GYMNASIUM GRÜNWALD - am 16. September 2014 geht es los!

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Das GRÜNWALDER GYMNASIUM KURZ VOR DER STUNDE NULL

Zaghaft schleichen ein paar neugierige Sonntagsspaziergeher über das Schulgelände, die meisten mit neugierigen Kindern, andere mit dem Fotoapparat.
Ein wenig unterkühlt kommt einem das Gebäude noch vor, das viele Glas lässt zwar Einblicke zu, klare Durchblicke aber nicht so richtig, denn da ist ab und zu etwas im Weg, was nicht innen ist, sondern außen, sich aber nach innen spiegelt. Haucht dem nackten Glas allerdings etwas Leben ein, nicht uninteressant.
Die Klassenzimmer deuten darauf hin, dass kleine Klassen geplant sind. Das hätte ich mir an meiner Schule auch mal gewünscht.
Werkräume gibt es, schalldichte Musik-Übungsräume, Hauswirtschaftsunterricht und eine Wand zum Klammern oder Klettern oder was auch immer, die ist gleich in der Nähe vom Keltengrab. In dem selbstverständlich kein Kelte mehr liegt, der ist zu einer Untersuchung im Labor. Und ob er mal im Gymnasium begraben wird, steht noch in den Sternen. Das Grab ist ja eh auch nur als Andenken gemeint.
Eine Mensa sieht ohne Geschirr und Kochtöpfe und sonstiger Deko ziemlich steril aus. Aber in gewisser Hinsicht soll sie das ja auch bleiben. Hell ist sie jedenfalls und freundlich und bei Regenwetter oder Eis und Schnee für jedermann auch unterirdisch und trockenen Fußes zu erreichen.
Der Hausmeister muss auf jeden Fall gut zu Fuß sein, denn der Wege sind viele, die er wohl täglich zurücklegen muss. Möglicherweise bekommt er aber einen Segway gestellt, der würde sich gut machen in diesem Gebäude - Platz dafür gäbe es genügend.
Ansonsten ist alles groß und lang – der Eingang, die Sporthalle, der Sportplatz, die Pausenhöfe, die Gänge und die Mensa. Und der Bereich für die Lehrerschaft selbstredend auch.
Auch ein bisserl bunt haben sie es gestaltet. Tobewand im Keller, Wände, Böden, Sitzflächen, Lampen in der Mensa, Lehrerruhebereich und eine Ecke mit Sitzsäcken zum Chillen. Draußen grünt es vorerst nur noch, zum Blühen gibt es nicht viel, wir sind schon über die Zeit, das wird die Überraschung im Frühling/Sommer 2015.
Und der Sportplatz: Ein Prachtexemplar von Nachtkerze leuchtet mir schon von weitem entgegen! Ob sie es allerdings schaffen wird, den gesamten Sportplatz des Nachts zu erleuchten, das bezweifelten die Bauherrn wohl selbst und haben für den Ernstfall für handfeste Beleuchtung per Flutlicht etc. gesorgt. Blumenliebhaber und ich hoffen nun inständig, dass der übereifrige Landschaftsgärtner oder sonstige Besorger des Sportfeldes kein Nachtkerzen-Unkundiger ist, der diese wunderschöne Pflanze in die Rubrik „Unkraut“ einordnet und mit Stumpf und Stiel entsorgt.
Das Umfeld ist noch nicht ganz und gar be- und entsorgt, ein paar ungefährliche Wasserschlangen sind noch des Wegs, aber bei dem Wetter ja auch kein Wunder. Auch einige Mini-Baustellen sind vorhanden und etliche Bauüberbleibsel liegen herum, aber das wird schon noch.

Wer sich nun die Hände reibt? Vorerst einmal die Gymnasiums-Nachbarn in der Laufzorner Straße. Es kommt endlich wieder vor, dass sie vor dem Haus, in dem sie eine Wohnung gemietet haben, einen Parkplatz finden. Das war in den vergangenen Jahren trotz einschlägiger Bitten und vorhandenen, für die Arbeiter geschaffenen Parkplätzen auf der Baustelle nicht zu erreichen. Zu verlockend war es wohl, nur die 5 Meter zur Baustelle gehen zu müssen und nicht vielleicht 50 oder 60 Meter. Andere Länder, andere Sitten, aber vielleicht sehe ich das auch viel zu eng für das heutige Miteinander.
Und nach einer Autowäsche werden die Anwohner ihren Wagen sauber wiederfinden und nicht den Baudreck und Schlamm abkratzen müssen, den Superlastwagen beim hurtigen Befahren der Straße verspritzt oder verloren haben. Auf einen Gratisgutschein für eine einzige Wagenwäsche als Wiedergutmachung warten manche Optimisten immer noch. Doch wer sollte DAS bezahlen?
Ja – und nun sind wir gespannt, was der Schulbetrieb bringen wird. Leben in die Bude auf jeden Fall einmal, das ist sicher. Allem Anderen „sehen wir mit Interesse entgegen“.
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