Zum "Kirchle" gehört jetzt auch ein attraktiver Vorplatz

Das Kühlenthaler "Kirchle".
 
Beim feierlichen Gottesdienst zum Patrozinium: Pfarrer Andreas Jall und Diakon Bernd Rochna.
Zum "Kirchle" gehört jetzt auch ein attraktiver Vorplatz
Patrozinium und Segnung des Vorplatzes gefeiert

Von Rosmarie Gumpp

Kühlenthal: Sie sind stolz auf ihr "Kirchle" und jetzt ziert den Dorfmittelpunkt auch noch ein attraktiver Vorplatz. Am Patroziniumsfest "Kreuzerhöhung" segnete Pfarrer Andreas Jall nach dem feierlichen Gottesdienst den geschmackvoll gestalteten Kapellenvorplatz. Frisch gepflanzte Bäume und aufgestellte Ruhebänke laden zum Verweilen ein. Das schmucke Kühlenthaler Gotteshaus ist allemal auch einen Besuch wert. Seit 18 Jahren übt Monika Schneider mit Leib und Seele das Mesnerinnenamt aus. Mehrmals am Tag ist sie in "ihrer" Kirche, um nach dem Rechten zu sehen. Am 14. September 2008 begann der Umbau der Heilig-Kreuz-Kirche in Kühlenthal, auf den Tag genau sechs Jahre später erfolgte am Patroziniumstag 2014 die Segnung des neu gestalteten Kapellenplatzes. Die Mesnerin erinnert sich genauestens an die Generalsanierung, denn da wurden die Bänke herausgerissen und der Putz abgeschlagen. In den Jahren 2008/2009 erfolgte die komplette Sanierung des Gotteshauses, das dann am 22. November 2009 wieder eingeweiht wurde. Ein Jahr später wurden bereits Fördergelder für die Neugestaltung des Kapellenplatzes beantragt. Baubeginn war der 11. September 2013, im April 2014 waren diese beendet. "Die Gestaltung unseres Kapellenplatzes war im Rahmen einer kleinen Dorferneuerung möglich" , so Bürgermeisterin Iris Harms in ihrer Ansprache. Die Rathauschefin bedankte sich auch für die gute Zusammenarbeit zwischen Kirche und politischer Gemeinde, beim Amt für Ländliche Entwicklung in Krumbach und auch bei der Kirchenverwaltung Westendorf, die zur finanziellen Unterstützung des Ortsmittelpunktes beitrugen. Die Westendorfer Musikkapelle umrahmte den Festakt musikalisch. Angeführt von den Musikanten begab sich nach der Segnung und nach den Ansprachen der Bürgermeisterin, des Kirchenpflegers Erhard Tobiasch und einer Vertreterin der Firma Steinbacher Consult der Festumzug in Richtung Rathaus. Dort empfingen Mitglieder des Pfarrgemeinderates die Gäste mit einem leckeren Mittagstisch. Gerne tauschte man sich aus und aus den Gesprächen zeigten sich immer wieder der Stolz und die Freude über das gelungene Ensemble Kirche und Vorplatz. Kurz und bündig beschreibt der ehemalige Bürgermeister Erich Stohl den Platz: "Gelungen" und seine Frau nickt ihm bejahend zu. Erhard Tobiasch, der Kühlenthaler Kirchenpfleger, freut sich auch über den entstandenen Platz: "Wir Kühlenthaler sind nicht nur stolz auf unsere Kirche, wir freuen uns auch über den gelungenen Vorplatz". Eigentlich heißt das Kühlenthaler Kirchlein offiziel Heilig-Kreuz-Kirche, "aber für uns Kühlenthaler ist es unser Kirchle", erklärt die Bürgermeisterin. Die ursprüngliche Kapelle wurde 1675 von dem Gastwirt Jörg Mayr gestiftet, seit 1687 soll sie an ihrer jetzigen Stelle stehen. Das Altarbild mit der Herz-Jesu-Darstellung wird auf das Jahr 1710 datiert. Einmal in der Woche wird in der Heilig-Kreuz-Kirche in Kühlenthal Gottesdienst gefeiert. Die festliche Eucharistie am Patroziniumstag wurde vom Kirchenchor Westendorf feierlich umrahmt
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