Maithema (2014) der Gruppe "Ansichtssache" - "MAIENGRÜN(E)" Landschaften

Farben inspirieren uns, beeinflussen und bereichern unser tägliches Erleben und alle Bereiche künstlerischen Gestaltens – ob durch gezieltes Hinzufügen oder absichtliche Vermeidung.

Als Sekundärfarbe aus Blau und Gelb steht uns die Farbe Grün in einem umfangreichen Farbspektrum zur Verfügung: Dunkelgrün, Tannengrün, Sattgrün, Olivgrün, Meergrün, Hellgrün, Gelbgrün, Mintgrün, Lindgrün, Grasgrün, Frühlingsgrün, Limonengrün, Apfelgrün, Flaschengrün, Jadegrün, Smaragdgrün, Neongrün, Giftgrün, Maigrün, Khaki…

Gemäß „Duden“ stammt das Wort „Grün“ vom althochdeutschen „gruoni“ ab, was wachsen und gedeihen bedeutet.

Wir Menschen verbinden mit der Farbe „Grün“ Wälder, Wiesen, Felder, Frühling, die sich erneuernde Natur – sie gilt als Farbe des Lebens und symbolisiert Hoffnung, Frische, Entspannung, Erholung, Harmonie, Ruhe, Lebendigkeit, Natürlichkeit, Wohlbefinden, Geborgenheit und Wachstum.

Ihr wird eine beruhigende und zugleich belebende, harmonisierende Wirkung zugeschrieben.
Sie soll Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Ausdauer, Toleranz und Zufriedenheit fördern, worin sich der Stellenwert einer wichtigen Heilfarbe bei der medizinischen Farbtherapie begründet – „Grün“ dient der körperlichen und seelischen Regeneration.

Allerdings steht diese Farbe auch für Unreife („Grünschnabel“, „noch grün
hinter den Ohren sein“, …).

Das 1962 erschienene Bilderbuch „Das kleine Blau und das kleine Gelb“ von Leo Lionni, schildert die Erlebnisse dieser beiden unterschiedlichen Farbkleckse, die sich treffen, anfreunden und kleine Abenteuer bestehen. Ganz nebenbei lernen schon unsere Jüngsten die Grundlagen der Farbenlehre.

Einige Redewendungen:
1. alles im grünen Bereich = alles in Ordnung – kein Grund zur Sorge
2. jemandem nicht grün sein = jemanden nicht leiden können
3. jemanden über den grünen Klee loben = jemanden sehr loben
4. auf keinen grünen Zweig kommen = keinen Erfolg haben
5. sich grün und blau ärgern = sich extrem ärgern
6. ach du grüne Neune! = überrascht sein

Im Straßenverkehr zeigen grüne Ampeln freie Fahrt.
In Alt-Palästina trugen Bräute ein grünes Hochzeitskleid, was wohl die Hoffnung auf ein glückliches Leben symbolisieren sollte.
Auch in den Nationalfahnen vieler Wüstenstaaten finden wir die Farbe "Grün". In den Weiten der Wüstenflächen ist das Erreichen einer grünen Oase überlebenswichtig.

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4 Kommentare
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen | 18.06.2014 | 22:32  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 19.06.2014 | 07:20  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 19.06.2014 | 07:48  
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Heidrun Preiß aus Bad Arolsen | 05.11.2014 | 21:07  
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