AWO Helsen besucht Landesgartenschau in Gießen

Die AWO-Gruppe in Gießen
Die Sommerfahrt der Arbeiterwohlfahrt führte in diesem Jahr nach Gießen. Mit einer Gruppe von 26 Mitgliedern der Ortsvereine Helsen und Mengeringhausen besuchten wir die Landesgartenschau. Gießens Reichtum an Grünflächen, Parks und Gärten war schon in der Vergangenheit ein Kennzeichen der Stadt und brachte ihr die historisch gewachsene Bezeichnung „Gartenstadt“ ein.
Die Landesgartenschau Gießen ist die 5. Landesgartenschau des Landes Hessen und eine von fünf anderen Landesgartenschauen in Deutschland, die im Jahre 2014 stattfinden. Seit 6 Wochen hat sie jetzt ihre Tore geöffnet. Trotz des wechselhaften Wetters, an diesem Samstag war es auch nicht gerade sonnig, haben bereits 127.000 Besucher die Schau besucht. Insgesamt rechnen die Ausrichter bis zum Ende der Schau am 5. Oktober mit rund 700.000 Besuchern.
Sie spielt sich in den Flussauen der Wieseck und der Lahn ab, die durch drei Korridore verbunden sind. Die Schau steht unter dem Motto „Auf zu neuen Ufern“. Das Logo zeigt eine Blüte aus fünf verschieden farbigen Blütenblättern, welche aus Daumenabdrucken gebildet sind, sieht sehr ansprechend aus.
Aus der Presse hatte ich erfahren, dass die Landesgartenschau in Gießen bereits im Vorfeld für viele Kontroversen gesorgt hat. Nachdem die Stadt im März 2008 den Zuschlag für die Durchführung durch die Landesregierung erhielt, gründete sich ein Förderverein. Sofort bildete sich eine Bürgerinitiative "Stoppt diese Landesgartenschau". Eine repräsentative Befragung im Marz 2012 ergab eine Mehrheit für die Ausrichtung, eine repräsentative Umfrage ein Jahr später ergab dagegen wieder eine Mehrheit gegen die Landesgartenschau.
Von diesen Streitigkeiten war aber auf dem Gelände nichts mehr zu spüren. Alle Teilnehmer freuten sich über eine abwechslungsreiche Ausstellung. Bei den Themengärten auf der Wieseckaue erlebten wir eine spannende Entdeckungstour durch die abwechslungsreiche Welt des Gartenbaus mit einigen Ideen für den eigenen Garten. Auf die Ausstellungen war viel zu erfahren, auch die vielfachen persönlichen Beratungen an den einzelnen Punkten waren sehr aufschlussreich. Eine Rastpause konnten wir einlegen bei einer Veranstaltung mit Blasmusik. Ein Rundweg um den See mit dem Schwanenteich bot immer wieder neue Aussichten.
Der Vorstand hatte noch einige schöne Andenken gekauft, die dann auf der Rückfahrt bei einer Tombola verlost worden sind. Alles in allem war die Fahrt wieder mal eine gelungene Veranstaltung!
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