Alte Landkarten und Luftaufnahmen zeigen die Stadtentwicklung von Gehrden

Gehrden um1300 mit den Stadtoren Stein, Neddern und Dammtor.
Alte Landkarten und Luftaufnahmen zeigen die Stadtentwicklung von Gehrden!
Die Heimatbundgruppe Gehrden hatte zu einem Themenabend ins Vierständerhaus geladen. Zwei Powerpoint-Präsentationen von Dieter Mahlert und Wolfgang Liese standen auf dem Programm. Es ging um die Stadtentwicklung von Gehrden anhand alter Landkarten und Luftbilder. Der Gruppenraum im Vierständerhaus war gut gefüllt – die Gehrdener interessieren sich für ihre Geschichte!
Eine der ältesten Karten mit hoher Genauigkeit war die Kurhannoversche Landesaufnahme von 1781. Der Stadtkern rund um die Margarethenkirche war gut zu erkennen: der Verlauf der Straßenzüge hat sich bis heute kaum verändert. Die ersten wesentlichen Stadterweiterungen erfolgten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Gehrden wuchs nach Westen in Richtung Gehrdener Berg, aber auch die Baulücken in Richtung der ehemaligen Zuckerfabrik Neuwerk und des Rittergutes Franzburg wurden nach und nach geschlossen. Heute wächst Gehrden nach Osten (Baugebiete Langes Feld und Großes Neddernholz).
Ei n weiterer Schwerpunkt der Präsentation war die Gehrdener Flur mit den alten Ortswüstungen Stehr und Spehr. Die Zusammenlegung der ehemaligen schmalen streifenförmigen Felder zu größeren Einheiten konnte durch die Verkoppelungskarte von 1853 eindrucksvoll demonstriert werden. Luftaufnahmen aus dem zivilen und militärischen Bereich rundeten das Bild über die Stadtentwicklung Gehrdens ab.
Nach anderthalb Stunden war die Veranstaltung zu Ende und die Besucher konnten mit sehr viel Informationen den Heimweg antreten
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