TuS-Handbeller - Überzeugend zur Meisterschaft

Maxi Dück eröffnet den Torreigen zum 22:38 Erfolg gegen Waldbüttelbrunn
 
Spielgestalter Falk Kolodziej nimmt die Glückwünsche seiner Kollegen ob seiner Leistung entgegen
- TuS-Panther nehmen mit dem 22:38 (8:20) eindrucksvoll die Hürde Waldbüttelbrunn zur Meisterschaft und feiern den Aufstieg in die 3. Liga -
Vielleicht hat Waldbüttelbrunn in dieser Saison tatsächlich schon bessere Leistungen gezeigt, als es im Spiel gegen unser Team der Fall war. Bei der Pressekonferenz wurde vom DJK-Trainer als einer der Gründe für die deutliche Niederlage angeführt, dass seine Mannschaft ihre Leistung nicht abrufen konnte. Ist aber oftmals nicht so, dass man nur so gut spielen kann, wie es der Gegner zu lässt? Unsere Mannschaft hat diesmal nicht mehr zugelassen! Eine sehr bewegliche und zupackende Abwehr stellte den DJK-Angriff schon von Beginn an vor große Probleme, die, wenn es so aussah, als wenn sie gelöst wären, von Robert Vuskovic im Tor, dann doch wieder zunichte gemacht wurden. Nicht nur aus dem Spiel, sondern auch vom Siebenmeterpunkt setzte er einen Fingerzeig, als er in der siebten Minute beim Spielstand von 1:3 nicht nur den Siebenmeter hielt, sondern auch den Nachwurf. Unter der Regie von Falk Kolodziej wurde im Angriff druckvoll kombiniert und die sich bietenden Chancen genutzt. Wenn den Unterfranken dann doch mal ein Tor glückte, konnte unser Team über die schnelle Mitte den alten Abstand wieder herstellen oder den Vorsprung sogar erhöhen. Das waren so die kleinen Nadelstiche, die dem bisher in heimischer Halle verlustpunkftfreien Gastgebern zusetzten. Beim Spielstand von 4:10 versuchte es der DJK-Trainer mit einem Torwartwechsel und beim 5:11 in der 15. Minute mit einer Auszeit, unseren Spielrhythmus ein wenig zu stören. Dies zeigte allerdings bei der Mannschaft von Trainer Martin Wild keine Wirkung, die in diesem wichtigen Spiel voll auf den Sieg fokussiert war und dies mit einer überzeugenden Leistung auch auf dem Spielfeld demonstrierte. So blieb den DJK-Fans nur die staunende Anerkennung einer bis zur Halbzeit famosen Leistung, die über den ersten Zehntoreabstand in der 24. Minute (7:17) beim 8:20 Halbzeitstand endete.
Jetzt galt es die Anspannung hoch zu halten und Martin Wild erinnerte an das Hinspiel, als eine 24:12 Führung fast noch aus der Hand gegeben wurde. Die Worte von ihm verhallten nur in den ersten drei Minuten der zweiten Halbzeit ungehört, als den Gastgebern drei Tore in Folge zum 11:20 glückten. Dann übernahm unser Team wieder die Regie, erzielte sechs Tore in Folge und ließ nach dem 11:26 in der 40. Minute gar keine Zweifel mehr darüber aufkommen, wer als Sieger und vorzeitiger Meister das Spielfeld verlassen würde. Obwohl sich unser Team relativ frühzeitig eines Erfolges sicher sein konnte, ließ die Konzentration bis in die Schlussminuten nicht nach, so dass Waldbüttelbrunn mit der bis zu diesem Spiel besten Abwehr immer auf Distanz gehalten werden konnte. Selbst in den Schlussminuten, als die Spieler auf der Bank schon die Meister-T-Shirt trugen und zu feiern begannen, hatten die Spieler auf dem Feld die Lust auf das Torschießen nicht verloren, so dass ein überzeugender 22:38 Erfolg gefeiert werden konnte. Erfreulich ist, dass sich alle eingesetzten Spieler in diesem denkwürdigen Spiel beim Tabellenzweiten und letzten noch ernsthaften Gegner um die Meisterschaft, in die Torschützenliste eintragen konnten. Obwohl die zahlreich mitgereisten Fans wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung zu sehen bekamen, die in den bisherigen Erfolgen der eigentliche Garant war, dürfen hier doch zwei Spieler besonders erwähnt werden. Da war zum einen „Oldie“ Robert Vuskovic im Tor, der nicht nur sich selbst entsprechend motivieren kann, sondern dies mit seiner Leistung auf auf seine Vorderleute überträgt. Als (fast) Gegenpart, da er mit seinen 20 Jahren „nur“ der zweitjüngste im Team ist, muss hier Falk Kolodziej genannt werden, der nach seiner Schulterverletzung seine Leistung ständig steigern konnte und jetzt nicht nur mit seiner Spielübersicht brilliert, sondern im entsprechenden Moment auch Unachtsamkeiten in der gegnerischen Abwehr für eigene Torerfolge zu nutzen weiß.
Auch wenn es nicht ganz einfach werden wird, muss die Spannung in den letzten drei Spielen doch noch hoch gehalten werden, da es in den Spielen gegen Teams geht, die alle noch gegen den Abstieg kämpfen. Dazu kommt, dass wir zum einen unsere makellose Heimbilanz bewahren möchten und mit nur vier Minuspunkten als einer der besten Meister der letzten Jahre in der Statistik vermerkt werden wollen. Nächsten Samstag, 05.04.2014, 19:30 Uhr, ist der HC Sulzbach-Rosenberg in der Wittelsbacher Halle unser Gast. Der hat uns im Hinspiel einige Probleme bereitet und nur Robert Vuskovic war es in den Schlussminuten zu verdanken, dass wir das Spiel noch mit 32:29 gewinnen konnten. Da der HC noch dringend Punkte gegen den Abstieg benötigt und er vielleicht auf ein paar Nachwehen der kleinen Meisterschaftsfeier hofft, wird er sicherlich ambitionierter nach Fürstenfeldbruck anreisen, als es andere Mannschaften getan haben. Somit können sich alle Fans wieder auf ein sehr interessantes Handballspiel freuen.



Für den TuS spielten:
Tor: Robert Vuskovic, Lucas Kröger,
Nick Huber (1), Marco Müller (1), Markus Hoffmann (4), Falk Kolodziej (3), Christian Haller (1), Korbinian Lex (3), Markus Dangers (5) Andreas Knorr (4), Kilian Schweinsteiger (1), Maximilian Dück (8/1), Julian Prause (5), Maximilian Lentner ( 2)
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