Minka

Milchkisten bieten einen guten sicheren Beobachtungsplatz
Vor einiger Zeit hatte ich ein Samtpfötchen von einer Bekannten für einige Tage zu Gast.
Eine liebe, aber hier recht scheue, getigerte Graue - in fremder Wohnung einquartiert, kein Wunder. Ihr geliebter Platz war ihre Transportbox in der Gästetoilette - aber noch besser war später ein Milchkarton in der Küche unter einem Stuhl, von wo aus sie mich distanziert beobachten konnte.
Minka ist eine reine Wohnungskatze, keine Freigängerin - hätte ich auch noch gewusst, dass Minka Türen öffnen kann............

Da Minka noch so scheu war, wollte ich in der ersten Nacht schauen, ob es dem Kätzchen gut geht und sie zufrieden in ihrer Box schläft - gefressen hatte sie am Abend.
Aber, Schock - keine Katze im Flur oder Gästetoilette - alle Türen waren zu - wo war die verflixte Katze? Oh...... die Wohnungstür stand einen kleinen Spalt breit offen, das hatte ich auf den ersten Blick nicht gesehen und dann - Erkenntnis - ausgerechnet gestern Abend hatte ich vergessen die Türe abzuschließen, .........verflixt.........
Ich ging (im Nachthemd) auf Suche im Treppenhaus........... von oben nach unten - von unten nach oben - die Haustür war abgeschlossen, da hatte sie nicht raus können. Aber die Tür zum Abstellraum und Keller stand weit offen, weiter unten das kleine Kellerfenster zur Straße war zu, wie immer - zum Glück. Ich habe jeden Winkel abgesucht und war schon fast am verzweifeln - so mitten in der Nacht muss ich so was nicht haben - nie wieder eine fremde Katze zu Besuch............
Noch ein letztes Mal wollte ich überall schauen, vielleicht hatte ich Minka irgendwo aufgescheucht und sie hat, unbemerkt von mir, ein anderes Versteck gefunden - aus dem Haus hätte sie nicht entweichen können, alles war zu...............
Im Abstellraum habe ich dann nochmal gründlich gesucht und dort ich fand Minka, gut versteckt, zwischen den eingelagerten Gartenstühlen auf einer Wolldecke hatte sie es sich gemütlich gemacht.
Sie schaute mich mit ihren unergründlichen grünen Augen an - so in etwa dachte sie wohl: 'Nun habe ich dir eine anregende nette nächtliche Abwechslung geliefert - besser als ein schöner Traum - haha....'
Sie ließ sich von mir auf den Arm nehmen, kraulen, wieder in die Wohnung zu ihrem Kistchen bringen und dabei schnurrte sie dann auch noch............und meine Aufregung legte sich langsam wieder.
In den nächsten Tagen habe ich Minka gezielt beobachtet und erwischte sie, wie sie Türen öffnet - wollte (ich hatte 'boshafterweise' abgeschlossen) - ein Hopser an die Klinke, das Schloss öffnet sich, sich fallen lassen und dann mit dem Pfötchen die Tür auf ziehen oder mit der Nase leicht auf schieben. Katze ist ja nicht dumm...........

Inzwischen habe ich Minka zwei mal wieder versorgt , aber in ihrer eigenen Wohnung.
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 21.03.2016 | 19:25  
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