Gottesdienst einmal anders. ev.Kirche Gehrden

Pastor Wedemeyer vorne weg.
Gehrden: Kirchstraße | „Tour de Region“ – Gottesdienst einmal anders –
Die Glocken der Margarethenkirche in Gehrden waren nach dem Läuten zur regulären Gottesdienstzeit verklungen, als Pastor Andreas Pöhlmann über zwanzig Gemeindemitglieder begrüßen konnte, die am heutigen Sonntag mit dem Fahrrad zur Kirche gekommen waren.
Die „Tour de Region“ hat inzwischen schon Tradition. Aus den evangelischen Kirchengemeinden der Region Gehrden-Wennigsen treffen sich einmal im Jahr deren Mitglieder, um eine gemeinsame Fahrrad-Tour zu unternehmen und dabei einmal Gottesdienst auf andere Weise zu feiern.
Zunächst ging es über Lemmie und Sorsum zur Klosterkirche nach Wennigsen, wo Pastor Wedemeyer mit einer Gruppe wartete. Gemeinsam ging die Fahrt der Teilnehmer, die jetzt auf rund vierzig angewachsenen war, weiter in Richtung Wennigser Mark, vorbei an der Rehrenbornquelle durch die schöne früh-herbstliche Landschaft nach Redderse.
Dort in der alten Fachwerkkapelle aus dem Jahr 1737/38 erwartete Kapellen-vorsteherin Ingrid Volker die Radler. Zunächst erzählte sie aus der Geschichte dieses kleinen dörflichen Gotteshauses. Altar und Kanzel stammen aus der Kirche in Gehrden, wurden bei der Renovierung 1968 dort entfernt und hier aufgestellt.
Pastor Pöhlmann hielt eine kurze Andacht. Hierbei ging er auf das gemeinsam gesungene Lied „Geh´aus mein Herz und suche Freud´...“ ein und stellte dabei eine
Verbindung her zu der bisher erlebten Fahrt durch die Natur, zu der sich die Gruppe am heutigen Morgen zusammen gefunden hatte.
Weiter ging es durch die abgeernteten Felder nach Leveste. Hier wurde die
St. Agathen-Kirche aufgesucht. Diese Kirche mit ihrer reichen Deckenmalerei war ein
Höhepunkt der Rundfahrt. Pastor Pöhlmann gab einige Erklärungen hierzu.
Eine kurze Andacht hielt hier Pastor Wedemeyer.
Das nächste Ziel war Lenthe. Hier am Gemeindehaus wurde die Gruppe von Pastor Funke erwartet. Inzwischen hatten alle Teilnehmer einen ordentlichen Hunger bekommen, war man doch mehr als dreißig Kilometer geradelt. Nach ein paar nachdenklichen Worten von Pastor Funke über gemeinsames Essen und was die Menschen dabei verbindet sowie einem fast perfekt gesungenen Kanon ließen sich die Fahrtteilnehmer durch die Speisen verwöhnen, die von fleißigen Händen der Kirchengemeinde Lenthe vorbereitet worden waren. Mit Gegrilltem und vom reichhaltigen Salatbuffet ließen es sich alle gut schmecken.
Man blieb noch einige Zeit bei guten Gesprächen zusammen. Dankbar für diesen
schönen Tag war man sich schnell einig, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
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