Der Sack soll weg: Wann kommt die Mülltonne in der Region?
Dieses "duale System" ist deutschlandweit einmalig: In Hannover holt die aha den Restmüll in Tonnen ab, im Umland in Säcken. Das teure Parallelsystem ist ein Relikt der alten Kreisgrenzen. Jetzt könnte den im Umland beliebten Säcken das Aus drohen. Bürgermeister Thomas Prinz hat Laatzen als Modellkommune für den Umstieg angeboten - sehr zum Ärger der Laatzener Politiker, wie die Leine-Nachrichten berichten. [Ergänzung vom 24. Oktober:] Jetzt spricht sich auch die Aha offen dafür aus, im Umland Mülltonnen einzuführen, berichtet die HAZ
[Ergänzung vom 10. November:] Wie die HAZ berichtet, wird es wohl zu einem Sowohl-als-auch-System im Umland kommen: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersich...
Bei den Bürgermeistern der Umlandkommunen war die Resonanz gemischt (berichtet haz.de). Jetzt bekommt auch Uetze Tonnen, allerdings nicht für Restmüll, sondern für Wertstoffe (siehe Bericht auf haz.de). Auch das ist ein Modellversuch, der bei Erfolg auf weitere Kommunen übertragen werden könnte.
Unter Kommunalpolitikern im Umland ist das Thema Mülltonne ein ungeliebtes - viele fürchten offenbar, damit Wähler zu verärgern. Denn der Umgang mit Müllsäcken hat sich eingespielt. Bei einer Umstellung fürchten viele Menschen Verschlechterungen.
Was meint Ihr: Sollen die Säcke bleiben (gemeint sind natürlich die Müllsäcke)? Oder fändet Ihr auch einen Umstieg auf die Tonne in Ordnung?
Weiterveröffentlichungen:
Im Himmels Willen keine Tonnen.
Im Laufe der vielen Jahre sind die Unterstellmöglichkeiten für Tonnen abgerissen oder zugemauert worden. Bei den Säcken hat sich jede Familie auf das Volumen eingschossen, das bei der Personenzahl notwendig ist. Ich komme mit einem 20 Liter Sack pro Woche aus. Tonnen würden oft zu 50 %
leer bleiben. Man fährt also, um Luft abzuholen. Die Fahrzeuge müßten umgerüstet werden oder Neue angeschafft werden. Es wäre schon zu empfehlen, dass sich aha einen neuen Chefdenker zulegt, damit solche hirnrissigen Projekte garnicht erst auch nur angedacht werden.
Eine grauenhafte Vorstellung. In unserer Reihenhaussiedlung würden beide Straßenseiten von den hässlichen Tonnen gesäumt. Das verschandelt jeden liebevoll angelegten Vorgarten.
Robin, die Einschränkung: "gemeint sind natürlich die Müllsäcke" hättest Du Dir ruhig sparen können. Dann hätte der geneigte Leser seine Phantasie spielen lassen können.
Gruß Günther
Wir bekamen vor einigen Monaten die Tonnen, direkt unter unserem Badezimmerfenster deponiert.
Es ist einfach gesagt der blanke Horror!
Die Mülltonnen lassen sich ja nicht geräuschlos "bedienen", werden selbst Nachts um 03:00 Uhr von liebenswerten Nachbarn heimgesucht und den nebendran fallenden Mist ....?
Faule Eltern schicken ihre viel zu kleinen Kinder zur Tonne.
Diese Kinder sind nicht in der Lage, usw.,usw.
Kartons werden nicht zerkleinert, usw.,usw.,usw.
All diese Probleme hatten wir mit den Müllsäcken nicht.
Da waren es auch unsere 8 Parteien, nun sind es 32 Parteien.
Nun kenne ich auch die überwiegende Meinung in unserem Haus und die ist eindeutig gegen die Tonne.
Da ich durch meine Erkrankung ja auf Sauerstoffzufuhr angewiesen bin, können wir das Fenster nur bei einer für mich günstigen Windrichtug öffnen.
Selbst einen Umzug mit sehr hohen Kosten schließen wir nicht mehr aus.
Mist!!!!!
Im Gegensatz zu anderen Betroffenen habe ich keine Chance zur Diskussion!
@ Dieter,
soweit kommt das noch, dass sich Planer von Reihenhäusern nach den Bequemlichkeitsanforderungen von Abfallentsorgungsbetrieben richten müssen. Und irgendwann wird das alles wieder rückgängig gemacht.
Wir haben hier überhaupt kein Problem mit den Säcken. Weder mit Gestank, noch mit Vögeln oder sonstigem Getier.
Ich werde mich mit allen Mitteln gegen diesen Tonnenunsinn wehren.
Ich habe immer das Glück gehabt, dass es Tonnen bzw. seit Jahrzehnten Container gab.
Diese Sackgeschichte kenne ich nur vom Hörensagen - und am meisten stört mich daran, dass ich meinen Müll nicht aus der Wohnung schaffen darf, wann es mir passt, weil man diese Säcke angeblich nicht jederzeit rausstellen darf.
Ein absolutes Unding - da wird die Bude zur Müllhalde!
Dass die Trennerei wenig bringt, wurde hier schon eingeworfen. Ausserdem gibt es doch schon seit Jahrzehnten Gemeinschaftsstellen für z.B. Glas, Kleidung, Schuhe, etc. Und Papier- und Plastik/Metall-Container haben auch schon viele Häuser vor der Tür. Sowas kann man auch in Dörfern einrichten.
Meinetwegen sollen die Sackler ihre geliebten Stinkesäcke behalten dürfen - aber ICH will auf KEINEN FALL auf meine Container/Tonnen verzichten! (Das wird auch immer ein Kriterium bei Wohnungssuche sein)
Ich denke, das alles zum Thema gesagt worden ist.
Ich wiederhole:
1. Die Säcke von AHA müssen weg.
2. Die schwarzen Säcke müssen bleiben.
3. Das System muss gerechter und preiswerter werden.
Ansonsten bin ich gegen Veränderung.
Nachtrag: Es wird mir eine Tonne aufgedrückt, die ich wg guter Sortierung nicht brauche, das Kann es wohl nicht sein. Siehe Misburg.
> "die stellen abends mal eben kurz vor der Tagesschau ihre Säcke raus, damit sie nicht noch des morgens mal vor die Tür müssen"
Und? Ist das jetzt irgendwie böse?
Hab ich. Und zitiert. Und dazu eine Frage gestellt.
Musst du nicht beantworten, wenn du nicht kannst/willst. Dann sags aber auch und werd nicht komisch.
Noch einmal für ALLE: hier hat AHA mal recht "die Säcke bitte am Abfuhrtag bis 7:00 Uhr an den Straßenrand stellen".
Ich bin wahrhaftig kein Freund des Managmentaha, aber hier haben sie mal recht - ohne wenn und aber!
Ich bleibe dabei: der Sack bleibt, die Säcke müssen weg.
Diskutieren könnte man wie mir aus noch um Kosten zu sparen, ob wirklich jede Müllart (Papier etc) jede Woche abgeholt werden muss. Ich denke, es fahren am Abfuhrtag 3! Müllwagen durch unsere Straße hintereinander her. Muss das sein?
Im Satz zuvor muss es natürlich heißen "von mir aus".
Schnell ist man hier bei den Unkundigen, nur um dem vorzubeugen!! Konnte es leider nicht mehr berichtigen.
Klaus, mit den Verbrennungsanlagen hast Du sicher recht. Die Öfen müssen ausgelastet werden und ich denke, alle die damit zu tun haben, tragen einen Maulkorb. Da geht mehr rein als zugegeben wird. (Eigentlich Schande über aha).
Nichts desto trotz: Die Stadtleute können den Unterschied nicht kennen. Sie haben die Vorteile der Sackabfuhr ja nie erfahren.
Ich werde meine Meinung nicht ändern. Ich habe kein Problem mit der Mülltrennung nach Säcken und Glas entsorge ich, wenn genug gesammelt wurde.
Geruch: kein Problem. Zu machen muss man die Säcke einfach.
Klaus, du hast noch gar nichts zu meinem Kulturdenkmal geschrieben. Den Beitrag habe ich Hochwürden Gemeinde Isernhagen mitgeteilt.
@ Dieter, Du hast da was mißverstanden. Bequemer sind die Tonnen, sowohl für den Hausbesitzer als auch für den Entsorger, der aber mit den Säcken auch bestens klarkommt. Warum ein bewährtes System ändern. Zig Tonnen links und rechts des Straßenrands sehen, entschuldige, einfach Scheiße aus. Werde Du doch mit Deinen Tonnen glücklich. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Unsinn bei uns nicht eingeführt wird.
Günther, und wenn doch, ist wieder die allseits bekannte Verarsche der Bevölkerung.
Wen soll mann dann noch wählen, damit so etwas aufhört???
Sind doch alles Kungelbrüder.
Ganz sicher wird es Dann bald Personalabbau geben.
Den wenn Es nur noch Tonnen geben wird.
Werden die so aufgestellt werden müssen das die Tonne durch einfaches heranfahren von einem Ladekran erfasst werden kann. Solche LKW mit dieser Funktion werden ja auf der Hannover Messe jedes Jahr vorgestellt.
Es wurde noch nicht gesagt, dass auch die Tonne zum Himmel stinken kann. Sie wird zwar zugemacht, aber kein Mieter macht sie mal sauber, so dass die darin verbleibenden Reste zum Himmel stinken und es auf dem Tonnenboden vor Würmern wimmeln kann. Leider haben wir das bei uns erfahren müssen und haben dann die Tonnen für die Mieter ausgespritzt. Und im letzten strengen Winter war der Müll angefroren und ging nicht vollständig raus. Also, lieber die schwarzen Säcke, wir brauchen kaum 15 l pro Woche.
ich brauche max. 10l pro Woche.
Komme im Normalfall mit einem 20l Sack ca. 3 Wochen aus!
Gruß an die Städter!! Sie verbrauchen angeblich 16l pro Woche.
So weit ich weiß, kommen zu den normalen Müllgebühren noch mehr Kosten für die "Tonnengeschichte" auf den Hausbesitzer zu.
Aus Erfahrung weiß ich, dass die Tonne stinkt, weil dort loser Müll eingefüllt werden kann. Die Säcke werden verschlossen und NICHT in der Wohnung aufbewahrt, sondern im verschlossenen Müllkasten hinterm Haus.
Ob nun morgens die blöden hohen Tonnen oder die Säcke auf dem Fußweg stehen, ist eigentlich auch egal. Blöd ist nur, das die leeren Tonnen dann auch den ganzen Tag dort stehen bleiben, weil die Leute erst nachmittags oder abends von der Arbeit kommen. Da sind Rollstuhlfahrer zum Teil sogar genötigt, auf die Fahrbahn auszuweichen.
Für uns war es eine ziemlich große Umstellung, den Müll jetzt in Säcken zu trennen und ehrlich gesagt, bei einem 4-Personen-Haushalt fällt dermaßen Müll an, dass man innerhalb einer Woche schon Schwierigkeiten bekommt, die Säcke "geruchlos", trotz gutem Verschluss, zu lagern. Es war doch einfacher, den Müll, dann zu entsorgen, wann es einem passt und nicht nach Plan, einen Abend vorher...
Das Resümee der Diskussion zeigt eindeutig:
Tonnen sind laut, schmutzig, stinken und sind teuer.
Für uns auf dem Lande ist und bleibt (hoffentlich) die Mülltrennung mit der Sackabfuhr erhalten.
>> "Musst du nicht beantworten, wenn du nicht kannst/willst. Dann sags aber auch und werd nicht komisch."
> "Nö, will nicht"
Dann sag's halt nicht, wenn dich das befriedigt
Aber werd' auch nicht komisch.
Du kannst deine Arroganz doch sonst auch durch Ignoranz ausleben.
Hallo Ihr zwei,
haben wir nicht schon genug Probleme auf anderen Schienen bei myheimat?
Müßt Ihr Euch jetzt auch noch fetzen? Gerade Ihr zwei.
Ich habe für mich entschieden, nur noch zu reagieren, wenn die Meinung wirklich nicht akzeptabel ist. Ich habe keine Lust mehr auf Stress.
> "mal was grundsätzliches: wenn Du Dich mit mir fetzen willst, dann gerne"
Nö, für solchen Kinderkram habe ICH weder Zeit noch Lust.
Ich geh auch üblicherweise Selbstdarstellern aus dem Weg.
Aber wenn sie Aussagen zu Themen machen, die mich interessieren, hinterfrage ich deren Aussagen auch mal. Das nennt sich sachliche Diskussion (schau mal bei Wiki oder Duden nach).
Der Hinterfragte ist natürlich NICHT verpflichtet, darauf zu antworten.
Aber er ist auch NICHT berechtig, deshalb/stattdessen pampig zu werden.
Wenn dir aber solche Grundregeln des Benehmens nicht geläufig sind, sei auch das dir verziehen - ich bin da tolerant.
> "Müßt Ihr Euch jetzt auch noch fetzen?"
Ich fetz mich nicht.
Leute, die zickig reagieren, wenn man sie hinterfragt und nicht vergöttert, gab es schon vor Jahrhunderten im Netz. Irgendwann ist das wie Fliegen in der Stube ;)
Und nun wieder topic: Tonne oder Sack ist das Thema.
Bin vom Lande. Ganz klar: Sack.
Die ganze Region hat alles, was mit der Tonne zu tun hatte, abgebaut. Es bleibt nur der Sack und alle Argumente dagegen ziehen einfach nicht mehr. Es ist von der aha nur Geldschneiderei.
Lasst das mal die Säcke machen.
Wir zahlen einfach nicht mehr. Irgendwann muss doch auch mal Schluss sein mit diesem "aufdrücken von nicht gewünschten" Leistungen.
Wieviel Tonnen sollen wir denn deponieren?
Eine papiertonne habe ich schon, es soll jetzt irgendwie noch eine orangetonne dazu kommen?
Ich kann es mir nicht vorstellen!
Ich bin einst in der Stadt mit der Tonne groß geworden.
Die Dinger sind laut, stinken wenn sie voll sind, werden des nachts gern von Vandalen umgekickt und oftmals missbraucht ( unberechtigte Entsorgung, Nachbar etc) .
Der Sack hingegen hat sich bei uns seit über 10 Jahren bestens bewährt. Der Müll wird perfekt getrennt,
macht keinen Lärm und ist oben drein sehr Platzsparend!
Doch es gibt immer Kehrseiten. Ist der Sack zu schwer, wird er stehen gelassen.
Für jene - und in diesem einem Punkt gebe ich Andreas Recht, die kein Haus haben, müssen den Müll irgendwo sammeln....ja wo?!
Dennoch....
Ich sag ja zum Sack und ab in die Tonne mit der Tonne!!!
Gruß Stefan - Luthe
-- Robin, wir plädieren für die Säcke; Müll-, Biotonne etc. würde ich sicher beim Ausparken häufiger umfahren und dass würde den Tonnen nicht gut bekommen,
also bitte, bitte weiterhin Säcke.....
Bei Mietwohnungen muss der Vermieter für die Aufbewahrungsmöglichkeit der Säcke sorgen.
Es ist doch alles geregelt, im Zweifelsfall ist nach allgeiner deutscher Rechtsprechung der Vermieter für fast alles zuständig. Er wird das schon richten, notfalls stellt er sein Wohnzimmer zur Verfügung. Klasse - deutsches Mietrecht, deutsche Gerichte.
Wo leben wir denn? Es kann doch nicht angehen, dass der Bürger über einen kleinen Teil der Entsorgungskosten selbstverantwortlich entscheidet!
Mit den Entscheidungen über Tonnengröße, Aufstellungsort, Leerungsintervall und Entsorgungskosten sind wir doch zweifellos überfordert. Wozu leisten wir uns denn die Lobby aus Industrie & Politik wenn wir uns mit solchen Problemen selbst befassen müssen?!
Wie soll zukünftig über Gebühren entschieden werden, wenn der Bürger noch Einfluss hat?
@ Dieter: also wir können im Umland direkt unsere Gebühren beeinflussen. Größe der Säcke ( kleine güstig - große teuer ) und je besser ich trenne, desto größer wird mein Intervall und kleiner meine Kosten. Und "ich" finde das gut so! Also mit entscheiden...
Gruß Stefan
"Wo leben wir denn? Es kann doch nicht angehen, dass der Bürger ....... ............ selbstverantwortlich entscheidet! "
Wo lebst du denn?
Ich finde die Diskussion wirklich spannend. Ich habe mal ein paar mir bekannte Hausbesitzer außerhalb der Region gefragt - kein einziger würde sich den Umstieg von der Tonnen- zur Sackabfuhr wünschen. Hier ist es genau umgekehrt. Offenbar spielt die Gewohnheit und das Eingespielt-Sein eine große Rolle.
Ich kenne aus Hannover ein Nebeneinander von Restmüllcontainer und Gelbem Sack - und würde mir wünschen, statt gelbem Sack gäbe es auch Tonnen bzw. Container. Denn ich finde es äußerst unpraktisch, den Verpackungsmüll bis zum Leerungstag in der Wohnung aufbewahren zu müssen. Und wenn man beispielsweise in Urlaub fährt, hat man die Wahl, den Müll über längere Zeit in der Wohnung (oder im Keller) zu deponieren oder ihn einige Tage am Straßenrand herumstehen zu lassen. Beides nicht so toll.
Robin jetzt bitte eine objektive Berichterstattung in den Medien. Mag es hier nicht repräsentiv sein, aber ein Meinungsbild ist doch klar zu erkennen. Ich würde mir einen zünftigen, offenen Bericht in den Medien wünschen. Herzlichen Dank.
> "Offenbar spielt die Gewohnheit und das Eingespielt-Sein eine große Rolle"
Das eh.
Bei manchen Leuten sicher auch die Einsparmöglichkeiten durch wildes Entsorgen in der Botanik. Denn wildes Entsorgen praktiziert doch nur, wer dadurch spart.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/08/24/england-fr...
nur mal so am rande.
Du meinst, die hier angeprangerten Sack zerstörenden Katzen sollen in die Tonne!? Das geht nicht, weil die Katzenkritiker die Tonnen ja ablehnen ;)
Also muss man überall dort, wo Tonnen stehen, Videokameras installieren!
Oder die gläserne Tonne ... ;)
> "Oder die gläserne Tonne ..."
*gröööl* ;)))
Hallo zusammen,
also ich hab früher im Kreis Peine gewohnt und dort werden die Tonnen, die abgeholt werden gezählt. Man hat so und soviele freie Abholungen und zusätzliche müssen zusätzlich bezahlt werden. Desweiteren ist mir für große Mietshäuser bekannt, daß es dort auch Container gibt (ist bei meiner Schwester so).
Im Moment muß ich den ekligen Plastiksack bei mir in der Wohnung lagern, da im Schuppen die Mäuse den Beutel aufreißen. Das kann manchmal schon nicht so prall sein. Ich freue mich auf die Tonnen.
Keine Tonnen in Laatzen, auch nicht als Pilotprogramm, denn danach bekommen wir die Tonnen niemals wieder weg.
Müllsäcke finde ich ideal. Jeder kann soviel oder sowenig Müll entsorgen wie es ihm gefällt. Keine zusätzlichen monatliche feste Gebühren aus einer unflexiblen Satzung. Man stelle sich vor, wie die Reihenhaussiedlungen aussehen, wenn bis zu 4 Tonnen vor jeder Türen stehen, weil woanders im Haus oder Garten kein Platz ist. Speziell bei uns gegenüber die Reihenatriums mit mini Vorgarten und Hauseingang 5 Stufen nach unten.
Zum Thema zu schwere Säcke... Natürlich ist ein 50 l Sack bis oben hin voll gepackt recht schwer für unsere " Müllmänner ". Aber was hindert denn AHA daran diese Säcke nicht mehr anzubieten ? Das erhöht für AHA außerdem zusätzlich die Einnahmen.
Zum Thema durch Tiere aufgerissenen Müllsäcke..... Was hindert uns Mitbürger daran, die Säcke erst am Abfuhrtag an die Straße zu stellen und nicht schon bis zu drei Tage davor ? Dann sind die Tiere kein Problem.
Noch zum Schluss einen Vorschlag: Wenn jeder nachdem die Säcke abgeholt worden sind, Abend bei der Heimkehr, einen kritischen Blick auf eventuell nicht abgeholte Säcke wirft, könnte man eigene Säcke erkennen und wieder zurück nehmen. Aber nicht nach dem Motto " aus den Augen aus dem Sinn. "
Wolfgang Flohr aus Laatzen
Ich komme aus NRW, wo es nur Mülltonnen gibt. Ich war total entsetzt, als ich das erste Mal,die Straßen sah,auf denen überall Mülltüten lagen, die zum größten Teil kaputt waren, und einiges an Müll auf dem gehsteig lag.Die Leute, die sich über evt Mehrkosten beschweren oder, das überall Tonnen stehen, sollten mal über Rattenplage nachdenken. Es stellen eben nicht alle Bürger erst morgens ihre Müllsacke raus, sondern horten sie im Garten oder stellen sie schon 1-2 Tage vorher an den Straßenrand, ein Eldorado für Ratten.Auch Beschwerde meinerseits an die Stadt nützte nichts, man kann eben den Leuten nicht vorschreiben, was sie auf ihrem Grundstück lagern.,In unmittelbare Nachbarschaft gibt es jedes Jahr Ratten, die sich unseren Teich ausgesucht haben, um zu Baden und zu trinken.Aber ich habe ja den Trost, das die Stadt einmal im Jahr den Kammerjäger bezahlt.Mein Fazit ist nach 3 Jahren: ganz schnell wieder nach NRW!!
> "wenn bis zu 4 Tonnen vor jeder Türen stehen"
Wozu 4?
Es reicht eine für den Restmüll.
Für alles andere gibt es schon Sammelstellen, könnten Sammelstellen eingerichtet werden oder es wird für eine Häuserreihe o.ä. ein Container aufgestellt. Und wer so viel Grundstück besitzt, dass Grünschnitt anfällt, hat auch genug Platz für eine Kompostecke.
> "Man stelle sich vor, wie die Reihenhaussiedlungen aussehen"
Mit Mülltüten an der Straße sehen die auch nicht toll aus.
> "Was hindert uns Mitbürger daran, die Säcke erst am Abfuhrtag an die Straße zu stellen"
Gestank, Schädlinge...
Bitte keine Tonnen. Die Abfallsäcke sind doch bestens geeignet, die Kosten selber in den Griff zu bekommen.
Ausserdem werden die Tonnen ja nur von der Strasse abgeholt. Meine Frau und ich sind wohl noch rüstig, aber der Zahn der Zeit nagt doch an uns. Wir könnten wohl eine oder mehr Tonnen bei uns auf dem Grundstück 'verstecken' - nur liegt unser Haus am Ende eines Privatweges, der ausserdem auch noch leicht ansteigt. Hierher verirrt sich kein Abfallentsorger.
Die knapp 100 Meter zur Strasse sind zu weit, um die Tonne/n zu transportieren.
Bitte lasst uns bei den Säcken bleiben, die kann ich mit der Schubkarre leicht zur Strasse rollen. Na ja, Papier und Glas entsorgen wir ja sowieso über die Abfallcontainer.
Papier wird von Aha aber auch abgeholt. Blauer Sack oder Tonne.
> "die kann ich mit der Schubkarre leicht zur Strasse rollen"
Es gibt auch Tonnen mit Rollen ;)
Habt ihr die blauen Tonnen je genauer angesehen ? Rollen ja, aber groooooss und schwer. Ich habe bei einem Besitzer einer solchen Tonne mal versucht, zu ziehen und zu schieben. Ich hatte vorher gar nicht so bewusst gewusst, dass ich ein Kreuz besitze.
Groß- ja, das stimmt, 240 L. Aber sie lassen sich schon bewegen. Ich möchte aber keine weitere Tonne mehr haben, weder für Restabfall noch für irgend etwas Anderes.
Jetzt spricht sich auch die Aha offen dafür aus, im Umland die Säcke durch Mülltonnen zu ersetzen, siehe http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersich...
Säcke sind unpraktisch, gesundheitsschädlich, umweltbelastend... aber ein Mix aus Tonne und Sack ist ja nun noch alberner.
Wozu der Aufwand mit der Testerei? Entweder man lässt es, wie es ist oder man ändert es und gut ists...
.....nun aber die Argumentation: Aha entdeckt die Gesundheit der Müllwerker. Nach 40 Jahren Sackabfuhr im Landkreis. Eine späte Erkenntnis oder doch nur ein vorgeschobener Grund nach dem der Betriebsrat vor einigen Tag dieses Thema an die Öffentlichkeit brachte.
Ich weiß nicht, was ich von dieser Firma halten soll. Wer weiß es besser???
Gesundheitsschutz für Arbeitnehmer war noch nie ein beliebtes Thema bei Arbeitgebern und ihren Anhängern ;)
also ich stelle nicht mal 1x monat einen reststoffsack an die strasse und alle 2 wochen einen für plastik. wenn ich jede woche das entleeren von 2 tonnen bezahlen muss dann muss ich den müll zu kaufen ... man hört ja aus den tonnen-gebieten, dass man quasi genötigt wird müll zu machen. da wa doch der artikel in der HAZ dass eine familie zu wenig müll hatte und deshalb strafen zahlen musste. ich finde das sacksystem hat sich bewährt und kann bei klugem einsatz (mehrkosten für den sack geringere basiskosten) zur müllvermeidung beitragen. und was die gesundheit der mitarbeiter angeht: schon mal was von sack-karren gehört ? ich finde man sollte nicht in die tonnen-steinzeit zurückfallen.
Hallo ,
ich stimme Hauke zu ,
meine Familie , 5 Personen, braucht nur alle 4-5 Wochen einen großen Restmüllsack, wir versuchen immerMüll zu vermeiden. Jetzt werden wir gezwungen mehr Müll zu produzieren, das ist in höchstem Maße unökologisch und sehr unwirtschaftlich...Solche parteien , welche diesen Schwachsinn beschließen , werden von uns und anderen Familien in Alt-Laatzen nicht mehr gewählt. So etwas trägt auf jedenFall zur Wahlmüdigkeit und Enttäuschung über die Politik bei.
Michael Wald
Ich habe kürzlich beobachtet, dass eine Rollstuhlfahrerin vom Gehweg auf die Fahrbahn ausweichen musste, weil ihr die geleerte Tonne den Weg versperrte.
Die Presse hat es gestern ja angedeutet, dass der Haupthintergrund eine verdeckte Preiserhöhung sein wird. Dass die Müllwerker die ach so schweren Säcke im 3 er Pack anheben und auf den Wagen werfen, nur um früher zu Hause zu sein, habe ich auch beobachtet. Diese Argument sind von der aha an den Haaren herbeigezogen. Es gibt keine Stellflächen für Tonnen (außer auf einem Bauerhof) in der Stadt Burgdorf mehr. Das ist alle umgebaut und wird in anderen Städten genauso sein.
Es wird aber kommen, wie die aha es will. Man wird die Politiker besabbeln, die werden alles abnicken und bumms, hat der Bürger wieder die Arschkarte.
Heute trage ich einen kleinen Müllsack an die Straße. Das fällt mir mit fast 73 nicht schwer. Später muss ich eine schwere Tonne schieben und weiß heute noch nicht, wie weit.
M.E. will AHA durch die Hintertür eine Gebührenerhöhung einführen. Nach dem Fall aus Misburg muß ja dann jeder eine Tonne (Größe je nach Anzahl der Familienmitglieder - wird von AHA vorgegeben!!!!) nehmen. Egal wieviel Müll anfällt.
Zusätzlich ist es echt ätzend zwischen den Tonnen auf dem Bürgersteig Slalom zu laufen. Hier kann man jetzt schon die Erfahrung mit den Papiertonnen machen. Bei Wind liegen sie auch mal umgekippt auf der Straße oder quer auf dem Bürgersteig/Radweg.
Soweit ich rausgelesen haben, will AHA die Tonnen einführen und parallel die Säcke auch noch abholen!
Wir können also selbst entscheiden!
Ein Hauch von Urlaub- und Neapel- Feeling, wenn der Müll schon Tge vor dem Abholtag auf der Strasse herumfliegt.
Dann schon lieber den Anblick einheitlich aussehender Tonnen.
Da pflegen die Menschen ihr Grundstück mit größter Sorgfalt und schneiden die Rasenkante und die Hecke mit der Nagelschere, damit alles gut aussieht und waschen ihr Auto regelmäßig aber werfen den Müll einfach irgendwann vor die Tür.
Passt das?
Auch die Verwendung der Säcke könnte gut sein, wenn diese erst am Abholtag herausgestellt würden
Wenn aber alle zu faul sind, den Müll erst morgens am Abholtag herauszustellen, ist die Tonne die bürgerfreundliche Lösung- man kann jederzeit den Müll nach draußen absondern.
Auch kann keiner schon im Vorübergehen erkennen, welcher Verbrauchertyp ich bin ( falls auch Wertstoffe in Tonnen gesammelt werden ).
Ich selbst stelle die Säcke erst am Abholtag vor das Haus oder bitte Nachbarn darum, auch weil ich sonst meine mögliche Abwesenheit deutlich signalisiere und Einbrecher genauso anlocke wie mit nicht mehr geleertem Briefkasten.
Ich sage es mal ironisch: um die Tonne zu füllen kommt dann alles hinein. Also die gelben Säcke, Glas, Papier und wenn noch Platz ist auch noch Bio.
Wir kriegen die Tonne schon voll.
Im Übrigen ist e.ON auch froh über jedes Stück Plastik, die Müllverbrennung ist damit viel effektiver. Also passt schon.
Ich würde dann auch nur eine Tonne nehmen....und da kommt dann wirklich alles rein....verarschen lassen will ich mich nicht
Auf der anderen Strassenseite waren bis vor einigen Monaten noch Tonnen für Papier und Müll. Die wurden abgeholt und die Leute packen ihren Müll jetzt in Säcke.
Und jetzt sollen die Tonnen wieder eingeführt werden?
Was soll dieser ganze Quatsch.
Aha ist und bleibt eine chaotische Firma. Mir tun die Müllwerker echt leid. Weihnachten bekommen sie von mir immer eine Kleinigkeit. Zwischendurch wechsele ich mit ihnen auch mal ein paar Worte, dann klappt hier bei uns wirklich alles. Insofern sind diese Menschen (es sind die "kleinsten" im Aha Getriebe) total nett, sie können nichts für ihre "Führung". Echt schade. Also redet mal mit diesen Menschen, sie danken es Euch.
Den Fuß- und Radweg können Tonnen und Säcke versperren.
Müll kann aus vergewaltigten Tonnen und Säcken herumfliegen.
Welchen Müll und welche Mengen man macht, bestimmt weder Tonne noch Sack.
Und was das Geld betrifft, könnte man auch bei Tonnen nach Gewicht rechnen.
"Den Fuß- und Radweg können Tonnen und Säcke versperren."
Mit dem Unterschied, dass Müllsäcke nur bis zur Abholung stehen, Tonnen aber meist bis zum Nachmittag oder Abend, weil sie dann erst wieder fort gebracht werden.
> "Mit dem Unterschied, dass Müllsäcke nur bis zur Abholung stehen, Tonnen aber meist bis zum Nachmittag oder Abend"
Dafür werden die Säcke meist schon viel früher rausgestellt - oft Tage vorher - weil die Leute zur offiziellen Rausstellzeit keine Zeit oder Lust haben.
Es werden ja auch nicht alle Säcke mitgenommen - wenn da was Falsches bei ist, bleibt das liegen - auch oft lange.
....haut doch alles in die Tonne!!
Vielleicht hilft ja noch eine Demo.
Wer hat Kontakte zu den Berufsdemonstranten? Heute für das Eine und morgen für das Andere. Egal, Hauptsache man ist dagegen!
Wird schon klappen.
Wer es eben schmutzig vor seinem Grundstück habe möchte, der stellt die Säcke raus, wann er will - ist doch egal, irgend jemand macht den Dreck schon weg.
Tonnen sind zum Umwerfen da, sei es auch nur vom Wind- egal!
Frust kommt so langsam hoch!
"Dafür werden die Säcke meist schon viel früher rausgestellt - oft Tage vorher - weil die Leute zur offiziellen Rausstellzeit keine Zeit oder Lust haben"
Na also, das würde ja wohl auch auf die Tonnen zutreffen.
Bei uns werden die Säcke (die Tonnen auch) von den meisten Nachbarn - entgegen der Vorgaben - am Abend vorher auf dem Fußweg abgestellt. Spätestens dann, wenn die Säcke von Tieren aufgerissen würden oder die Säcke stehen blieben, hätten diese Leute gelernt, besser anders zu handeln. Bei uns geht das.
Auf unseren Straßen stehen morgens Säcke und Tonnen (nicht von Aha) ohne Dreck auf dem Fußweg. Nach Abholung des Mülls stehen nur die hohen Tonnen auf dem Fußweg (auch ohne Dreck) bis zum Abend.
> "Na also, das würde ja wohl auch auf die Tonnen zutreffen"
Ja, aber die werden nicht so leicht zerfleddet oder umhergeweht.
Ausserdem stehen die nicht überall an der Straße sondern oft auf dem Grundstück nah beim Eingang ggf. in extra Nischen o.ä. und werden da weggeholt. So kann man es bei Wiedereinführung der Tonne auch machen.
> "Spätestens dann, wenn die Säcke von Tieren aufgerissen würden oder die Säcke stehen blieben, hätten diese Leute gelernt, besser anders zu handeln"
Nicht generell. Gibt halt viele, denen das wurscht ist, ob ihr Müll rumfliegt.
Ich stamme ursprünglich aus Celle und dort gibt es die Tonne für Restmüll schon immer. Hinzu kamen dann die Papier- und Bioabfalltonne. Klar bei Häusern mit relativ großen Grundstücken ist das überhaupt kein Problem, aber auch bei Reihenhäusern und selbst in Wohnblöcken gibt es die Tonne. Nur die Wertstoffe werden noch überwiegend in Säcken abgefahren. Hier in Garbsen/Berenbostel finde ich ist die Sachwirtschaft ein riesiger Rückschritt. Es passiert oft genug, das Säcke nur halb voll an die Straße müssen weil sie sonst zu schwer würden. Ich bin froh, das wir nun zumindest eine Papiertonne haben, die wird auch alle 2 - 3 Wochen voll. In der Zwischenzeit können wir das Altpapier bequem und sauber zusammen sammeln. Eine Bioabfall- und Restmülltonne aber sollte doch bald folgen. Das Handling wird dann deutlich einfacher. Und das es keinen Platz auf dem Grundstück gibt um die Tonnen zu platzieren kann mir niemand sagen. Zur Not müssen eben "Müllplätze" eingerichtet werden. Hier bei uns im Bereich Eichendorffstrasse hat das bei den Mehrfamilienhäusern sehr gut geklappt und wirklich unsauber sind die Plätze nicht. So mancher Platz für Altglas und Co. sieht da täglich viel schlimmer aus.
Sollte es hier bei uns Tonnen geben, bin ich auf jeden Fall dabei. Auch die Tonne für Wertstoffe begrüße ich. Ich bekomme oft die Nachricht, das Zeitungsausträger morgens öfter mal Igel aus leeren Joghurtbecher ziehen müssen, weil sie in den gelben Säcken nach Futter suchen. Klar, würden sie wie gefordert erst morgens raus gestellt, gäbe es das Problem nicht. Es gibt aber auch für mich als Arbeitnehmer oft Tage, an denen ich endlich mal ausschlafen kann und da würde ich nicht vor 7:00 Uhr aufstehen um den Müll raus zu stellen. Müll horten aber kann dann auch keine Lösung mehr sein. Zudem gibt es oft keine geeigneten Abstellplätze für die Säcke, so das sich schnell auch mal Ratten und Co. anfinden um sich dort zu bedienen. Bei Tonnen gibt es diese Probleme nicht.
Ich hoffe das die Tonne schnell kommt. Besser dieses als nächstes Jahr!
Was für die Stadt gut ist, soll für´s Umland schlecht sein ? Was für´s Umland gut ist, ist für die Stadt aber nicht gut? Was ist das denn für ein Quatsch?
Müll sinkt bekanntlich und zieht Ungeziefer an. Deshalb steht der Müll bei mir nicht im Haus. Draußen bedienen sich Igel, Mäuse, Katzen und Vögel (alles schon da gewesen) und verteilen alles schön im Vorgarten und der Straße, auch am Abholtag. Da sieht die Wohnsiedlung auch nicht mehr schön aus. Einige müssen früh rausstellen, da viele schon um Fünf zur Arbeit müssen und nicht erst rausstellen können, wenn der Wagen da ist.
Beim Sturm werden die leichten Wertstoffsäcke in der Gegend verteilt. Autos fahren drüber (alles schon da gewesen). Wer macht das denn weg? Kann man ja nicht mehr nachvollziehen, wessen Müll in der ganzen Straße verteilt ist.
Auch nehmen Tonnen nicht mehr Platz weg. 50x50 cm Grundfläche braucht ein Sack auch. Ich habe extra einen Holzverschlag für die Säcke gebaut, da könnten auch schön die Tonnen stehen. Klappe auf, Müll rein, Klappe zu. Wenn voll, dann raus. Unterschiedliche Tonnengröße, Strichcode drauf und pro Leerung wird bezahlt. Genau wie bei den Säcken (gibts übrigens alles schon, muß man sich bei anderen Kommunen nur mal informieren).
Keine Säcke, die umfallen und die Hälfte rauspoltert. Keine zu kurzen Drähte, mit denen mal jedesmal versucht, die vollen Säcke zu verschliessen.
Zum Schluß noch zwei Fragen: Was halten denn Die Leute davon, die jeden Tag damit arbeiten. Die jeden Tag Hunderte ca. 20-25Kg schwere Säcke in die Wagen werfen müssen. Und wie siehts umwelttechnisch aus Jahr für Jahr Tausende Plastiktüten zu produzieren, die bekanntlich aus Erdöl hergestellt werden. Eine Tonne wird aus recycltem Kunstoff hergestellt.
Der recycelte Kunststoff der Tonne ist natürlich nich aus Erdöl.
Und für wieviele Tonnen muss man so bei einem 10 Parteien Haus Platz schaffen?
Und was macht der MIeter/Bewohner der unteren Etage, wenn so Restmülltonnen 14 Tage nter seinem Fenster stinken?
Und was macht Oma mit 80, wenn die Tonnen 50 - 100 m zu einem Sammelplatz gerollt werden müssen und später zurück?
Und so weiter.
Worüber sich Menschen alles Gedanken machen, jetzt recyelte Tonnen. Vielleicht gibt es ja auch Behälter aus Jute oder Hanf. Vielleicht kann man auch Säcke aus diesem Material verwenden. Es wird immer lustiger in diesem Forum.
Hubert, es wird nach pro und kontra gefragt und wenn man einwirft, dass die Säcke aus Erdölgefertigt werden, ist doch wohl die Frage erlaubt, aus welchem Grundmaterial die Tonnen sind.
Ich bin gegen die Tonne. Ich zahle für meinen Müll, trenne wie ich es für richtig halte und will nicht den Müll anderer in meiner Tonne haben.
Zum anderen sind wir vor Jahren gezwungen worden, die Tonnen abzuschaffen, haben die Aufbewahrungskästen abgebaut oder zugemauert. Aber das ist typisch deutsch: rin in die Kortoffeln, raus aus den Kartoffeln. Da hat wieder jemand eine Idee und möchte gleich das Rad neu erfinden. Manchmal frage ich mich, ob die nichts anderes zu tun haben.
Kurt, ich möchte Dich ausdrücklich von meinem Beitrag ausnehmen. Du hast doch dieses R - Problem nicht eingebracht. Ich beziehe mich auf den Beitrag davor.
Ich bin der gleichen Meinung wie du, du siehst doch, das hier immer wieder neue Argumente eingebracht werden und das finde ich nicht mehr sehr ernsthaft. Also ich bin auch ein Sackbefürworter, siehe oben.
> "Und für wieviele Tonnen muss man so bei einem 10 Parteien Haus Platz schaffen?"
Da kann man doch Gemeinschaftscontainer nehmen.
Die kann man dann auch häufiger leeren und dann stinks nicht tagelang.
Man gut, dass die Tonnen/sackstreiter nicht alles so verbissen sehen.
Aber Fakt ist, dass in den letzten 35 Jahren Sackabfuhr bei mir nicht ein Sack aufgerissen wurde durch Katzen, Hunde oder Krähen o.ä. Ich denke, dass liegt am logistischen Einsacken "sensibler Abfälle", welche man z.B. mit Zeitungspapier einwickeln kann - damit die Tiere garnicht erst in Versuchung geführt werden können.
Aha hat nun auf einmal Bedenken wegen der Gesundheit der Mitarbeiter. Diese widerlegen aber die aha-Theorie selbst, in dem sie 2,3 oder auch 4 Säcke gleichzeitig in das Müllfahrzeug befördern, bei fahrendem Fahrzeug. Das geht schnell und präzise und die Straße ist sehr schnell geräumt und der Krach des Müllfahrzeuges ebenfalls schnell vorbei. Aber wehe, es kommt eine Papiertonne dazwischen, dann wird der ganze Ablauf gestört.
Bei einer Tonnenabfuhr würde sich der Zeitaufwand für die Müllwerker beträchtlch erhöhen.
Johannes, genau das iss es.
Leider werden wir wegen hunderter "Abnicker" in allen Gemeinderäten die Tonne bekommen.
Das fällt dann wieder unter den Spruch: "Wo lassen sie denken?"
Wie soll denn das Tonnensystem funktionieren. Erhält jedes Haus bzw. jeder Haushalt eine Tonne ? Eine Gemeinschaftstonne macht ja nur Sinn in Mehrfamilienhäusern. Wie aber ist es in einer, nennen wir es einfach: Siedlung. Da sind mehrere Häuser an einem Privatweg gebaut. Jedes Haus hat seine Tonne(n) und stellt die dann an die Strasse ? Wohin da ? Bei den Säcken reicht für 10 Häuser ein Platz von etwa 1 Quadratmeter für Grün-, Plastik- Papier- und Restmüll, alles in Säcken. Sollen die Tonnen dann gestapelt oder in Reih und Glied aufgestellt werden ? Wenn Gemeinschaftstonnen - wer hat dann die Verantwortung für diese ? Die Hausbewohner, die an der Strasse wohnen ? Oder die ganz hinten ? Was passiert, wenn Hausbewohner älter und gebrechlicher werden, nicht aber ins Pflegeheim ziehen ? Wer bringt deren Tonnen an die Strasse bzw. holt sie ab ? Ich glaube kaum, dass sich darüber schon Gedanken bei den sogenannten Entscheidungsträgern gemacht wurden. Was passiert, wenn Hooligans die Tonnen, die ja an der Strasse stehen, umwerfen, zerstören oder sonstwie beschädigen ? Wird aha dafür sorgen, dass dieser entstandene Mist bzw. Schaden behoben wird ? Hat aha nicht bei den Papiertonnen im Vertrag stehen, dass der Mieter dieser Tonnen auch für diese haftet ?
Ich bin und bleibe Fan der Sackabfuhr, die Kosten hab ich selber im Griff, gutes sortieren hilft. Die Beführworter der Tonnen schauen m.e. nicht über den Tellerrand hinaus, Die Tonnen sind a zu groß und zu schwer und zu teuer, außerdem wird dann alles reingeschmissen ohne Trennung der Wertsoffe. Jeder muß seinen Müll selber in den bezahlten Sack tun und kann nicht heimlich beim Nachbarn die Tonne füllen!!! Von wegen Strichcode und wiegen usw... Das Argument der Müll wird dann in die Landschaft entsorgt gilt nicht, fragen Sie mal einen Förster in der Nähe von Tonnenabfuhr was er alles in seinem Revier findet!!!
aha, das Politikum Mülltonne -
Es gibt auch noch andere Müllentsorger als aha. Die haben in unserem Ort erfolgreich Tonnen an den Mann gebracht (Die Entscheidung für die Tonne war ja freiwillig). Nun sieht aha (und andere) wohl Felle weg schwimmen.
> "Wie soll denn das Tonnensystem funktionieren. Erhält jedes Haus bzw. jeder Haushalt eine Tonne ?"
Warum nicht? War bis vor Kurzem (bevor man den Müll in Plastik verhüllte) überall üblich.
> "Wie aber ist es in einer, nennen wir es einfach: Siedlung. Da sind mehrere Häuser an einem Privatweg gebaut. Jedes Haus hat seine Tonne(n) und stellt die dann an die Strasse ? Wohin da ?"
Da, wo auch die Säcke rumliegen. Oder an der Grundstücksgrenze, wo sie bearbeitet werden (war früher auch kein Problem)
> "Bei den Säcken reicht für 10 Häuser ein Platz von etwa 1 Quadratmeter für Grün-, Plastik- Papier- und Restmüll, alles in Säcken. Sollen die Tonnen dann gestapelt oder in Reih und Glied aufgestellt werden ?"
Für Plastik und Papier kann man auch Sammelcontainer aufstellen (z.B. pro Straße oder Viertel) wie man es auch mit Altglas o.ä. macht.
"Grünmüll" sollte es grad in Siedlungen nicht mehr geben - das kann jeder auf seinem Grundstück, auf dem der Kram anfällt, auch selbst kompostieren. Wenn man angeblich so viel Wert auf Umweltschutz legt, dass man "Grünmüll" sogar aussortieren will, dürfte Kompostieren doch auch gewollt sein.
In Blöcken fällt "Grünmüll" ja kaum an und kann im Restmüll entsorgt werden (bzw. das wird schon gemacht).
> "Wenn Gemeinschaftstonnen - wer hat dann die Verantwortung für diese ?"
Die Nutzer.
> "Was passiert, wenn Hausbewohner älter und gebrechlicher werden, nicht aber ins Pflegeheim ziehen ? Wer bringt deren Tonnen an die Strasse bzw. holt sie ab ? Ich glaube kaum, dass sich darüber schon Gedanken bei den sogenannten Entscheidungsträgern gemacht wurden"
Gebrechliche brauchen auch in anderen Belangen Hilfe - darüber macht sich der geneigte Sackfan ja sonst auch keinen Kopp ;)
Der geneigte Sackfan will beim Sack bleiben, weil er sich mit dem Sack wohl fühlt, du Andreas. ;)
Das eh ;)
Aber ob der Bürger etwas will oder in der Region fällt ein Sack Müll um... ;)
Als uns die Sackmüllabfuhr angedient wurde, gab es dafür seitens AHA nur gute Argumente. Insbesondere die bessere Möglichkeit der Mülltrennung und die individuelle Kostenersparnis durch Müllvermeidung half über die Anfangsproblemehinweg. Wenn die Säcke zur angegebenen Zeit herausgestellt werden, hält sich deren Beschädigung durch Vögel oder Katzen und Hunde in überschaubaren Grenzen. Der Hauptgrund für die Tonne scheint mir die unterschiedliche Interessenlage von Anbietern und Nutzern zu sein. AHA (und die Region) versucht die Kosten von Fehlplanung und Misswirtschaft in der Vergangenheit, z. Bsp. Müllverbrennungsanlage in Lahe, auf diesem Wege zu decken. Müllvermeidung war gestern. Wenn dadurch zu wenig Müll anfällt um das ganze "Desaster" zu finanzieren, muss die Tonne als "Kopfpauschale" herhalten. Gezahlt wird dann pro Kopf, nicht für die anfallende Müllmenge. Wenn schon Tonne, wie wärs dann mit Mengenmessung per Chip.
Namensvetter, Du hast recht, aber für meine Begriffe haben wir längst die Arschkarte gezogen. AHA und die Region werden das wie gewöhnlich ohne Rücksicht durchziehen und sich die Hände reiben.
Wir machen eine DEMO!!!
Es sollen ja Demonstranten zu mieten sein, so rentademo oder ähnlich!
Wir sollten schon mal mit Planung und Orga anfangen. Ein wenig lächeln bleibt mir noch!
Gegen freiwillige Nutzung von Tonnen demonstrieren?
Hier geht`s doch nur um Meinungsfindung, nicht um Entscheidungskämpfe.
Wenn Du einen guten Endpunkt weisst (Kneipe) mache ich mit.
@ Tina: Du bist aber sehr gutgläubig!
Das Theater von Aha und Region wird doch zum jetzigen Zeitpunkt nur gemacht um in 2 Jahren die Tonne einzuführen (oh je was für ein deutsch).
Jetzt wird gemeckert, egal ob dafür oder dagegen. Es beruhigt sich aber alles wieder und dann geht es los.
Die Politik wird dann sagen: Wir haben rechtzeitig darauf hingewiesen. Da gehe ich jede Wette ein.
Ich bin mit meiner Auffassung eher konservativ aber diesen Standpunkt vertrete ich schon.
@ Kurt: Gute Kneipen gibt es überall, da werden wir uns schon einig!!!
Ein Prosit auf die "Säcke". Oder was kann man sagen: Alles klar, alles im Sack!
Schönen Sonntag!
Dir auch.
Bei uns ist er "verkaufsoffen". Werde bald los latschen.
Dass viele Bewohner im Umland für Sackabfuhr plädieren, weil die Tonnen nicht auf ihre Grundstücke passen, ist nachvollziehbar (Argumente wurden bereits reichlich angeführt). Genau so verständlich ist es, dass die Säcke für aha-Mitarbeiter zu schwer sind und auf Dauer zu körperlichen Beschwerden führen. Die Kosten für Arbeitsunfähigkeitszeiten und Kuren zahlt die Gesellschaft über Kranken- und Rentenkasse. Vielleicht sollte man mal nach Lösungen suchen, die beide Belange unter einen Hut bekommen.
Möglichkeit 1: Kleinere Säcke einführen, die unterproportional weniger kosten als die bisherigen Größen. Mit der Begrenzung des Füllvolumens wird das zu handhabende Gewicht für die aha-Mitarbieter automatisch reduziert. Wer unbedingt größere Säcke für sperrigeren Müll benötigt, muss überproportional höhere Kosten in Kauf nehmen.
Möglichkeit 2: Hebevorrichtungen für die Müllabfuhr
a) Man installiert am Müllwagen eine Saugglocke, die mittels eines Auslegers geschwenkt werden kann und per flexiblem Schlauch, an dem sich die Ansaugvorrichtung befindet, Müllsäcke in ca. 5 m Entfernung vom Müllwagen aufnehmen kann. Der aha-Mitarbeiter braucht den angesaugten Müllbeutel nur zum Müllwagen zu schwenken und den Unterdruck vom Ansaugmechanismus per Schalter zu lösen.
b) Die aha-Mitarbeiter bekommen eine Sackkarre mit Hebe-Kipp-Vorrichtung. Der Müllsack braucht somit nur noch auf die Sackkarre gehoben zu werden. Wichtig für die Konzipierung der Sackkarre ist weitgehende Kantenfreiheit, um ein Aufreißen der Müllsäcke zu vermeiden, sowie ein solider Hebe-Kipp-Mechanismus, der wenig Zeit benötigt, um den Müllsack in den Müllwagen zu befördern.
c) Im Umkreis von maximal 100 m von Häusern werden Container aufgestellt, die nur über Chipmechanismen geöffnet werden können. Der Müll wird nach Gewicht über den Chip abgerechnet.
Mein Vorschlag: Jede dieser Varianten auf Kosten und Realisierbarkeit prüfen und die Kosten für Arbeitsausfall der aha-Mitarbeiter sowie Heilung der körperlichen Beschwerden gegenüber stellen.
Was zerrissene Müllsäcke betrifft, müsste dies meines Erachtens über die Qualität des Kunststoffs sowie die Disziplin der Bürger zu regeln sein.
Müllsäcke sind einfach gut zuhandhaben, für kleine Haushalte ideal. Dank Mülltrennung und Kompostierung reicht uns (2-Personen-Haushalt) ein 35 Liter Müllsack für den Restmüll. Wohin mit der Tonne? Vielleicht im Vorgarten??? Ein schrecklicher Gedanke.
Frau Hülter macht sich zurecht Sorgen um ihre Mitarbeiter. Das ist ihr Job. Wenn die Müllwagen gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit kreuz und quer über die Straßen fahren und ein Müllwerker hetzt hinterher, stimmt etwas nicht im Arbeitsablauf. Dieses als Begründung für eine Umstellung auf Tonnen heranzuziehen ist nicht logisch. Logisch hingegen ist der massive Verlust von Arbeitsplätzen im Zuge der Umstellung, da in benachbarten Kommunen schon die Tonnen von einem Fahrer und entsprechender Mechanik entleert werden.
Wie die HAZ berichtet, wird es wohl zu einem Sowohl-als-auch-System im Umland kommen: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersich...
Kunden können dann wählen, ob sie Säcke oder Tonnen bevorzugen. Den Aussagen der Beteiligten ist aber zu entnehmen, dass diese Doppelabfuhr wohl nur für eine Übergangszeit gelten soll. Die Aha hat von der Politik den Auftrag, ein einheitliches Gebührensystem für die Region auszuarbeiten.






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