Polizei zu Gast im St. Andreas-Frühstückstreff - Sicherheitsberatung durchgeführt

Die Leiterin des St. Andreas-Frühstückstreff Monika Marxen und Kommissar Klaus Richard Behling, der die Sicherheitsberatung durchführte. (Foto: Jens-Norbert Marxen)
 
Blick zu den Besuchern des St. Andreas-Frühstückstreff (Foto: Jens-Norbert Marxen)
Bad Lauterberg. Auf Bitte der Mitglieder des Frühstückstreff’s der St. Andreas Kirchengemeinde konnte die Leiterin, Monika Marxen, kürzlich Polizeikommissar Klaus Richard Behling, Angehöriger des Polizeikommissariats Osterode am Harz, als Gast begrüßen. Dort ist auch die Präventionsarbeit der Polizei, im Landkreis Osterode, verortet. Auf mehrfachen Wunsch wollte man dort mehr über das Thema „Sicherheit rund ums Haus“ erfahren, Tipps und Anregungen hinsichtlich der Verbesserung der Sicherheit im persönlichen Umfeld erlangen. Behling, welcher ähnliche Vorträge bereits beim Sozialverband und beim Verein „Haus und Grund“, in Bad Lauterberg, hielt, bemerkte zu Eingang seiner Ausführungen, dass es eine absolute Sicherheit, in allen Lebenslagen, leider nicht geben kann. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten seine persönliche Sicherheit zu stärken und zu verbessern. Schon einfache, grundsätzliche Maßnahmen können die Sicherheit erhöhen, so Behling. So sollte man beim Verlassen seines Hauses oder seiner Wohnung immer alle Fenster und Türen schließen, auch schon bei kurzfristiger Abwesenheit. Schlüssel sollten nicht an bekannten „Verstecken“, wie Blumentöpfen oder Fußmatten deponiert werden. Sind Schlüssel einmal verloren gegangen, sollten umgehend die Schlösser ausgewechselt werden. Hier gibt es, auch vor Ort, fachkundige Hilfe. Man sollte auch dafür Sorge tragen, dass bei urlaubsbedingter Abwesenheit der Briefkasten geleert wird und gegebenenfalls die Rollläden regelmäßig herauf- bzw. herunter gefahren werden. Einen weiteren Angriffspunkt für mögliche Täter bietet das Telefon. Auf dem Anrufbeantworter sollten keine Texte hinterlassen werden, welche Hinweise auf die Abwesenheit des Haus- oder Wohnungsbewohners geben könnten. So könnte man den Einbrechern schon mit einfachen Maßnahmen das Leben schwer machen. Wichtig ist: Beobachtet man etwas Verdächtiges oder ist bereits Involvierter in einer Einbruchshandlung, sollte man sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 informieren. Sollte man den Tätern direkt gegenüberstehen, gilt der Grundsatz: Nicht den Helden spielen. Deshalb sollte man auch nicht versuchen, diese festzuhalten, warnte Behling die Zuhörer. Grundsätzlich sind viele Einbrecher nicht gleichzeitig Gewalttäter. Aber in einen Menschen hineinschauen kann man natürlich auch nicht. Wichtig ist, sich Aussehen, Kleidung, Merkmale und gegebenenfalls Fahrzeuge der Täter zu merken und einzuprägen. Besonders relevant sind hierbei natürlich auch die Kennzeichen der Täterfahrzeuge. Seit einigen Jahren spielen auch soziale Netzwerke, für die Täter, eine immer größer werdende Rolle. Das Internet wird auch von Einbrechern als Informationsquelle genutzt. Reiseabsichten, Abwesenheiten, persönliche Adressen, werden hier auch von den Tätern als Recherchequelle genutzt, darum sollte man gerade im Umgang mit persönlichen Daten besonders vorsichtig sein. Ohnehin ist Vorsicht die beste Voraussetzung um sich zu schützen, so Behling. Man sollte nie Unbekannte in seine Wohnung, sein Haus oder auf das Grundstück lassen, ohne sich vorher zu vergewissern, wer vor der Tür oder der Pforte steht. Bei unbekannten Handwerkern oder Angehörigen öffentlicher Institutionen sollte man sich grundsätzlich den Ausweis vorzeigen lassen. Beim Gebäudeschutz gilt der allgemeine Grundsatz: Mechanische Sicherungsmaßnahmen stehen vor elektronischen Sicherungen. Wer hier mehr über Maßnahmen des Gebäude-, Haus- oder Wohnungsschutzes erfahren möchte, kann sich gern an die für diese Beratungen spezialisierten und fachkundigen Beamten der Polizeiinspektion Northeim/Osterode, welche für unsere Region zuständig ist, wenden, gab Behling als abschließenden Rat mit auf den Weg. Diese ist unter der Festnetz-Nummer: 05551/70050 erreichbar.

Text: Frühstückstreff
Fotos: Jens-Norbert Marxen
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