Günzburg von „Fair-Trade“ infiziert

Faire Weine und Kaffes gibt es in der Sportgaststätte Wasserburg
Das können nicht nur Großstädte, nein auch in Günzburg verändert sich plötzlich etwas. Wenn man ins Bistro kommt, entdeckt man fair gehandelte Weine, im Cafe, Tees von GEPA (Gemeinschaft-Partnerschaft) und im Restaurant sogar faires Bio-Essen.
Was ist passiert? Die Initialzündung gab sicher der Fair-Weltladen, der vor fast zwei Jahren in Günzburg in der Kapuzinergasse neu eröffnete. Viele Günzburger Bürger haben den FAIR Weltladen von Anfang an als ehrenamtliche Mitarbeiter oder Kunden unterstützt. Schnell hat sich die Stadt Günzburg mit ihren Räten dazu entschlossen, Fair-Trade-Town zu werden. Durch diese Kampagne und die unermüdliche ehrenamtliche Arbeit der Mitarbeiter des Weltladens zieht der Fair-Virus immer weitere Kreise. Öffentliche Einrichtungen, die AOK, und Banken wie Sparkasse und Volksbank handeln nachhaltig und kaufen fair. Vereine und Kirchen halten Vorträge und das Marie-Ward-Gymnasium wurde Fairste Klasse Deutschlands.
Doch was heißt „Fairer Handel“? Alle behaupten, gerecht zu sein, nur zu wem? Direktimporteure wie Gepa, dwp oder El Puente bauen langfristige Handelsbeziehungen zu Kleinbauern in Entwicklungsländern auf. Sie unterstützen die Bauern und Genossenschaften bei der Verbesserung ihrer Produkte, helfen beim Vermarkten und garantieren Festpreise. Dadurch ist die Lebensgrundlage vieler Menschen gesichert, soziale Standards können aufgebaut werden und Menschen können von ihrer Arbeit leben und ihre Kinder in die Schule schicken. Das verhindert Armut, Landflucht, Migration und vielleicht Bürgerkriege.
Schon viele Interessierte im Landkreis Günzburg machen mit und die heimischen Unternehmer profitieren. Die Nahrungsmittelfabrik Strehle aus Günzburg röstet jetzt faire Kaffeebohnen und im Mai sind Nachhaltigkeitswochen mit Ausstellungen, Vorträgen und einer Fairen-Öko-Regionalen Messe zum Thema „Global verstehen- genussvoll handeln“ geplant. Halten Sie doch selbst mal Ausschau nach fairen Produkten bei Ihrer nächsten Kneipen -oder Shopping Tour. Günzburg ist infiziert, lassen Sie sich genussvoll anstecken.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 15.03.2014
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1 Kommentar
15.020
Hans-Werner Blume aus Garbsen | 27.02.2014 | 17:43  
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