Das Gänseblümchen

Gänseblümchen | Foto: SCHWARZE-art-PHOTOGRAPHIE
Das Gänseblümchen

Das Gänseblümchen hat viele Namen. So wird es zum Beispiel Tausendschön, Monatsrösel oder Margrittli genannt. Klein ist es und hübsch anzusehen.
Es blüht praktisch das ganze Jahr, auch im Winter, wenn der nicht zu kalt ist. Es wächst auf der Wiese im Garten, wenn sie es lassen, an Wegesrändern und flachen Wiesen. Jedes Kind kennt das Blümchen mit dem gelben Tupfen in der Mitte.

Wir alle kennen doch das Gänseblümchenorakel: Er liebt mich er liebt mich nicht. Manche Mädels haben da ewig Pech und zupfen noch als alte Frauen die Blätter von den Blümchen… er liebt mich er liebt mich nicht…

In der Heilkunde hat das Gänseblümchen eine große Bedeutung. Äußerlich angewendet kann es unreine Haut klären oder hartnäckige Wunden heilen. Für eine Tinktur übergießen Sie Gänseblümchen mit klarem Schnaps. Alle Bestandteile der Gänseblümchen müssen bedeckt sein. 2-4 Wochen in einem verschlossenen Glas ziehen lassen dann in eine dunkle Flasche füllen.

Gänseblümchentee regt den Stoffwechsel und den Appetit an und sorgt somit für eine bessere Verdauung. Dafür 2 Esslöffel Gänseblümchen mit heißem Wasser, in einer Tasse übergießen. 10 Minuten ziehen lassen, durchseien und in kleinen Schlucken trinken. 3x am Tag kann der Gänseblümchentee getrunken werden.

Unterwegs können sie das Gänseblümchen als „Notapotheke“ verwenden. Bei kleinen Verletzungen können sie Gänseblümchenblätter auf die Wunde legen, die Schmerzen werden sehr schnell nachlassen.

Gänseblümchen-Blätter können einen langweiligen Quark aufpeppen und eignen sich als Salatbeilage.

Rita Schwarze
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Uwe Zerbst (Thüringen) aus Gotha | 05.10.2014 | 16:42  
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