Dominik Glöbl:"Unser Sound klingt wie eine Mischung aus Mnozil Brass und Wise Guys."-Ein zur Verfügung gestelltes Interview mit Dominik Glöbl von den Bayerischen Löwen

Die Bayerischen Löwen
  Am Samstag den 21. März kommen um 20 Uhr die Bayerischen Löwen zu einem Gastspiel in die Burgauer Kapuzinerhalle. Was sie vorhaben, und wie sie das Auditorium unterhalten, das hat Dominik Glöbl in einem Interview das uns zur Verfügung gestellt wurde verraten



FRAGE:Wie würdet ihr euch selbst mal ganz salopp beschreiben?

DOMINIK GLÖBL:Wir sind eine bayerische Blasmusik-Boygroup aus Straubing. Unser Sound klingt wie eine Mischung aus Mnozil Brass und Wise Guys.
 
FRAGE:Was erwartet die Besucher in eurer neuen Show?

DOMINIK GLÖBL:In unserem neuen Programm geht es um’s Showbusiness. Wir machen seit zehn Jahren zusammen Musik, und touren seit sieben Jahren über bayerische Bühnen. Da haben sich so einige lustige Geschichten ereignet, die wir dem Publikum gern erzählen wollen. Auch die besonders spannenden, die sich hinter den Kulissen abspielen: Was passiert wenn der Vorhang fällt, wie leben wir jenseits von der Bühne und was machen wir an den Tagen, an denen wir nicht spielen? Und natürlich nehmen wir auch Bezug auf das Showbusiness allgemein. Was ist eigentlich noch echt und was ist schon Show von dem, was man heutzutage so vorgesetzt bekommt.

FRAGE:Wie seid ihr auf den Titel "Durchblechte Nächte" gekommen?

DOMINIK GLÖBL:Wir sind fünf Jungs im absolut partytauglichen Alter. Da gab es in der Vergangenheit nicht nur einmal eine durchzechte Nacht. Und da meistens auch dann noch musiziert wurde, als es eigentlich schon nicht mehr ging, haben wir kurzerhand „durchblechte Nächte“ daraus gemacht. Der Titel soll schon auch neugierig machen, was wohl in solchen Nächten alles passieren könnte.

FRAGE:Was hat sich im Vergleich zu eurem letzten Programm „Alois im Wunderland“ geändert?

DOMINIK GLÖBL:Wir sind natürlich etwas reifer geworden und wissen jetzt viel besser, auf was es ankommt auf einer Bühne. Nicht jedes Publikum ist gleich und jedes braucht seine eigene Energie, damit es ein toller Abend wird. Diese Feinheiten lernt man nicht auf einer Schule, das lernt man nur auf der Bühne. Die neuen Songs im Programm sind alle sehr gut geworden und werden mit der Geschichte dahinter einen lustigen und abwechslungsreichen Abend bieten.

FRAGE:Ihr spielt auch oft in größeren Bierzelten. Ist das nicht anstrengend bei der Lautstärke?

DOMINIK GLÖBL:Bierzelt ist immer ein ganz eigenes Ding. Es gibt Kleinkunst- und Theaterbühnen, Festivals und dann halt Bierzelt. Nicht viele Künstler treten in Bierzelten auf, da es wirklich schwieriger ist, mit den Umständen dort zurechtzukommen. Es ist einfach lauter als sonstwo, die Gläser klappern, die Leute reden miteinander, da sie an Biertischen hocken und sich auch schnell mal nur noch dem Gesprächspartner widmen. Und sie können jederzeit aufstehen, auf die Toilette oder eine Rauchen gehen. Das kann einen auf der Bühne sehr verwirren. Daher muss man das Aufmerksamkeitsniveau etwas höher ansetzten und mit mehr Energie spielen. Das fordert mehr vom Künstler. Aber wenn man mal ein Zelt in der Hand hat, dann ist es auch ein tolles Gefühl, wenn sie total ausflippen!

FRAGE:Ihr kommt aus Straubing, aber ihr spielt oft in München. Was verbindet euch mit dieser Stadt?

DOMINIK GLÖBL:Mit München verbindet uns zuerst einmal ein Stück meiner persönlichen Lebensgeschichte, denn ich habe fünf Jahre in München an der Hochschule für Musik und Theater Trompete studiert. Ich hatte eine tolle Zeit in München und war natürlich jedes Jahr auf dem „Rummel“ (Wiesn), wie ich immer sage.
Zudem sitzt unsere Künstleragentur südpolmusic in München, die uns nun seit fünf Jahren unterstützt und daher bin ich, obwohl ich nicht mehr in München lebe, immer noch häufig dort.
Jedes mal, wenn ich über die A9 an den Hochhäusern der Studentenstadt mit dem leuchtenden BMW-Logo daran nach München hineinfahre, fühle ich mich wieder ein wenig wie zu Hause.

FRAGE:Wie kuriert man am besten eine Wies'n- oder auch eine Tour-Grippe aus?

DOMINIK GLÖBL:Am Besten man trinkt schon mal ab und zu ein Glas Wasser, wenn man noch auf dem Rummel oder auf Tour ist. Ansonsten vor dem Schlafen viel Wasser trinken, das hilft auch. Sollte die Grippe dann immer noch zu hart sein, dann sollte man sich fragen, ob es die fünfte Maß mit der hübschen Maus vom Nachbartisch denn noch unbedingt gebraucht hat.

FRAGE:Wie plant ihr 2015 die Weltherrschaft an euch zu reißen?

DOMINK GLÖBL:Wir hatten 2010 schon einmal geplant, die Weltherrschaft an uns zu reißen, damals ging aber unser Vorhaben gründlich schief. Nun versuchen wir es 2015 wieder. Der Plan ist dabei immer noch derselbe. Wir werden die Bevölkerung mit unserem Virus „bavarian underground“ infiltrieren, bei dem sich jeder Mensch plötzlich auf für ihn unbekannte Weise zu bayerischer Musik hingezogen fühlt. Dabei werden die Massen auch Unmengen an Bier konsumieren, so dass sie willig werden und ihren Verstand verlieren. Dann gehören sie uns! Wie wir es dann anstellen, dass sie bei der heutigen Flut an guten bayerischen Bands genau nur uns folgen, wissen wir auch noch nicht genau. Da werden wir wohl ein alle Bands übergreifendes Masskrugstemmen oder Wetttrinken veranstalten müssen, aus dem wir sicher als Gewinner hervorgehen werden. Und sollte es 2015 wieder nicht klappen, dann gehört halt die Welt 2020 uns! Wir haben Zeit.

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