Erster Haus & Grund Stammtisch in St. Andreasberg – Vorstand stellte sich vor – Sorgen und Nöte der St. Andreasberger Hauseigentümer aufgenommen

Der Vorstand von Haus & Grund Bad Lauterberg mit dem neuen Beiratsmitglied Harald Rieger (Bildmitte) im St. Andreasberger Hotel Glockenberg. v.l.n.r.: Schriftführerin Elke Uhrner, Schatzmeister Wolfgang Meyer, Beirat Harald Rieger, Vereinsjustiziar Andreas Körner, Vereinsvorsitzender Eike Röger.

St. Andreasberg/Bad Lauterberg (bj). Den ersten Stammtisch im Jahr 2015 veranstaltete Haus & Grund Bad Lauterberg am 28. Januar mit rund 30 Gästen und Mitgliedern im winterlichen St. Andreasberger Hotel Glockenberg. Den Tagungsort hatte der Vereinsvorstand ausgewählt, da sich der St. Andreasberger Haus & Grundverein zum Jahresende 2014 aus demografischen auflöste und einige der Mitglieder dem Bad Lauterberger Haus & Grund-Verein beigetreten sind.

Wie der Vorsitzende Eike Röger bei der Vorstellung des Vereins ausführte, wurde er bereits 1921 gegründet, musste während des 2. Weltkrieges für einige Jahre ruhen und wurde 1946 erneut aktiviert. Zu jener Zeit mussten die Hauseigentümer zusammenrücken und viele ausgebombte Großstädter und Flüchtlinge aufnehmen. Zahlreiche Vertriebene wurden wegen der herrschenden Wohnungsnot durch die Wohnungskommission nicht nur in privaten Gebäuden, sondern auch in den einstigen Baracken der ehemaligen Rüstungsindustrie, Fremdenheimen und Hotels untergebracht. Aus der Not heraus hatte der Haus & Grundeigentümerverein und Umgebung während dieser Zeit bis zu 500 Vereinsmitglieder. Im Laufe der Jahre, so Eike Röger weiter, wurde die Wohnungsnot durch Programme des sozialen Wohnungsbaus überwunden – heute herrscht in unserer Gegend hingegen ein großes Wohnungsüberangebot, zahlreiche Häuser stehen leer, bzw. zum Verkauf. In den letzten Jahren hat Haus & Grund Bad Lauterberg die Anzahl der Mitglieder wieder auf 300 steigern können.
Für die steigende Mitgliederresonanz, so der Vorsitzende, hat besonders die zeitnahe und kostenlose vorprozessuale Beratung durch den eigenen Vereinsjustiziar und Fachanwalt für Mietrecht Rechtsanwalt Andreas Körner sowie die breite Öffentlichkeitsarbeit des Vereins beigetragen. War der Justiziar zunächst oft mit Nachbarschaftsstreitigkeiten betraut, so haben sich in den letzten Jahren die Probleme um Mietangelegenheiten (Mietminderung, Mietausfälle, usw.) verstärkt. Wie der Vereinsjustiziar Andreas Körner außerdem erläuterte, ist die Beratung der Mitglieder im Mitgliedsbeitrag enthalten, auch wenn diese mehrfach im Jahr wahrgenommen werden muss. Termine können mit seiner Kanzlei jederzeit telefonisch vereinbart werden, in ganz dringenden Fällen gegebenenfalls noch für denselben Tag. Viele Fragen und Probleme können zudem oft schon per Telefon beantwortet werden.
Wie von den Mitgliedern aus St. Andreasberg zu hören war, hat man Probleme mit Bäumen, auf Nachbargrundstücken, die sowohl für Verschattung, wie auch für Beeinträchtigung mit Laub sorgen. Auch vermutet man, dass oft die Verkehrssicherungspflicht dieser immer größer und gefährlicher werdenden Gewächse häufig missachtet. Bedrückt sind die Hauseigentümer der Bergstadt durch die fusionsbedingt ständig steigenden Abwassergebühren.
Erfreut registrierten die neuen Mitglieder aus St. Andreasberg, dass der ehemalige Vereinsvorsitzende Harald Rieger als Kontakt-und Verbindungsperson sofort in den Beirat von Haus & Grund Bad Lauterberg aufgenommen wurde.
Bevor zum Abschluss des ersten Stammtisches die neuen Mitglieder und Gäste zu einem kleinen Imbiss vom Verein eingeladen wurde stellte der Pressesprecher Bernd Jackisch noch die Internetseiten des Vereins vor, die unter myheimat: http://www.myheimat.de/gruppen/haus-und-grund-bad-... erreichen sind. Hier sind alle Presseberichte, das Jahresprogramm mit allen Terminen sowie die Ansprechpartner des Vereins mit Telefonnummern zu finden.
Der nächste Stammtisch findet am Mittwoch, 18. März 2015, um 19 Uhr, im Hotel Riemann statt. Die Rechts-und und Fachanwältin für Familienrecht Kirsten Anne Körner informiert zum Thema „Wer zahlt die Kosten für die Eltern im Pflegeheim?“.
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