Spurensuche in Gehrden........ Ausstellung im Rathaus 1. Weltkrieg

Bürgermeister Hermann Heldermann
Gehrden: Rathaus | Spurensuche in Gehrden
Arbeitskreis Lokalgeschichte eröffnet Ausstellung über den 1. Weltkrieg

Nach gut zweijähriger Vorbereitung war es jetzt soweit: der AK Lokalgeschichte in der Heimatbund-gruppe Gehrden eröffnete im Foyer des Rathauses die Ausstellung „Spurensuche in Gehrden“. Sechs Mitglieder der Gruppe Gehrden – Fred Ebeling, Dieter Mahlert, Ernst Mittendorf, Hartmut Neumann, Wilfried Otto und Helmuth Temps - haben viel Material von Privatpersonen und aus dem Stadtarchiv zusammengetragen, um nach Spuren des 1. Weltkrieges in Gehrden zu suchen. Und sie sind fündig geworden.
In Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Faktor- die mit einem Sonderangebot der Heimatbund-gruppe entgegenkam – konnten vierzehn professionell gestaltete Plakate und eine Vitrine mit Exponaten aus den Jahren 1914 – 1918 im Eingangsbereich des Rathauses ausgestellt werden. Nach Absprache mit Bürgermeister Heldermann bleibt die Ausstellung bis zum Volkstrauertag im November stehen. Das Begleitheft zur Ausstellung (60 Seiten DIN A4; Preis: 4 Euro) ist in der Stadtbibliothek und bei Zeitschriften Kusche erhältlich. Führungen können über Hartmut Neumann angemeldet werden.
Die Eröffnungsveranstaltung im Bürgersaal des Rathauses war gut besucht. Rund 50 Interessierte waren der Einladung des Heimatbundes gefolgt. Sie erlebten eine interessante und kurzweilige Einführung in die Thematik – Details sind dann der Ausstellung und dem Begleitheft zu entnehmen. Mehrere Redner wiesen darauf hin, dass es bei dieser Ausstellung nicht nur um den Blick in die Vergangenheit geht, sondern dass die Ausarbeitung auch einen aktuellen Bezug hat. Frieden – auch in Europa – ist nicht selbstverständlich, er muss immer wieder neu gesichert werden. Die Erinnerung an einen der schlimmsten Kriege in der Menschheitsgeschichte soll die jetzige Generation zu vermehrter Wachsamkeit gegenüber unbedachten Äußerungen und Handlungen auffordern. Die Gehrdener Historiker sehen ihre Ausstellung somit als einen aktiven Beitrag zur Friedenssicherung.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.