischen Genuss.
Im Oktober 2002 wurde ein Traum des ehemaligen Chorleiters David Mulovhedzi wahr: Die besten Stimmen aus den zahlreichen Kirchenchören rund um Soweto zu einem Chor zusammenzuführen. Es entstand ein einzigartiger Mix aus traditionellem afrikanischem Gospel und modernen westlichen Spirituals. Der Durchbruch kam im Dezember 2003 mit dem Auftritt bei dem Benefizkonzert „46664“, das unter der Schirmherrschaft von Nelson Mandela als Start einer Kampagne auf die Aids-Epidemie aufmerksam machte.
Das Konzert erregte durch die Teilnahme so bekannter Künstler wie U2, Bob Geldorf, Anastasia, Peter Gabriel, Cat Stevens oder Annie Lennox weltweite Aufmerksamkeit und brachte dem Chor neben großen Sympathien eine enorme Popularität. Es folgte eine unglaubliche Reise, die die Sängerinnen und Sänger von den Straßen der Townships zu den größten und renommiertesten Konzerthäusern der Welt, wie z.B. dem Opernhaus in Sydney, der Royal Festival Hall in London oder der Carnegie Hall in New York führte, in denen ihnen ein kontinuierlich wachsendes Publikum zujubelte.
Bereits die erste CD „Voices From Heaven“ zog großes Interesse auf sich. Für ihr zweites Album „Blessed“ wurde der Soweto Gosple Choir 2006 mit dem Grammy ausgezeichnet, 2008 folgte der zweite Grammy für „African Spirit“. Und auch die großen Stars, wie z.B. Céline Dion, die Red Hot Chilli Peppers oder Robert Plant, lassen es sich nicht nehmen, immer wieder mit diesen Ausnahmekünstlern aufzutreten oder sie als Support zu verpflichten. 2010 sang der Soweto Gospel Choir gemeinsam mit US-Star R. Kelly die WM-Hymne „Sign of Victory“ – der emotionale Höhepunkt der WM-Einweihungsfeier 2010.
Aber trotz ihres Lebens in der Glitzerwelt des Showbusiness und der weltweiten Anerkennung haben sich die Künstler ihre Bodenständigkeit bewahrt. Denn in ihrem Gepäck haben die Sänger nicht nur Musik, sondern auch eine Botschaft über die soziale Verantwortung. Sie sind Botschafter für Nelson Mandelas Aids-Stiftung und unterhalten auch „Nkosi’s Haven“, eine Einrichtung für Waisenkinder, deren Eltern an Aids gestorben sind. In Südafrika sind Gesang, Tanz und Trommelklänge ein integraler Teil des Lebens und der Religion der schwarzen Bevölkerung. Auch wenn Gospelmusik als „Erfindung“ afrikanischer Sklaven in den USA des 18. Jahrhunderts gilt, so hat die musikalische und rhythmische Äußerung von Spiritualität ihre Wurzeln in uralten Stammestraditionen Afrikas. Später wurde Gospelmusik zu einem musikalischen Ausdruck der Anti-Apartheid-Bewegung in Südafrika mit der Losung „Nkosi Sikel’i Africa“ – Gott schütze Afrika.
Der Soweto Gospel Chor hat seinen Platz im internationalen Musikgeschäft erobert und zählt zu den besten Gospelgruppen der Welt. Das hat einen guten Grund: Diese Ausnahmetalente machen keine Musik – sie sind die Musik selbst! (Hamburger Abendblatt).
Termine:
20.11.2014 l 20.00 Uhr l Friedrichshafen, Graf-Zeppelin-Haus
21.11.2014 | 20.00 Uhr | Ulm, Pauluskirche
22.11.2014 l 20.00 Uhr l Freiburg, Konzerthaus
03.12.2014 | 20.00 Uhr | Reutlingen, Stadthalle
Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter +49 (0)7531 9088

MARTERIA
Gold für »Zum Glück in die Zukunft«. Platin für »Lila Wolken«. Marteria gehört ohne jeden Zweifel zu den erfolgreichsten Künstlern der deutschsprachigen Musikwelt, vor allem jedoch zu den entscheidenden Vorreitern und Impulsgebern des aktuellen HipHop-Booms. Dreieinhalb Jahre nach dem hochdekorierten Erstling ist der Rostocker nun mit dem Nachfolger »Zum Glück in die Zukunft II« zurück: Angriffslustig und nachdenklich, humorvoll und melancholisch, provokant und manchmal beinahe schmerzhaft direkt. Ein visionäres Album, das von Lebensentwürfen und Lebensbewältigung handelt, von der Revolution und vom Reisen, vom Erwachsenwerden und davon, auf ewig Kind zu bleiben. Es ist größer als HipHop.
Wenn man Marteria kennt, dann weiß man, dass er bestimmte Lieblingswörter hat, die er vielseitig einsetzt. Einer dieser omnipotenten Begriffe ist der »Vibe«. »Zum Glück in die Zukunft II« ist eine Platte, die diese diffuse Qualität in jeder Minute verkörpert. Wo andere Rapper die Stadion- Opulenz für ihr Genre entdecken, lässt Marteria mutigen Minimalismus walten. Die Musik dieser Platte besinnt sich auf die Wurzeln. Kopfnicker-Beats und knusprige Dilla-Drums, brachiale Basslines und ganz viel Atmosphäre: Klagende Vokalfetzen, Maschinengeräusche und warme Rhodes, analoges Geblubber und digitale Analogien, Sirenen, Synthies und 808-Gedonner.
Gleichzeitig ist es eine textlastige Platte, ein Album zum bewussten Anhören, zum darin Versinken. Kopfhörermusik. Neben der melancholischen, beinahe düsteren Seite hat »Zum Glück in die Zukunft II« auch eine aggressive, aufrührerische Ebene. »Bengalische Tiger« klingt, als tanzten Timbaland, M.I.A. und El-P in der Wüste um den »Burning Man« herum. Diese bedrohliche Energie kommt von den Erfahrungen, die Marteria auf seinen Reisen der letzten Jahre machte. »Das Thema der Platte ist die Welt«, sagt er. »Seit das letzte Album draußen ist, sind wir gereist.« Auf diesen Reisen sind natürlich Songs entstanden, zum Beispiel als Marteria zusammen mit seinem Musikerkollegen Maeckes für die gemeinnützige Organisation Viva Con Agua e.V. in Uganda war. Oder als er mit den Toten Hosen in Argentinien war, um an deren letzten Album »Ballast der Republik« mitzuarbeiten. Hier hat Marteria auch eigene Songs geschrieben wie »Welt der Wunder«, einer Ode an die ewige Neugier der rastlos Suchenden: »Wir leben auf einem blauen Planet, der sich um einen Feuerball dreht/mit einem Mond, der die Meere bewegt/und du glaubst nicht an Wunder? « Von Südamerika über Alaska bis in den Himalaya, von Chile über Island nach Ostafrika sind Marteria und sein Fotograf und Seelenverwandter Paul Ripke gereist. Die beiden Freunde sammeln »Länderpunkte«: Für jede Nation, in der man zumindest einmal übernachtet hat, bekommt man einen Punkt. Marteria hat bislang 41 Stück gesammelt.
Die Außenperspektive verleiht ihm die Möglichkeit der Draufsicht. In »OMG!« singt Marteria, er sehe Gangster wie Emos auf der Suche nach Sinn — ein offensiver Kommentar zum hiesigen Szene-Geschehen, aber auch eine breitbeinige Feststellung, aus der eine eigene Positionierung folgen muss. »Politik ist wichtig«, findet er. »Die Realität besteht eben nicht nur aus Abfeierei im Club. Auf der Welt passiert so viel Scheiße, und die Leute lassen sich nicht alles gefallen. Irgendwann kommt das auch bei uns an, was man gerade in Griechenland, Spanien oder Brasilien sieht. Wir sind nicht sicher.«
Als der erste Teil der Sciene- Fiction-Komödie »Zurück in die Zukunft « mit Michael J. Fox erschien, war Marten Laciny gerade einmal drei Jahre alt. Kein Wunder, dass er den Nachfolger aus dem Jahr 1989 immer lieber mochte, immerhin ging er da schon zur Schule. Wir wollen die ewige Geschichte vom Ex-U17-Nationalspieler, Ex-Model und Ex-Schauspielschüler an dieser Stelle nicht noch einmal herunterbeten. Eines impliziert sein sprunghafter Lebensweg jedenfalls eindeutig: Der sichere Weg kam für ihn nie in Frage. Auch musikalisch sucht er auf »Zum Glück in die Zukunft II« einmal mehr den Pfad der Innovation. In einer Tradition mit den großen Erneuerern des Genres von Outkast über Kanye West bis Kendrick Lamar bricht er traditionelle Songstrukturen zugunsten aufwändiger Arrangements auf. Stets passiert irgendwo noch was, manchmal einiges, manchmal alles.
Natürlich ist »Zum Glück in die Zukunft II« trotzdem keine verkopfte Kunstplatte geworden. Dafür liebt Marteria den Pop zu sehr. Aber er verpasst bewährten Rezepten ein raffiniertes Update: So ist die Single »Kids (2 Finger an den Kopf)« die Hymne die alternde Generation Easy-jet, die er mit Hymnen wie »Verstrahlt« oder »Lila Wolken« porträtiert und begleitet hat wie kein anderer Künstler. Nur hat 2014 keiner mehr Bock zu kiffen und zu saufen, alle ziehen aufs Land, machen Urlaub in Schweden, essen Salat und haben Jobs. Am anderen Ende des Spektrums steht das selbstzerstörerische Trinklied »Die Nacht ist mit mir«, das treffsicher den tragischen Moment auf der Party einfängt, wenn alle gegangen sind und man sich in Selbstmitleid suhlt, bis es hell wird. Zum Schluss stimmt Campino in den tragischen Chor mit ein: »Jeder Schluck macht Glück, Glück, Glück.«
Persönliche Momente und politische Anliegen teilt man nicht mit entfernten Bekannten, sondern mit echten Freunden. Zu Gast sind neben Campino daher auch Yasha und Miss Platnum, welche längst zur erweiterten Familie gehören, genau wie The Krauts, die »Zum Glück in die Zukunft II« wie den Vorgänger komplett produziert haben. Natürlich taucht auch Marterias grüner Zwillingsbruder Marsimoto kurz auf, um Anarchie und Chaos zu verbreiten. Marsis Vorbild Quasimoto rappte einst in Gedenken an Sun Ra: »Today is the shadow of tomorrow / today is the present future of yesterday.« »Zum Glück in die Zukunft II« ist die Gegenwart gewordene Zukunft des Gestern. Dieses
Album bedeutet keinen Rückzug in die Provinz, keine Verklärung der eigenen Jugend, keine Glorifizierung von Unbekümmertheit und Eskapismus. Stattdessen: Ein reifes, progressives Statement eines HipHop-Künstlers mit der Welt im Blick und dem Finger am Abzug.
…THERE‘S A RIOT GOIN‘ ON!
Termine:
22.11.2014 | 20.00 Uhr | Neu-Ulm, ratiopharm arena
Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter +49 (0)7531 908844
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