Feierliches Weihnachtskonzert der Sängerrunde der Gersthofer Naturfreunde

Bei der Sängerrunde der Naturfreunde war am 4. Advent richtig, wer ein feierliches Konzert mit erlesenem À-capella-Liedgut erwartet hatte, konnte er sich doch über ei-ne Stunde lang wahrlich aus der Hektik des Alltags in die so herbeigesehnte „staade Zeit“ entrücken lassen. Die Zuhörer in der voll besetzten Kapelle der Hessingklinik erlebten nicht nur einen Ohren-, sondern auch einen Augenschmaus, denn der wunderschöne Gotikbau mit seiner überragenden Akustik stellt mit kunstvollen Holzschnitzereien und Buntglasfenstern auch optisch den idealen äußeren Rahmen für eine derartige Veranstaltung dar.
Nach dem Eingangslied „Brennende Kerzen am Weihnachtsbaum“ begrüßte Moderator (und Chorsänger) Wolfgang Guth, der charmant durch das ganze Konzert führte, das Publikum und konnte dabei dank Lautsprecherübertragung auch die Patienten in der ganzen Klinik mit einschließen. In der folgenden Stunde bot die Sängerrunde unter der Leitung von Norbert Kraus ein wunderbar feierliches Weihnachtskonzert wie aus einem Guss. Die 16 Sänger des 4-stimmigen Männerchors brachten 13 besinnliche Stücke in einer Art und Weise dar, wie es nur ein reiner Männerchor kann. Mit großer dynamischer Bandbreite, dabei stilvoll, feinsinnig und in ausgezeichneter Aussprache und Harmonie kam in dem abwechslungsreichen Programm selten gehörte Lieder („Die Orgel von Perzen“, „Tebe pojem“, „Winternächt´ges Schweigen“, „Vater unser“ von Hanne Haller) genauso zu Gehör wie immer gewünschte Klassiker („Trommellied“, „Auf, gläubige Seelen“).
Die „Junge Stubenmusik“ ergänzte mit 2 x 3 Stücken für Hackbrett und Gitarre wie dem „Haunshofer Menuett“ und „4 Steyrer“ den Chorgesang wunderbar zu einem brillanten Konzert, das die Zuhörer von der ersten bis zur letzten Minute in den Bann zog. Die andächtige Stille während des ganzen Konzerts wurde nur durch den verdienten Beifall für die jungen Musiker unterbrochen. Am Ende erklatschte sich das Publikum durch nicht enden wollenden Applaus den „Andachtsjodler“ als Zugabe, von der Sängerrunde dem Liedtitel gerecht werdend sehr andächtig mit wohltuendem Legato und einer im leisesten Pianissimo auslaufenden letzten Strophe ins Gotteshaus gezaubert.
Ein Teil der Spenden wurde Hausherrn Pfarrer Bernhard für die Renovierung der Kapellenorgel übergeben.
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