Ein Stich ins Herz- Burgaus Kulturamtsleiter Dr. Stefan Siemons:“ Ich bin geschockt“- Günzburger OB bedauert Entscheidung- Ein Kommentar zur Einstellung des Günzburger Stadtmagazins

Das Jahrbuch 2014 soll das letzte Heft sein, das erschienen ist. Ein Kommentar
Für mich persönlich war es wie ein Stich ins Herz als ich Anfang der Woche Informiert wurde, das die Druckausgabe des Günzburger Stadtmagazins eingestellt werden soll, und das von heute auf Morgen. Ein Magazin mit mehr als 9.000 Exemplaren Auflage. Da fragt man sich, was soll denn das auf einmal.Was ist da gelaufen?
Ähnlich auch die Reaktionen von Mandatsträgern aus der Region. Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig:“ Auch ich bedaure die Einstellung des Stadtmagazins sehr!Der Burgauer Kulturamtsleiter Dr. Stefan Siemons sagte es frei heraus:“ Ich bin geschockt.“Ähnlich auch die Reaktionen auf dem Bericht im Internet.Wilhelm Kohlmeyer schreibt, es muss neuer Antrieb her.Alexandra Mößle aus Günzburg die selbst sehr viel schreibt ( und hoffentlich auch noch Online viel schreiben wird.) weißt darauf hin: Das Heft wird von den Bürgern erwartet.“ Es war genau das Heft vor allem auch für Vereine was in der Region fehlte. Es war die Ideale Ergänzung zu der Tageszeitung. Die Tageszeitung kann auch aus Platzgründen nicht das veröffentlichen was in der Druckausgabe erschien. Von heute auf Morgen wird das Heft einfach eingestellt.Wir gehören einem Stammtisch an, dem auch einige ältere Menschen angeschlossen sind, die im übrigen auch Kunden der Inserierenden Firmen sind, denen wird von heute auf Morgen der Boden unter den Füßen weggezogen, da auch ältere Menschen oft kein Internet haben.Das scheint für die Verantwortlichen wohl nur eine Nebensache wie es scheint.
Angeführt werden unter anderem Umstrukturierungsmaßnahmen und Betriebswirtschaftliche Gründe. Natürlich ist klar, das sich so ein Heft von Anzeigen finanziert, doch wenn ich mir die „ Historisch“ letzte Ausgabe das Günzburger Jahrbuch anschaue, kann ich mir nicht vorstellen, dass alle Anzeigenkunden von heute auf Morgen nicht mehr bereit sind zum Inserieren. Im Zuge der Einstellung des Günzburgers wurde auch der Wertinger eingestellt
.Kathrin Zander aus Meitingen schreibt einen Satz, der eigentlich den Verantwortlichen zu denken geben müsste:“Ja da hat so ziemlich alles nachgelassen, wer von Anfang an mit dabei ist wird wissen was wir meinen. „Auch sie meldete Bedenken an, dass der Meitinger eingestellt werden könnt.
So kann man einen ICE auch gegen die Wand fahren. Vor Jahren wurde der Krumbacher eingestellt. Sehr viel besser war es in der Donauwörther Ecke auch nicht. Kommentare belegen das es im Norden Deutschlands auch nicht besser ausschaut.
Wo haben Vereine und Gruppen noch die Möglichkeit sich darzustellen? Können die Verantwortlichen von Myheimat dies beantworten? Aber das scheint ja egal zu sein.Vielfach sind Mitglieder dieser Vereine auch Geschäftsleute und somit auch Anzeigenkunden.Traurig ist auch noch, dass evtl. Mitarbeiter wegen dieser angeblichen Maßnahmen auch noch um Ihren Arbeitsplatz bangen müssen, oder ihn womöglich verlieren werden. Die Verantwortlichen für den Günzburger der nicht nur in Günzburg sondern in der gesamten Region ein bekanntes und beliebtes Heft ist, ob die Einstellung VON HEUTE AUF MORGEN WIRKLICH EIN KLUGER SCHACHZUG IST. Vor nicht mal einem halben Jahr feierte man noch mit einer Extraausgabe das zehnjährige Jubiläum der Lektüre. Ein paar Monate später ist alles kaputt. Für viele Bürger war genau die Spannung in die Druckausgabe zu kommen der Anreiz zu schreiben.Viele habe auch immer wieder gebeten, das ihre Texte und Bilder veröffentlicht werden, damit auch die Bürger die kein Internet haben, das lesen können. Sollte es dabei bleiben, das das Heft nicht mehr erscheint, wird auch die Anzahl der Reporter zurückgehen, und irgendwann steht dann der Karren an der Wand. Deshalb die Aufforderung von Usern, bringt das ( die) Hefte wieder heraus. Ein Heft von heute auf Morgen, so mir nichts dir nichts Einstellen. Es wäre endlich mal Zeit für eine Stellungnahme der Verantwortlichen gegenüber den Bürgerreportern , denn ohne die Bürgerreporter wäre Myheimat nicht das was es heute ist, bzw würde es Myheimat gar nicht mehr geben.Auch wurde bemängelt, das Wünsche die bei den Myheimat Treffen genannt wurden, überhaupt nicht berücksichtigt werden.
Wilhelm Kohlmeyer aus Hannover Groß Buchholz brachte es auf den Punkt":Es ist doch so, wenn einem flott fahrenden Zug die Lokomotive genommen wird, dann rollt der Zug noch eine Weile ... wird immer langsamer ... und fährt dann bald gar nicht mehr“. Ich denke treffender kann man es nicht sagen.
Übrigens ich persönlich werde so lange es geht noch weiter dabei sein. Die Unterstützung zur Zusammenarbeit habe ich. Aber vielen nimmt die Entscheidung die Lust am Schreiben.Wenn das so weitergeht, dann wird es Myheimat irgendwann nicht mehr geben.Und noch eines. Wenn einem was genommen wurde, das wir nicht mehr hergegeben
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Christl Fischer aus Friedberg | 22.01.2015 | 12:42  
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Walter Kaminski aus Dillingen | 22.01.2015 | 13:23  
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Tanja Wurster aus Augsburg | 22.01.2015 | 14:13  
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Werner Szramka aus Lehrte | 22.01.2015 | 14:23  
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Kathrin Zander aus Meitingen | 22.01.2015 | 14:32  
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Willi Hembacher aus Affing | 22.01.2015 | 14:45  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 22.01.2015 | 18:24  
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Shima Mahi aus Langenhagen | 22.01.2015 | 22:39  
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Thomas Rank aus Günzburg | 23.01.2015 | 11:52  
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Kathrin Zander aus Meitingen | 23.01.2015 | 12:36  
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Thomas Rank aus Günzburg | 27.01.2015 | 19:21  
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Erika Bf aus Neusäß | 31.01.2015 | 18:39  
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