Wanderer vom TSV Egestorf in der Rühler Schweiz

Gruppenbild mit Löwe

Rühler Schweiz und Ebersnacken waren die Ziele der Wandergruppe vom TSV-Egestorf.



Zu einer Wanderung in die Rühlerschweiz und zum Ebersnacken hatte die Wandergruppe eingeladen und so machten sich am 21.05.16 dreiundzwanzig Wanderer bei bestem Wanderwetter von Rühle aus auf den Weg. Dieser führte zunächst auf der Waldstraße aus dem Ort heraus und dann an einem kleinen Bach entlang stetig bergan. Nach vier Kilometer war der erste Höhenweg unterhalb des Hammershüttenkopf und nach weiteren vier Kilometer der Aufstieg über den Gipsberg zum Ebersnacken erreicht. Nun ging es nochmals für einen Kilometer steil bergan und nach einer Viertelstunde war der Turm auf dem Ebersnacken in 460m Höhe erreicht.

Nach der Verpflegung aus dem Rucksack wurde der Turm mit der Höhe von 26m über die 122 Stufen bestiegen und die herrliche Aussicht von der obersten Plattform genossen. Schon 1890 wurde an dieser Stelle ein kleinerer Turm als Vermessungspunkt errichtet. Nach zwei weiteren Turmbauten, entstand 1989 der heutige Turm, der unter Mithilfe der britischen Luftwaffe in zwei geteilten Segmenten auf den Berg geflogen wurde.

Danach wanderte die Gruppe auf dem Kammweg in westlicher Richtung bis zu einem Abzweig, der dann bergab nach Rühle führte. Doch zunächst wurde noch das Naturschutzgebiet Weinberg oberhalb von Rühle durchwandert. Hier an diesem Steilhang mit seinem Kalk-Trockenrasen und Streuobstwiesen wachsen Himmelschlüsselchen, Margariten, Akelei und seltene Orchideen. So konnten die Wanderer das Weiße Waldvögelein und das Knabenkraut entdecken. Auch der seltene und giftige Schwalbenwurz war zu sehen.

Von dem Herzog-Wilhem-Denkmal bot sich dann den Wanderern ein fantastischer Blick in das Weserbergland mit der Weser und den Ort Rühle. Der Ort wurde vermutlich zwischen 1079 und 1114 von Flandern eingewanderten Bewohnern gegründet und hatte verschiedene Besitzer. Der letzte regierende Herzog Wilhelm zu Braunschweig (1844-1884) setzte den damals üblichen Fronzins aus, was die Bewohner von Rühle 1909 veranlasste, ihm zu Ehren das Denkmal zu errichten.

Steil führte dann ein Pfad dem Hang nach Rühle hinab, der gesäumt war von dichtem Buschwerk und an einigen Stellen war noch einmal das Knabenkraut auszumachen. Schon bald waren nach der 14km langen Wanderung die Fahrzeuge im Ort erreicht. Bei Kaffee und Kuchen oder anderen kleinen Speisen stärke sich die Gruppe dann noch für die Rückreise in einem Biergarten .

Karl-Heinz Pfennig
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