Bundesjugendspiele 2014 in der Wigand-Gerstenberg-Schule Frankenberg - Wettkampf mit der Sonne

Eigentlich war es ein Wettkampf mit der Sonne, bei dem es darum ging, wer am meisten strahlt. Und alle hatten einen Grund zum Strahlen: Bei den Bundesjugendspielen in der Wigand-Gerstenberg-Schule Frankenberg am Mittwoch (18.6.2014) gingen 145 Schülerinnen und Schüler erfolgreich an den Start.

Es wurde angefeuert und applaudiert, gelaufen, gesprungen und gemessen, geworfen und gespielt, als die Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufen zwei bis vier in den Disziplinen Weitwurf, Weitsprung und 50m-Lauf um Punkte für die heiß begehrten Urkunden kämpften. Und wie jedes Jahr wurden die Lehrerinnen bei der Durchführung tatkräftig von Eltern und ehemaligen Kollegen unterstützt.

Schulsiegerin der Mädchen wurde Paulina Schicke mit 1180 Punkten, gefolgt von Anna-Pauline Cronester (962 Punkte) und Kira Pfuhl (938 Punkte). Bei den Jungen konnte Samuel Visser mit 959 Punkten den Pokal des Schulsiegers der Jungen in Empfang nehmen, Max Battefeld belegte mit 951 Punkten den zweiten Platz vor Laurin Orwat mit 930 Punkten. Insgesamt wurden 20 Ehrenurkunden und 66 Siegerurkunden vergeben. Dennoch ging keiner leer aus: Für alle anderen gab es eine Teilnehmer-Urkunde.

Kurz vor der Siegerehrung fand der traditionelle Staffellauf der Klassen drei und vier statt. Sieger der Jahrgangsstufe drei wurde die Klasse 3a vor den Parallelklassen 3b und 3c. Bei den Viertklässlern gewann Klasse 4c vor Klasse 4b. Besonders lautstark angefeuert wurde die Staffel der schnellsten Läufer der Klasse 3a, die gegen die Lehrer-Eltern-Staffel antrat. Doch die „Großen“ hatten trotz hohem sportlichen Ehrgeiz keine Chance gegen die flinken Drittklässler.

Zum größten Sieg verhalf sich die Grundschule wieder einmal selbst: Die allgegenwärtige gegenseitige Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei den Spielen, die gegenseitige Anerkennung der Kinder durch „Gut gemacht!“-Rufe und ihr neidloser Beifall bei der Siegerehrung sowie die stetige Motivation der Kinder durch Anfeuern und Lob sind Beweis und Lohn für die pädagogische Leistung seitens der Lehrerschaft der WGS.

Hintergrund
Seit 1951 sind die Bundesjugendspiele fest im Bewusstsein der Bevölkerung verankert und seither aus dem schulischen und öffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie haben die Wertschätzung aller Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrem individuellen Leistungsvermögen zum Ziel. Die Chancen des Sports für die Vermittlung gesellschaftlich relevanter Werte sind unbestritten.
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