Höllenmaschine

Dormagen: Dormagen |

Haben sie schon einmal etwas von Katharina Hennot, Gesche Gottfried oder Hildegard von Bingen gehört? Zumindest letztere dürfte den meisten ein Begriff sein. Wenn nicht, dann sollten sie die nächste Vorstellung des Rocktheaters "Höllenmaschine"nicht verpassen.

Die Höllenmaschine rollt mit Sängerin u. Schauspielerin Beate Rademacher, Keyboarder Karsten Vorwerk und Trommler Phillip Parusel durchs Land. Hört man den selbstgeschrieben Texten von Beate Rademacher und der eigens dazu komponierten Musik von Karsten Vorwerk zu, passt der Name Höllenmaschine, wie das sogenannte Tüpfelchen aufs "i".
Nicht nur die Musik ist höllisch psychedelisch sondern auch die Texte, die eine Hommage an bekannte Frauen der Zeitgeschichte darstellen. Eigen waren diesen Frauen große Taten und Leiden, bis hin zum meist bitteren Tod. Düster mutet manche Szene an und so soll es wohl auch sein. Beate brilliert in immer anderen Kostümen, die eine gewisse verruchte Eleganz in Verbindung mit Dominanz ausstrahlen. Wer sie hinter diesen Rollen kennt, der weiß aber auch, es gibt die weiche und höfliche Frau Rademacher, die auch vor "typisch kölschen" Szenarien nicht zurück schreckt. So kann man sie auf dem ein oder anderen Geburtstag auch in "Dinner for one op Kölsch"erleben.
Doch zurück zum Rocktheater, in dem sie sich mit den Frauen auseinandersetzt, die sie auf eine gewisse Art u Weise fasziniert haben. Dazu gehört auch die Jungfrau Maria. Karsten Vorwerk und Phillip Parusel begleiten sie mit großem Enthusiasmus und Liebe zu ihren Instrumenten. Man sollte sich dieses höllische Spektakel, im wahrsten Sinne des Wortes, einfach mal ansehen und anhören. Der Begriff "Höllenmaschine" wird sich ihnen einprägen. Beates Stimme, wandelbar wie sie selbst, begeistert ebenso wie die Musiker der Frontfrau, im Hintergrund. Beiden merkt man die Freude an ihrer gemeinsamen Musik an.

Bei ihrem Auftritt am 15.2.2014 in Dormagens Café Micado, haben sie jedenfalls das Publikum mit ihrer wahnsinnigen Show überrascht und die Premiere des "Hildegard von Bingen" Liedes hat mir durch die gregorianischen Klänge besonders viel Freude bereitet.
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2 Kommentare
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Jürgen Bady aus Lehrte | 20.02.2014 | 08:41  
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Elisabeth van Langen aus Köln | 20.02.2014 | 19:38  
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