TuS-Panther setzen Erfolgsmärchen fort

- Verdienter 31:26 (15:12) Erfolg über den Tabellenzweiten MSG Groß-Bieberau-Modau -

Unter den gut 800 Zuschauern in der proppenvollen Wittelsbacher Halle saß auch ein Erfolgsgarant des Hinspielerfolges, was keine Folge der roten Karte aus dem Spiel gegen Leipzig war. Im Abschlusstraining am Freitag wurde Torhüter Lucas Kröger voll am Kopf getroffen und musste so mit einer Gehirnerschütterung das Spiel als Zuschauer verfolgen. Wie in Leipzig vertrat ihn Michael Luderschmid bestens und war ein Garant für den Erfolg über den sehr hoch eingeschätzten Tabellenzweiten aus Hessen. Das Spiel verlief in den ersten Minuten sehr ausgeglichen, in denen beide Angriffsreihen die sich bietenden Chancen bestens nutzten. Nach dem 6:6 Zwischenstand konnten die Gäste in der 14. Minute erstmals durch Daniel Zele in Führung gehen und diese bis zum 8:11 in der 21. Minute ausbauen. Maximilian Lentner und Titzian Maier schafften den 10:11 Anschluss, ehe Julian Prause in Unterzahl sogar der Ausgleich zum 11:11 glückte. Titzian Maier gelang nicht nur der 12:11 Führungstreffer, sondern auch noch der zum 14:12. Die vier Treffer waren wohl zu viel für Daniel Zele, der sich zu einer groben Unsportlichkeit hinreißen ließ und dafür in der 30. Minute die rote Karte sah. Da wir dadurch erneut in Ballbesitz kamen, nutzte dies Korbinian Lex zur 15:12 Halbzeitführung.
Die Schlusseuphorie der ersten Halbzeit konnte mit in die zweite genommen werden, so dass der Vorsprung bis zur 34. Minute auf 18:13 ausgebaut werden konnte. Dass man sich gegen das mit Bundesligaerfahrung besetzte Team keine Nachlässigkeiten erlauben darf, zeigte sich in der Folgezeit, in der die Gäste dies nutzten und bis zur 40. Minute den Rückstand auf 18:17 verkürzten. Mehr ließ unser Team, das wieder grandios von den Fans unterstützt wurde, aber nicht zu. Bis zur 49. Minute führten wir immer mit ein zwei Toren, ehe Philip Ball eine Überzahlsituation zum 22:19 nutzen konnte. Da Michael Luderschmid einige hervorragende Paraden zeigte und es die Gäste jetzt mit Einzelaktionen versuchten, konnte der Vorsprung bis zur 53. Minute auf 25:20 ausgebaut werden, was eine kleine Vorentscheidung war. In den letzten Minuten zeigten sich beide Abwehrreihen nicht mehr sehr stabil, so dass die Zuschauer in den letzten Minuten noch zwölf Tore bejubeln konnten, wobei sich der Jubel auf Brucker Seite stärker bemerkbar machte, als bei den zahlreich mitgereisten Fans des MSG. Mit dem 31:26 konnte letztlich ein verdienter Erfolg gefeiert werden, auch wenn die Gäste ein wenig mit den Schiedsrichterentscheidungen haderten. Besonders Trainer Ludwig Ralf war kaum auf der Bank zu halten, geschweige denn in dem ihm vom Regelwerk zugestandenen Raum an der Seitenlinie. So entsandte er auch seinen Co-Trainer Christian Zölls zur Pressekonferenz, der einräumte, dass es eines 120%-igen Einsatzes seines Teams bedurft hätte, um hier bestehen zu können. Dies war nicht möglich, weil es unsere Mannschaft einfach nicht zugelassen hat. Kampf, Einsatz und Leidenschaft, gepaart mit spielerischen und taktischen Mitteln haben erneut den Ausschlag gegeben, dass ein höher einzuschätzendes Team die Wittelsbacher Halle als Verlierer verlassen musste. Dazu kommt die Unterstützung der Fans, was erneut Trainer Martin Wild lobend hervor hob.
Diese Euphorie gilt es jetzt mitzunehmen, wobei Martin Wild ganz sicher warnend den Finger vor dem nächsten Gegner am kommenden Samstag, den 20.02.2016, 19:30 Uhr, dem GSV Eintracht Baunatal, heben wird. Auch wenn uns das Tabellenbild in die Favoritenrolle drängt, darf doch daran erinnert werden, dass wir auch im Hinspiel eine ähnliche Tabellenkonstellation hatten und eine 32:27 Niederlage hinnehmen mussten. Nicht nur, dass wir uns für die Hinspielniederlage revanchieren möchten, ist es auch ein schönes Gefühl, auf Platz zwei in der Tabelle zu stehen.


Für den TuS spielten:
Im Tor: Michael Luderschmid, Fabian Allmendinger,
Alexander Leindl, Sebastian Scovenna, Marcus Hoffmann (2), Christian Haller (2/2), Korbinian Lex (2), Philip Ball (2), Sebastian Meinzer (8/1), Matias Scovenna (1), Titzian Maier (6), Julian Prause (3), Maximilian Lentner (3), Tobias Prestele (2),
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