St. Laurentius Wuppertal

Die Basilika St. Laurentius liegt in dem Wuppertaler Stadtteil Elberfeld. Sie ist die katholische Hauptkirche und der bedeutendste katholische Kirchenbau der Bergischen Stadt.

Die St.-Laurentius-Kirche war nach einem Vorgängerbau am Turmhof die zweite katholische Kirche in Elberfeld nach der Reformation. Sie übernahm das Patrozinium des Elberfelder Stadtpatrons, des Heiligen Laurentius, dem im Mittelalter die ursprüngliche Stadtkirche, die heutige Alte reformierte Kirche geweiht gewesen war.

1828 erwarb die Gemeinde auf Initiative des Pfarrers Stephan Oberrhé das so genannte Osterfeld westlich der Stadt und begann die Planungen für den Bau einer neuen Kirche. Am 10. August 1828 wurde der Grundstein durch den Kölner Weihbischof Karl Adalbert Freiherr von Beyer gelegt. Aufgrund großer technischer und finanzieller Schwierigkeiten verzögerte sich die Bauzeit und die Kirche wurde erst am 8. November 1835 feierlich eröffnet. Die Kirchenweihe erfolgte am 11. Juli 1847 durch den Erzbischof Johannes von Geissel.
Von Mai 1845 bis März 1849 war Adolph Kolping Kaplan an der Pfarrei. Ein Knochensplitter des Sozialreformers ist als Reliquie in einem Seitenaltar ausgestellt, eine Gedenktafel am Pfarrhaus erinnert an ihn.

Bei dem Luftangriff in der Nacht vom 24./25. Juni 1943 wurde die Kirche und ihre Einrichtung durch Brandbomben zerstört. Nach dem provisorischen Wiederaufbau durch die Gemeinde erfolgte mit dem Weihnachtsgottesdienst 1949 die Wiedereröffnung. Die endgültige Wiederherstellung zog sich bis 1974 hin.

Von 2007 bis 2009 wurde das Gewölbe saniert und die Kirche am 9. Mai 2009 durch Kardinal Joachim Meisner (Erzbischof von Köln) in einem Pontifikalamt wiedereröffnet.

Im Dezember 2013 wurde die St.-Laurentius-Kirche zur päpstlichen Basilica minor erhoben.

Auf Details wie die Orgel, den großformatig gemalten Kreuzweg oder den Altarbereich soll hier nicht näher eingegangen werden.

Die St. Laurentius – Kirche liegt am Rande der Elberfelder = Wuppertaler Innenstadt. Ein kleiner Marktplatz liegt direkt vor der Haustüre.

Wer Elberfeld besucht, sollte schon die Gelegenheit nutzen, sich das Gotteshaus anzuschauen. Da die Kirche unter optischen Gesichtspunkten schon ansprechend aussieht, kann man an dieser Stelle schlecht von „die Mühe machen“ sprechen – es wäre der falsche Ausdruck, „die Freude machen“ würde besser passen.

Die Wuppertaler Katholiken werden schon am besten wissen, ob die Kirche nicht nur für Messen, sondern auch für andere Gelegenheiten genutzt wird.
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