Routine setzt sich gegen TuS-Handball-Jounsters durch

- Rödelsee bestraft kleine Fehler und siegt deutlich mit 31:24 (14:12) -
Unsere Joungsters auch diesmal wieder der richtige Aufbaugegner für ein Team, das bisher nur in fremden Hallen zum Erfolg kam? Dem deutlichen Endergebnis nach scheint es so zu sein. Mit den beiden Auswärtssiegen wuchs bei Rödelsee die Zuversicht, dass gegen den Aufsteiger die ersten Heimpunkte möglich sein müssen, es aber Geduld braucht. Und die wurde belohnt, so Spielertrainer Radovan Suchy bei der Pressekonferenz. Auf der anderen Seite stand Trainer Martin Wild und konnte nur bedingt mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein. Sehr zufrieden war er mit der 1. Halbzeit, wobei ihn hier „wurmte“, dass es kleine Unaufmerksamkeiten und individuelle Fehler waren, die ein besseres Ergebnis als den knappen 14:12 Rückstand verhinderten. In der Tat war es so, dass unser Team bis zum 8:8 in der 20. Minute ständig mit zwei drei Toren in Führung lag und das Spielgeschehen bestimmte. Ein Knackpunkt war eine Unterzahlsituation, die Rödelsee mit zwei Toren zum 8:8 nutzte. Gerade in Über- und Unterzahlsituationen zeigte sich die Routine der Gastgeber, die beides für sich zu nutzen wussten. Dazu kam in einigen Situationen ein wenig Glück, die angesprochene Routine und eine Portion eigene „Schlafmützigkeit“, dass Bälle aus Abprallern bzw. von Fehlpässe trotzdem in TSV-Hände gelangten. Bis zum 12:12 verlief dann das Spiel ausgeglichen, ehe den Gastgebern in der letzten Minute noch zwei Treffer zum 14:12 Halbzeitstand gelangen. Der sollte der Mannschaft eigentlich Mut machen, wenn es ihr gelingt, die kleinen individuellen Fehler abzustellen. Da aber auch Rödelsee konzentrierter spielte und in Bostjan Hribar einen Spieler hatte, der nicht nur selbst sehr torgefährlich war, sondern auch seine Nebenleute bestens in Szene setzen konnte, stand unser Team trotz vieler Bemühungen auf verlorenem Posten. So nahm das Spiel seinen Lauf, in dem der TSV nie mehr ernsthaft in Gefahr kam, dass auch das dritte Heimspiel verloren werden könnte. Zum Schluss mussten wir mit dem 31:24 die zweite deutliche Niederlage hinnehmen und sind auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Hier darf man sich wünschen, dass die Mannschaft vor den anstehenden drei Heimspielen wieder zu der Euphorie und dem Elan der ersten drei Spiele zurück findet, in denen sie zu begeistern wusste. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass sie die Unterstützung des eigenen Publikums benötigt, um auch erfolgreich zu sein. Wir werden es am Samstag, den 11.10.2014, 19:30 Uhr, in der Wittelsbacher Halle gegen die SG H2KU Herrenberg sehen. Dass es schon ein erstes richtungsweisendes Spiel für den weiteren Verlauf in der 3. Liga sein wird, muss nicht eigens erwähnt werden.

Für den TuS spielten:
Tor: Dubravko Grgic, Robert Vuskovic,
Falk Kolodziej (4/1), Marcus Hoffmann (7/6), Christian Haller (1), Korbinian Lex, Markus Dangers, Andreas Knorr (4), Sebastian Meinzer (2), Josy Stumpf (4), Julian Prause (2), Korbinian Sparn, Maximilian Lentner, Tobias Prestele,
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