Rückblicke, Einblicke und Ausblicke bei der Mitgliederversammlung des Tourismusvereins Dillinger Land

Die neu- und nachklassifzierten Gastgeber zusammen mit dem Vorsitzenden Erhard Friegel, Landrat Schrell und Yvonne Berger von Donautal-Aktiv.
Das Projekt „Naturgucker-Betriebe“ wurde vorgestellt
Mit den Themen „Radfahren“, „Wandern“ und „Wasser“ konnte der Landkreis Dillingen sein Profil als attraktive Rad- und Wanderregion schärfen. Dies wurde bei der Mitgliederversammlung der Tourismusorganisation „Dillinger Land e.V.“ deutlich. So konnten der Vorsitzende, Holzheimes Bürgermeister Erhard Friegel, und die Geschäftsführerin der Vereins, Angelika Tittl, über eine positive touristische Entwicklung berichten.
„Die Konzentration der Arbeit des Teams Tourismus & Naherholung beim Regionalentwicklungsverein Donautal-Aktiv auf die drei markanten Themen zeigt Wirkung und schafft nachweislich Wertschöpfung, insbesondere im Bereich der Gastronomie und der Unterkunftsbetriebe“, dankte Landrat Leo Schrell dem gesamten Team sowie den beiden Vorsitzenden, Bürgermeister Erhard Friegel und Bürgermeister Franz Kukla für die erfolgreiche und engagierte Arbeit.

Positive touristische Entwicklung hält an
Erhard Friegel zeigte sich mit der Entwicklung ebenfalls sehr zufrieden und betonte übereinstimmend mit Landrat Leo Schrell, „dass die steigende Zahl an klassifizierten privaten Unterkunftsbetrieben, die Aufstellung der ersten Wanderinfostelen sowie die erfolgreiche Markteinführung der Lauschtouren das erfreuliche Ergebnis einer konsequenten Entwicklungsarbeit sind“.
Angelika Tittl informierte über die betriebenen touristischen Maßnahmen im Jahr 2013. Danach wurden laufende Projekte wie z.B. die Donautal Panoramawege weiterentwickelt, aber auch neue Ideen aufgegriffen. „Sowohl die Lauschtouren bei Lutzingen und Dillingen als auch der neu veröffentlichte Biergartenführer „Bier-Kult(o)ur stoßen weit über die Grenzen des Landkreises hinaus auf großen Zuspruch“, betonte Angelika Tittl. Auf insgesamt elf Messen in ganz Deutschland und zahlreichen Veranstaltungen in der Region hat sich das „Dillinger Land“ mit all seinen Möglichkeiten und Vorzügen präsentiert. „2013 haben wir knapp 50.000 Prospekte, so viel wie noch nie, ausgegeben“, freute sich Tittl. Auch die Übernachtungszahlen mit einem Plus von 4,4% zum Vorjahr, die höchste Auslastung mit 38,1% und die längste Verweildauer mit 2,8 Tagen in Bayerisch-Schwaben geben Anlass zur Freude.

Maßnahmenplan 2014 beschlossen
Vor dem Hintergrund der positiven Leistungsbilanz genehmigte die Mitgliederversammlung das vorgestellte Maßnahmenpaket für 2014 mit einem Gesamtvolumen von knapp 200.000 Euro und stellte damit ausreichend Mittel für Marketing und Infrastruktur zur Verfügung. Alle Maßnahmen sind darauf gerichtet, zum einen die Marke "Dillinger Land" am touristischen Markt noch bekannter zu machen und zum anderen mit Projekten inhaltlich mit Leben zu füllen.

Neue Serviceleistungen für Radfahrer willkommen
In seinem Statement zur touristischen Entwicklung im Dillinger Land appellierte Leo Schrell an die Gastronomie in der Region. „Die zunehmende Zahl an E-Bikern, führt zu einem erhöhten Bedarf an Ladestationen“, so Schrell. Daher sei es wünschenswert, wenn der eine oder andere Gastronomiebetrieb diesen Service offensiv für E-Bike-Fahrer anbieten würde. Zudem sollte ein Ausbau der Bettenkapazität im gewerblichen Bereich angestrebt werden. „Die hohe Auslastung in den Sommermonaten erschwert die Unterkunftssuche für Urlauber und Geschäftsreisende“, begründete Schrell den Wunsch nach mehr Investitionsbereitschaft.

Naturgucker-Betriebe gesucht!
Im Rahmen der Mitgliederversammlung informierte Lothar Kempfle über das Projekt „Naturgucker-Betriebe im Schwäbischen Donautal“. Ziel ist es, Gastgebern die Möglichkeit zu bieten, ihren Betrieb auf Gäste auszurichten, die das authentische Naturerlebnis suchen und gezielt an Beobachtungsmöglichkeiten herangeführt werden wollen. Naturgucker-Betrieb können klassifizierte Gastgeber aus dem privaten sowie gewerblichen Bereich werden, wenn sie für diese Zielgruppe besondere Angebote bereithalten. Gastgeber, die sich eine neue Zielgruppe erschließen und im Netzwerk der Naturguckerbetriebe mitwirken wollen, sollten sich baldmöglichst, jedoch spätestens bis Mitte März bei Donautal-Aktiv (Tel.: 0 90 73 - 99 70 692) melden, um sich beim anstehenden Entwicklungsworkshop beteiligen zu können.

Klassifizierte Gastgeber wurden vorgestellt
Die neu- und nachklassifizierten Gastgeber wurden im Anschluss an die Mitgliederversammlung bei einem gemeinsamen Fototermin mit dem Vorsitzenden von Dillinger Land, Erhard Friegel, sowie Landrat Leo Schrell für ihr Engagement gewürdigt.
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