EU will 37 Tier- und Pflanzenarten ausrotten: Waschbären und dem Heusenkraut geht es Kragen und Wurzel

Was die Eurokraten hinter den Kulissen des Berlaymont-Gebäudes in Brüssel, dem Sitz der Europäischen Kommission, ausgeheckt haben, gibt 37 Tier- und Pflanzenarten der Vernichtung preis. (Foto: Pixabay)
37 ursprünglich von anderen Kontinenten stammende Tier- und Pflanzenarten, die sich bei uns in "Good old Europe" breit- und unbeliebt gemacht haben, will die EU-Kommission ausrotten bzw. durch "geeignete Management-Maßnahmen" in ihrem Bestand drastisch dezimieren. Eine entsprechende Todesliste ist vor wenigen Tagen veröffentlicht worden und soll am 3. August in Kraft treten.
Im Visier der Eurokraten sind die Vertreter sogenannter "invasiver Arten", also Fremdlinge, die hier nix zu suchen hätten und die erhebliche Gefahren für das Ökosystem, die Wirtschaft und die menschliche Gesundheit darstellten. Dazu zählen der Auflistung zufolge u.a. der Waschbär, das Grauhörnchen, der Ochsenfrosch, die fiese asiatische Tigermücke, der Riesenbärenklau, das Flutende Heusenkraut und die nordamerikanische Schwarzkopfruderente.

Sogar der südamerikanische Nasenbär hat es auf die Liste geschafft, auf welchen verschlungenen Schleichpfaden auch immer. 99, 99 Prozent der Deutschen dürften einem solchen zwischen Kiel, Konstanz, Aachen und Bitterfeld noch nie in freier Wildbahn begegnet sein. Ganz einfach deshalb, weil es ihn hierzulande ganz einfach nicht gibt. Trotzdem soll der entfernt mit dem Marder verwandte Räuber auch bei uns ein enormes Risiko darstellen und muss deshalb bekämpft werden. Sinnfreier geht’s nimmer. Wie es der Bursche trotzdem zum Staatsfeind gebracht hat, ohne dass er, von Zoos und Tierparks mal abgesehen, im realen deutschen Leben überhaupt existiert, ist eine Geschichte für sich. Sie wird noch erzählt werden müssen.
Nicht alle Positionen auf dieser umstrittenen Kladde sind in sich schlüssig, weil der wissenschaftliche bzw. empirische Beweis für die Allgemeingefährlichkeit und Schädlichkeit der Delinquenten fehlt. Bestimmte Interessengruppen, die vermeintliche Probleme allzu gerne mit dem Gewehr, der Totschlagsfalle und der Giftspritze lösen, bekommen durch die EU-Verordnung aber Oberwasser. Steht Europa jetzt ein faunistischer und floristischer Genozid ins Haus? Mehr hier: http://www.rotorman.de/todesliste-die-eu-kommissio...
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2 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 21.07.2016 | 22:09  
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Romi Romberg aus Berlin | 21.07.2016 | 22:12  
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