Ein unterhaltsamer Abend mit Edgar und Irmi.

"Edgar und Irmi" unterhalten im Alten Rathaus von Battenberg.
Battenberg (Eder): Altes Rathaus | Im ausverkauften Alten Rathaus der Bergstadt im Walde unterhielten Edgar und Irmi am 06.03.2015 ein vorwiegend älteres Publikum. Nach der Begrüßung durch Stadtrat Klaus Hinrichs legte das Ehepaar Silvia und Wolfgang Klösel los.

„Wir sind aus Franken, das ist in Bayern ganz oben, nicht nur geografisch. Ja Franken, da gibts Ober-, Mittel- und Unterfranken. Wir kommen von ganz oben, also aus Unterfranken. Logisch(?)“. Schnell zeigten die Franken, dass sie oben von der Bühne die Sicht auf die Dinge des Lebens überspitzen wollen. Edgar provozierte noch kurz das Publikum: „Wir sind jetzt hier in Battenberg. Ja, es hätte schlimmer kommen können.“ Dann wurden Franken, Bayern, Deutschland und die Welt aufs Korn genommen. Am heimischen Küchentisch sprachen beide über Gott und die Welt. Er las den Rhön- und Streuboten, sie das Programm der Volkshochschule und die auflagenstärkste Tageszeitung und beide fanden schnell Beispiele für ihren Programmtitel: „Deutschland, Achtung Baustelle!“

Gesellschaftliche Missstände und die Kirche bekamen ihr Fett ebenso ab wie die Politik. An Kanzlerin Anschela, dem SPD-Sigmar, der Dobrindt-Maut und dem Russen Buddin gab es kräftige Kritik. Und auch an der Selbstdarstellung von unser aller Verteidigungsmutter Ursula (von der Leyen) ließ Edgar kein gutes Haar. Die „bösen“ Übertreibungen und Spitzen gegen Uli Hoeness, Horst Seehofer und das bayerische Spitzenpersonal um Markus Söder und die nach München heim geholte Allgäuerin Ilse Aigner reihten sich hier nahtlos ein.

Während Edgar im Rhönhilde-Hemd und breiten Hosenträgern den Blick auf das Große und Ganze richtete, hatte Irmi mit Kopftuch und grüner Kittelschürze auch einen interessierten Blick auf die Nachbarschaft. Sie hatte beobachtet, dass im Haus nebenan, nach nur zwei Jahren wohl eine neue Küche angeliefert worden ist. Anlass genug, das größte Psychotherapiezentrum für Frauen vorzustellen. IKEA und die männlichen Erfahrungen im Möbelkaufhaus hatten Wiedererkennungswert, wenn auch nicht alle Männer zwei Stunden warten mussten, bevor ihre Frauen aus der grünen Hölle, der IKEA Pflanzenwelt, mit zu üppigen Einkäufen wieder herausgekommen sind. Für Edgar stand fest, dass er das nächste Mal lieber im Smaland, der Kinderaufbewahrungseinrichtung, auf das Ende des Einkaufs warten wolle.

Die Unterhaltungen zwischen Edgar und Irmi ergänzte Edgar mit Liedern, die er am elektronischen Tasteninstrument (Keyboard) selbst begleitete. Der Stilbruch zum Blues eher freudige Botschaften zu verbreiten, trübte die Qualität der Einlagen nicht. Unterm Strich: Ein unterhaltsamer Abend.
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3 Kommentare
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Axel Haack aus Freilassing | 03.04.2015 | 19:46  
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Amadeus Degen aus Battenberg (Eder) | 04.04.2015 | 10:27  
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Volker Beilborn aus Marburg | 09.08.2015 | 15:05  
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