Erwarteter Auswärtserfolg der TuS Handballer mit Anlaufschwierigkeiten

- TuS-Joungster werden ihrer Favoritenrolle beim 19:32 (9:15) Erfolg erst nach 20 Minuten gerecht -

Nach dem Vorbericht des TSV Winkelhaid durfte eigentlich vermutet werden, dass die Gastgeber vor Ehrfurcht erstarrend nur versuchen würden, den Ball möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten, um so einer deftigen Niederlage zu entgehen. Auf dem Spielfeld sah das alles anders aus, mit dem offensichtlich unser Team so nicht gerechnet hatte. Mit couragiertem Auftreten und Tempohandball konnten sie bis zum 8:8 die ersten 20 Minuten ausgeglichen gestalten, was auch einer gewissen Nachlässigkeit unserer Abwehr geschuldet war. Dazu kam, dass Robert Vuskovic im Tor seinen Vorderleuten nicht den Rückhalt geben konnte, wie es noch im Spiel gegen die TG Landshut der Fall war. Da die Umstellung der Abwehr von 6:0 auf 3:2.1 ab der 12. Minute nicht den gewünschten Erfolg brachte, versuchte es Trainer Martin in der 20. Minute mit einer Auszeit. Hier fand er offensichtlich die richtigen Worte, da der Winkelhaider Angriff danach ein ums andere mal wegen Zeitspiel zum Abschluss gezwungen wurde. Da auch unsere Angriffe konsequenter abgeschlossen wurden, konnte der Vorsprung nach der 8:9 Führung bis zur Halbzeit auf 9:15 ausgebaut werden. Nicht nur, dass die Abwehrarbeit vor der Pause an das Spiel gegen Landshut erinnerte, musste Winkelhaid seinem hohen Anfangstempo ein wenig Tribut zollen. Dass dem Gästetrainer nur neun Feldspieler zur Verfügung standen, kann dafür nicht als Argument hergenommen werden, da wir auch nur zehn Feldspieler aufbieten konnten. Darunter war Korbinian Sparn, der ohne Training 50. Minuten durchhielt und eine gute Partie auf der angestammten Außenposition ablieferte.
Nach der Halbzeit konnte die Mannschaft bis zur 40 Minute an die Leistung der letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit anknüpfen. Zu diesem Zeitpunkt führten wir 11:20. Dann schlichen sich einige Leichtsinnsfehler ein, die die Mittelfranken auch in Unterzahlsituationen zu Toren nutzten und so bis zur 48. Minute sieben Tore zum 18:24 erzielen konnten. Mit einer Auszeit weckte Martin Wild wieder die Konzentration seiner Spieler und beendete bis zur 60 Minute den Torreigen der Gastgeber. In der Schlussminute gelang ihnen dann doch noch ein Tor zum 19:32 Endstand.
Gegen einen überraschend forsch aufspielenden Aufsteiger genügten drei mal zehn konzentrierte Minuten, um letztlich der Favoritenrolle gerecht zu werden. Diese werden wir auch nächste Woche Samstag, 19:30 Uhr, Wittelsbacher Halle, gegen den TSV Ottobeuren inne haben. Auch wenn es in Winkelhaid einige Anlaufschwierigkeit gab, lernt die Mannschaft schön langsam, damit auch umzugehen. In den kommenden Woche wird sie hoffentlich noch einige Gelegenheiten dazu haben, als Favorit das Spiel anzugehen. Wenn daraus dann Spiele entstehen wie gegen Landshut, kann es allen, zumindest den TuS-Fans, nur recht sein.
Die Mannschaft würde sich freuen, wenn sie ihr Können in den nächsten Spielen möglichst mehr Zuschauern unter Beweis stellen könnte, als es gegen Landshut der Fall war.

Für den TuS spielten:
Tor: Robert Vuskovic, Lucas Kröger (ab 32. Minute)
Korbinian Sparn (2), Falk Kolodziej (1), Christian Haller (2), Stefan Gärtner (3), Korbinian Lex (3), Markus Dangers (8), Andreas Knorr (4) Maximilian Dück (4/3), Julian Prause (3), Maximilian Lentner (2),
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