Tabellenführer Nußloch erweist sich als eine Nummer zu groß für unsere Joungster

- Eine 38:28 (17:13) Niederlage, über die man sich kaum Gedanken machen muss -
Da im Sport fast alles möglich ist und schon viele Außenseiter für Überraschungen gesorgt haben, wollte es auch das Team von Martin Wild zumindest versuchen, dem schier übermächtigen Gegner vielleicht ein Schnippchen zu schlagen. Betrachtet man nur das Endergebnis, könnte man vermuten, dass das Vorhaben so richtig in die Hose gegangen ist. Martin Wild führte dazu in der Pressekonferenz an, dass er eigentlich nur mit den letzten zehn Minuten des Spieles mit seiner Mannschaft nicht zufrieden war. Bis zur 50.Minute lag sein Team zwar immer zurück, aber mit fünf Toren auch immer in „Schlagweite“, so dass sich der Tabellenführer zehn Minuten vor Schluss noch nicht ganz sicher sein durfte. Leider ließ die Konzentration seiner Mannschaft nach, was der Tabellenführer gnadenlos nutzte und zum Schluss mit dem 38:28 noch einen deutlichen Sieg verbuchen konnte.
Diese Fehler wurden von Trainer Martin Wild zu Beginn des Spieles angesprochen, die es galt möglichst zu vermeiden, da das mit sehr vielen Routiniers besetzte Team der SG diese sofort in Tore ummünzen würde. Das gelang dem Tabellenführer nur bedingt, da Torhüter Dubravko Grgic etwas dagegen hatte. Trotzdem setzte sich mit zunehmender Spieldauer die individuelle Klasse der Gastgeber durch, die bis zur 17. Minute den Vorsprung auf 13:7 ausbauen konnten. Danach war sich der Tabellenführer seiner Sache wohl zu sicher. Dazu kam, dass unsere Abwehr besser stand und auch im Angriff ein wenig konsequenter agiert wurde. So konnte der Rückstand bis zum 15:12 in der 22. Minute verkürzt werden. Mehr ließ aber der Tabellenführer nicht zu, so dass mit 17:13 die Seiten gewechselt wurden.
Diesen Vorsprung verwaltete die SG mit seiner ganzen Routine und mit ein wenig Glück und Geschick. Wie angeführt stand es nach 50 Minuten 30:25, ehe unser Team ein wenig einbrach. Vielleicht war es auch ein wenig Resignation die sich nach 50 Minuten und der Erkenntnis breit machte, dass an diesem Tag, egal was man versucht und wie stark man kämpft, nichts zu holen sein wird. Martin Wild lobte nicht zu unrecht das wohl best besetzt Team der Liga, das problemlos auf allen Positionen durchwechseln kann, ohne dass dadurch ein Qualitätsverlust zu verzeichnen wäre. So ist es zwar ärgerlich, dass es doch noch eine Niederlage mit zehn Toren wurde, mit der man sich aber nicht lange aufhalten sollte. Es gab auch wieder viele positive Dinge, die es gilt für das anstehende schwere Spiel gegen die Bundesligareserve des HBW Balingen-Weilstetten zu kompensieren und zu verinnerlichen. Wenn sie auch wieder die Spielfreude aus dem Spiel bei der SG Kronau an den Tag legen kann, könnte eine Überraschung am kommenden Samstag, den 15.11.2014, 19:30 Uhr, gegen Balingen-Weilstetten II möglich sein. Schon an dieser Stelle darf angemerkt werden, dass es auch in diesem Spiel gilt, möglichst wenig Fehler zu machen, da auch Balingen ein sehr routiniertes Team stellt. Die Mannschaft würde sich natürlich wieder über eine zahlreiche und lautstarke Unterstützung freuen, so wie es beim letzten Erfolg gegen Friedberg der Fall war.

Für den TuS spielten:
Tor: Dubravko Grgic, Robert Vuskovic,
Falk Kolodziej (3), Marcus Hoffmann (3/2), Christian Haller (3), Frederik Hartz (3), Korbinian Lex (3), Markus Dangers (2), Andreas Knorr (1), Sebastian Meinzer (3), Josy Stumpf (6), Julian Prause (1), Tobias Prestele,
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