Ein kleiner aber wichtiger und überzeugender Schritt der TuS Handballer

Kein historischer, aber einer der ganz seltenen Siege beim TSV Lohr, der natürlich Freude aufkommen lässt
- Verdienter 26:29 (11:16) Erfolg beim TSV Lohr -

Nach dieser Vorstellung unserer Mannschaft muss man mit Superlativen ein wenig vorsichtig sein, ein dickes Lob darf man der Mannschaft uneingeschränkt aussprechen. Es gab bisher nicht viele Mannschaften des TuS, die zwei Punkte vom Main mit an die Amper nehmen konnten. Letztmals war das am 17.04.2010, als mit dem 21:29 Erfolg uns auch theoretisch die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen war. So weit ist es diesmal noch nicht, da ja erst die Hälfte der 'Saison gespielt ist und noch viele Hürden anstehen. Ein Schritt in die richtige Richtung war es auf alle Fälle. Mit Ausnahme des langzeitverletzten Yannick Bardina bot Lohr erstmals das Beste auf, was ihnen zur Verfügung steht. Dass sie trotz geballter Routine und mit der Unterstützung der Zuschauer das Nachsehen hatten,, lag an unserer Abwehr, gegen die der Lohrer Angriff von Beginn an seine Probleme hatte. Wichtig war auch, dass Robert Vuskovic schon in den Anfangsminuten seinen Vorderleuten signalisierte, dass sie ich auf ihn verlassen können. Bis zum 5:5 in der 11. Minute konnte Lohr das Spiel ausgeglichen gestalten, ohne selbst mal in Führung gelegen zu haben. Ein erster Knackpunkt des Spieles war die 15. Minute, in der Lohr beim Spielstand von 5:6 einen Siebenmeter nicht verwandeln konnte und wir wenig später in Unterzahl die Führung von 5:7 auf 5:9 ausbauen konnten. Die Folge war eine Auszeit der Gastgeber, ohne dass die in der Folge etwas bewirkte. Anzumerken ist schon an dieser Stelle, dass wir alle fünf Unterzahlsituationen für uns entscheiden konnten, was schon ein entscheidender Faktor in dem Spiel war. Nach der 7:12 Führung in der 23. Minute hatten wir einen kleinen Durchhänger, den Lohr nutzte und auf 10:13 verkürzte. Unser Team verfiel aber nicht in Hektik, fand wieder zu ihrer Linie und baute den Vorsprung bis Halbzeit wieder auf 11:16 aus.
In der zweiten Halbzeit versuchte es Lohr mit Routinier Peter Pcola im Tor, der in der 36. Minute beim Spielstand von 12:17 auch einen Siebenmeter von Maxi Dück halten konnten. Da er in der Folgezeit auch einen Ball von Marcus Hoffmann und Julian Prause halten konnte, kam Lohr bis zur 40. Minute auf 16:19 heran und in der Halle wurde es plötzlich laut. Ohne einen Routinier, der jetzt das Heft in die Hand genommen hätte, befreite sich die Mannschaft als Kollektiv aus dieser misslichen Situation, behielt in der Abwehr, aus der Korbinian Lex erwähnt werden muss, obwohl er die Akzente lieber im Angriff setzen würde, die Nerven und hatte auch im Angriff die richtige Antwort. Der Vorsprung wuchs bis zum 17:23 in der 45 Minute wieder auf sechs Tore, was die Halle wieder ruhiger werden ließ. Ganz sicher konnte sich unser Team allerdings nie sein, da Lohr jetzt seine ganze Routine in die Waagschale warf und das Spiel bis zum 24:27 in der 55. Minute plötzlich wieder spannend werden ließ. Näher als drei Tore kam Lohr jedoch nicht heran, da Robert Vuskovic auch in der Schlussphase wichtige Bälle halten konnte. Nach dem 26:29 Erfolg, der wirklich hoch einzuschätzen ist, da Lohr wesentlich besser ist, als es der Tabellenplatz aussagt, nahmen wir als kleine Zugabe für die eigene sehr gute Leistung freudig die Niederlage von Unterhaching in Rothenburg zur Kenntnis. Da wir die letzten Spiele gegen Rothenburg immer gewonnen haben, kam der Erfolg der Tauberstädter gegen unseren unmittelbaren Verfolger Unterhaching in zweierlei Hinsicht für uns gerade recht. Zum einen hat sich der Abstand um zwei Punkte vergrößert und zum anderen war das eine deutliche Warnung für uns, Rothenburg am ersten Rückrundenspiel im Januar nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Anzumerken ist, dass das Spiel ohne den eigentlichen Coach Martin Wild auf der Bank aufgetragen werden musste. Im Spiel der 3. Mannschaft wurde ihm die rote Karte gezeigt, weshalb er für das Spiel in Lohr gesperrt war. So konnte er mehr oder weniger entspannt von der Tribüne aus mit ansehen, wie Marco Mülller das Spiel managte und wohl alles richtig gemacht hat.
Jetzt steht eine 14-tägige Trainingspause an, die sich die Mannschaft auch verdient hat. Schon Ende Dezember beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde, in der wir am 03.01.2014, 19:00 Uhr, den Tabellenführer der 3. Liga Süd, den HSC Bad Neustadt, zu einem Vorbereitungsspiel empfangen. Dann geht es noch zu einem sehr gut besetzten Turnier bei der HSG Kirchheim/Anzig, bei dem sich die Mannschaft auf eine hoffentlich ebenso erfolgreiche Rückrunde einspielt.

Tor: Robert Vuskovic, Lucas Kröger,
Nick Huber (2), Marco Müller, Markus Hoffmann (5/3), Falk Kolodziej, Christian Haller, Stefan Gärtner, Korbinian Lex, Markus Dangers (1), Andreas Knorr (5), Maximilian Dück (7/2), Julian Prause (4), Maximilian Lentner (5)
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