3 Männer nur mit Gitarre

Gersthofen am Mittwoch 11.11.15
Wer dachte, dass auf Grund des vielversprechenden und freizügigen Plakats der „3 Männer nur mit Gitarre“ überwiegend weibliches Publikum in der Stadthalle zu finden sei, behielt Recht.
Allerdings erschienen die 3 Musiker dann doch bekleidet.
Die „3 Männer nur mit Gitarre“ machten die kleinen Alltäglichkeiten amüsant. So einfach ist ihr Konzept. Hinter den „3 Männern nur mit Gitarre“ verbergen sich die bayrischen Musikkabarettisten Keller Steff, Roland Hefter und Michi Dietmayr“.
Die drei Freunde aus Oberbayern, Keller, Hefter und Dietmayr, nennen sich Musik-Kabarettisten und bedienen sich ihrer Mundart. Alle drei sind regelmäßig mit eigenen Programmen unterwegs. Seit einiger Zeit touren sie nun auch zusammen. Im ersten Teil des Programms „3 Männer nur mit Gitarre“ boten die drei Kabarettisten Auszüge aus ihren jeweiligen Solo-Darbietungen. Roland Hefter erklärte, dass er kein politisches Kabarett macht, weil ihm Themen wie die Maut oder Flüchtlingsschicksale einfach traurig stimmen. Dafür widmete er sich aufs intensivste den geschlechtlichen Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Mann und Frau.
Dabei persifliert Hefter sich selbst und das wahre bayerische Leben mit einem Augenzwinkern – humorvoll und hinterfotzig. Auch Michi Dietmayr – seines Zeichens Musiker, Sänger und Liedermacher – konzentrierte sich voll und ganz auf den alltäglichen Wahnsinn, den Singles und Pärchen durchleben. Die Texte der beiden sind schlüpfrig, anzüglich und aber amüsant.
Der Keller Steff hat sich als musikalischer Bulldogfahrer einen Namen gemacht. Er steht für satten Alpenrock aus dem Chiemgau mit Gitarre und Mundharmonika. Er gibt von Anfang an Vollgas, bricht das eine oder andere Tabu, bleibt dabei aber stets kernig, bayerisch, humorig, authentisch allemal.

Nach der Pause drehte sich natürlich alles wieder um schon dagewesenes. Allerdings in der Verbindung mit Alkohol und den daraus resultierten Erkenntnissen, dass genügend Bier alle Menschen schön macht. Als dann auch noch teilweise die Hüllen der Männer mit Gitarren fielen, war die Begeisterung groß. Zweieinhalb Stunden Gaudi, Mitsingen und ausgelassen sein, sprechen für sich. Kurz, ein gelungener Abend
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