Champions League 2014: RSC Anderlecht gegen Borussia Dortmund - Vorbericht und Aufstellungen

Kevin Großkreutz möchte heute wieder mit seiner Borussia jubeln können

Besser hätte Borussia Dortmund nicht in die neue Champions League-Saison starten können. Mit dem souveränen 2:0 über den wohl stärksten Gruppengegner Arsenal London könnten sich die Schwarz-Gelben eigentlich nicht beklagen. Doch der BVB reiste mit einer Verletzungsplage und einem Formtief nach Belgien, zum Gegner RSC Anderlecht. Kann der BVB das Spiel trotzdem für sich entscheiden?

Der Meister von 2011 und 2012 gilt noch immer als Bayern-Verfolger Nr.1, doch in der Liga ist momentan mächtig Sand im Getriebe. Von insgesamt sieben Spielen konnte die Borussia nur zwei Siege einfahren, steht mit sieben Punkten, hinter Liganeuling Paderborn, auf Platz 12 im Niemandsland der Liga. Seit Beginn der Saison unterlaufen dem BVB eklatante Fehler und weist in der Defensive große Schwächen auf. Ein ganz anderes Gesicht zeigt Dortmund wieder mal in der Champions League. Den Top-Klub Arsenal London aus England mit einem nie gefährdetem 2:0 nach Hause geschickt und von internationalen Pressen in den Himmel gelobt.

BVB-Coach Klopp hat Respekt vor Anderlecht

Hoffnung machen die Aussagen von Jürgen Klopp eher weniger, so sagte er auf einer Pressekonferenz laut Kicker: „Anderlecht ist die belgische Spitzenmannschaft, eine hochtalentierte Mannschaft.“ Einen Sieg aufgrund der weniger erfolgreichen Vergangenheit des RSC Anderlecht in der Champions League fest einzuplanen, sei für den Trainer von Borussia Dortmund auch kein Grund. Gleichzeitig sympathisierte Klopp ein wenig für die Belgier, indem er sich wie folgt äußerte: „Sie waren die letzten Jahre die Mannschaft, bei der es fast am meisten Spaß gemacht hat, zuzugucken. Aber am Ende haben sie die Spiele verloren. Ich gucke Anderlecht oft und gerne.“ Der Coach versuchte sich, zu erklären weshalb sein Team aus den letzten drei Partien nur ein Remis schaffte: „Wir haben die letzten Spiele verloren, weil wir ungewöhnliche Fehler in der Defensive gemacht haben. Wir haben die Dinger hinten fast selber reingeschossen. Das führt zu diesen Ergebnissen."

Verletzungsgebeutelt und erschöpft

Für Schwarz-Gelb ist es bereits das sechste Pflichtspiel binnen 18 Tagen. Das Lazarett des Teams hat eine lange Liste, so fallen weiterhin für das heutige Duell Spieler wie Marco Reus, Ilkay Gündogan und Henrikh Mkhitaryan aus. Dem Rest der Mannschaft stecken die englischen Wochen in den Knochen und stehen in der Bringschuld nach zuletzt schwachen Auftritten. Zur Freude aller BVB-Fans hat zumindest Sebastian Kehl wieder am Abschlusstraining teilnehmen können.

Wer soll es richten?

So schwach die Dortmunder Defensive sich zuletzt auch präsentierte, offensiv ist Hoffnung geboten. Pierre-Emerick Aubameyang ist in einer sehr guten Verfassung und Millionen-Neuzugang Ciro Immobile findet so langsam die Lust am Tore schießen. Gegen den 33-maligen belgischen Meister aus dem Brüsseler Stadtteil Anderlecht, sollen die die zuletzt negativen Schlagzeilen vergessen gemacht werden.

Die voraussichtlichen Aufstellungen der beiden Mannschaften:
RSC Anderlecht: Silvio Proto – Maxime Colin, Chancel Mbemba, Bram Nuytinck, Olivier Deschacht – Andy Najar, Steven Defour, Youri Tielemans, Ibrahima Conte – Matias Suarez, Aleksandar Mitrovic - Trainer: Besnik Hasi

Borussia Dortmund: Roman Weidenfeller – Lukasz Piszczek, Neven Subotic, Mats Hummels, Marcel Schmelzer – Sebastian Kehl, Sven Bender – Pierre-Emerick Aubameyang, Shinji Kagawa, Kevin Großkreutz – Adrian Ramos - Trainer: Jürgen Klopp

Das Spiel wird live im ZDF oder in der ZDF-Mediathek über einen Live-Stream übertragen. Anpfiff ist um 20:45 Uhr. Hier geht es zum Vorbericht der Partie Bayer Leverkusen gegen Benfica Lissabon.
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