19. Vier-Hübel-Tour

  Geänderte Strecke - (fast) gleiches Wetter

Wie in den letzten Jahren hatte ich mich schon lange auf die Vier-Hübel-Tour gefreut. In diesem Jahr war die Vorfreude sogar größer, da lange nicht Zeit der genaue Streckenverlauf nicht feststand.
Und was soll ich sagen?
Die Organisatoren haben eine richtig Klasse Arbeit geleistet und einen Streckenverlauf gewählt, der meiner Meinung nach auch so bleiben könnte. Am Anfang etwas ungefährlicher, da der Stümpelweg und somit die Kurven entfielen, dafür aber eine richtige "Rennstrecke". Dieser Teil verlief dann ab Kretscham analog dem Stoneman. Das Ende hatte wohl so mancher unterschätzt. Zunächst dieser fürchterliche Split, der einem das Blut aus den Beinen zu saugen schienb und ganz zum Schluss die - wenn auch kurze -so doch ziemlich steile Rampe. Und die war richtig von zuschauern umsäumt. Einfach herrlich, diese letzten Meter da zu genießen - wenn man es noch konnte. ;-)

Nun aber der Reihe nach. Bereits am Samstag traf ich mit meiner Tochter Manuela in Oberwiesenthal ein, wo wir uns mit Pfarrer Franz Scharfenberg trafen und der uns dann bis hinauf zum Waldeck begleitete. Bereits hier durfte ich mir die neue Vier-Hübel-Tour-Hymne von Pfarrer Franz zu Gemüte ziehen. Einfach Klasse, dieser Mann. Was er für ein Lied geschrieben hat, konnten dann 10 Minuten vor dem Start alle Teilnehmer der Tour live von ihm selbst hören und es gab verdientermaßen einen Riesenapplaus.
Danach erfolgte der Start. Das Wetter ließ sich zunächst gut an. zwar etwas nebel über den Bergen, aber trocken und milde Temperaturen.

Ich testete gleich am Start meine kleine Cam am Lenker und sie funktionierte. Dies sollte sich auch trotz Dauerregens bis ins Ziel nicht ändern. Der Regen setzte ein, als ich ca. 11:30 Uhr auf dem Pöhlberg ankam. Da aber die Temperaturen angenehm waren, war das nicht störend, obwohl es zwischendurch richtig kübelte. Einmal nass, hat man sich schnell daran gewohnt - zumindest ist das bei mir so.

Bis hinunter zum Unterbecken machte ich erst einmal richtig Dampf, was bei mir heißt, dass es kaum Pausen gab. Die erste etwas größere dann beim Oberbecken. Ihr wisst schon: wegen des leckeren Haferschleims. ;-)

Die Abfahrt hinunter zum Ephraimhaus musste ich fast blind fahren, da ich meine völlig verdreckte Brille meiner Tochter an der Auffahrt zum Oberbecken übergab. Sie machte bei diesem Mistwetter herrliche Fotos und auch Videos, die ihr euch zu Gemüte führen könnt. Ich habe sämtliche Bilder in verschiedenen Alben hochgeladen, so bei facebook und bei google. Hier in diesem bericht habe ich mal die Links zu den google-Alben angegeben.

Zurück zum Ephraimhaus. Wie jedes Jahr geht danach die Tour erst so richtig los, denn jetzt geht es hoch zum Hundsmarterflügel und über diesen weiter zum Pfahlberg. Trotz Dauerregens fühlte ich mich blendend und kam auch gut voran. Zwar "verlor" ich durch Video und Fotos aufnehmen immer mal etwas Zeit, aber ich wollte ja eh nicht gewinnen. ;-)
Nach dem Pfahlberg eine rasante Abfahrt und dann die letzten Kilometer. Und hier wurde es dann richtig giftig. Ab dem Körnerweg bis hin zur Ausrücke hatte man ordentlich gestreut. Und zwar so viel, dass man fast da drin stecken blieb. Das Zeugs schien einem das letzte Blut aus den Beinen ziehen zu wollen. Aber denkste! Es ging da durch und dann wurde es sogar noch richtig fluffig, bis der letzte Anstieg kam. Obwohl schon vom Regen fast aufgeweicht, war ich noch immer gut drauf. Und die letzten Meter waren gigantisch. Diese Zuschauerkulisse war trotz des Sauwetters einfach nur Klasse. Allein schon deshalb fand ich diesen Schlussabschnitt als sehr gut gewählt.

Im Ziel angekommen, die nächste Überraschung: es gab eine kleine Plakette aus Holz zur Erinnerung an diese Tour. Top! Diese hat nun einen Ehrenplatz bekommen.
Da wir noch eine ganze Weile auf dem Fichtelberg blieben, erlebten wir auch jene Fahrerinnen und Fahrer, die sich als Letzte über die Hügel schleppten. Und auch denen sah man die Freude an, etwas Ungewöhnliches geschafft zu haben, wenn auch mit - wie von Pfarrer Franz eingeräumt - ordentlichen Abkürzung am Ende.

Zudem erhielten der jüngste und der älteste Teilnehmer ein Präsent. Während ich die Übergabe dessen beim ältesten Teilnehmer (66 Jahre) auch im Bild festhalten konnte, verpasste ich die des Jüngsten. Aber die Leistung des 12jährigen Ruben Seemann konnte ich auch diesmal (nach der Grenzlandtour) wieder nur bewundern. begleitet von Papa Jens-Uwe schaffte dieser Junge die Strecke in 5:22 Minuten, wobei mich die Beiden unverschämterweise am Pfahlberg, als ich noch am Fotografieren war, überholten. Nutzte beiden aber auch nichts, ich kam elf Minuten später auch an. ;-)

Auch diesmal möchte ich mich - wohl im Namen aller Teilnehmer - bei den Organisatoren und vielen Helfern, die bei diesem Mistwetter für uns ausharrten, ganz herzlich bedanken. Großartig auch die Streckenabsicherung. Es war wieder einmal eine sehr gelungene Tour - wer diese so wie ich als solche erlebt hat.



Zu den Bildergalerien (Diashows):
19. VHT - Teil 1: https://picasaweb.google.com/107023051680920968747...

19. VHT - Teil 2 (Waldeck): https://picasaweb.google.com/107023051680920968747...

19. VHT - Teil 3 (Kühberg): https://picasaweb.google.com/107023051680920968747...

19. VHT - Teil 4 (Himmlisch Heer): https://picasaweb.google.com/107023051680920968747...

19. VHT - Teil 5 (Markersbach): https://picasaweb.google.com/107023051680920968747...

19. VHT - Teil 6 (Ziel Fichtelberg): https://picasaweb.google.com/107023051680920968747...
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