Radtour mit der Wintersportsparte duch das Osnabrücker Land.

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Gruppenfoto von der Wintersportsparte
Barsinghausen: Wintersportsparte | Radtour durch das Osnabrücker Land
Senioren der Wintersportsparte des TSV Barsinghausen auf Tour
Wenn die Senioren der Sparte auch nicht mehr die aktivsten Wintersportler sind, so pflegen sie doch neben der regelmäßigen Fitnessgymnastik in jedem Jahr drei sportliche Aktivitäten. Das sind im Winter eine Freizeit im Harz, im Sommer eine Radtour und im Herbst eine Wanderung.
In diesem Jahr hatte ein Team eine viertägige Radtour durch das Osnabrücker Land vorbereitet, das trotz der Nähe zu Barsinghausen noch keiner aus der Gruppe durchradelt hatte. Die Tour begann in Bohmte und endete im Hasetal in der Nähe von Bersenbrück. Bei Wegstrecken von 40 bis 50 km Länge, blieb genügend Zeit für Besichtigungen und Rast. Auf dem Weg zur ersten Station in Melle ging es vorbei an idyllisch gelegenen Herrenhäusern, mit einer Rast im Kurpark von Bad Essen und einer Kaffeepause in einem Backhaus mit frischem Zucker- und Mandelkuchen. Auf diesem Abschnitt wunderten sich die Teilnehmer, wie bergig die Strecke zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald ist.
Das nächste Ziel in Osnabrück wurde auf Nebenstraßen und Wirtschaftswegen erreicht, vorbei an ausgesiedelten Bauernhöfen, kleineren Ortschaften und dem Kloster in Oesede. Der Name Osnabrück steht in naher Verbindung zum Westfälischen Frieden. Im Rathaus, in dem der endgültige Entwurf des Friedensdokuments unterzeichnet wurde, erklärte der Stadtführer, wie mühsam es war, die verschiedenen Interessen der kriegsführenden Parteien nach fünf Verhandlungsjahren in einem Dokument festzuschreiben und letztlich vom Balkon des Rathauses 1648 zu verkünden.
Keine Stadtbesichtigung ohne Führung zu den besonderen markanten Punkten einer Stadt. Hier die St. Marienkirche, der Dom St. Peter - halb romanisch, halb gotisch -.,der Verlauf der alten Stadtmauer, ein Stadttor, ein Ackerbürgerhaus, ein besonderes Fachwerkhaus und alte Steinhäuser zum besseren Brandschutz.
Geschichte geschrieben haben in dieser Landschaft die Römer und die Germanen. Am Rande des Wiehengebirges liegt das vermutliche Schlachtfeld Kalkriese, auf dem die Römer unter dem Feldherren Varus von den Germanen unter Arminius vernichtend geschlagen wurden. Die Besichtigung des Museums und des Umfeldes waren Teil der Tagesetappe nach Bramsche.
Nach den vielen Steigungen und Abfahrten zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald, führte die letzte Etappe flach und mit Rückenwind - wie es der Radfahrer liebt – im Hasetal nach Norden Richtung Bersenbrück, wo die Tour des Jahres 2014 endete. Pläne für die Tour des Jahres 2015 sind schon vorgedacht, dann in einer Landschaft mit weniger Steigungen.
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6 Kommentare
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Kurt Lattmann aus Barsinghausen | 11.06.2014 | 20:24  
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Edith Zgrzebski aus Barsinghausen | 11.06.2014 | 21:21  
20.330
Kurt Lattmann aus Barsinghausen | 12.06.2014 | 08:53  
60.869
Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 14.06.2014 | 19:58  
6.022
Edith Zgrzebski aus Barsinghausen | 15.06.2014 | 09:26  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 15.06.2014 | 17:50  
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