Vielseitiges Konzert mit Solisten und Premieren

Allmannshofen: Kirchberghalle | Mit Blasmusik haben die Ehinger Musikanten das Frühjahr eingeläutet. Das vielfältige Konzert bot nicht nur ein anspruchsvolles Programm, sondern auch gleich mehrere Premieren: So gab Thomas Nieberle sein offizielles Debüt als Dirigent und das im letzten Jahr gegründete Vororchester hatte den ersten Konzertauftritt. Das Frühjahrkonzert fand erstmals in der Kirchberghalle in Allmannshofen statt, die Raum für beste Akustik bot. Traditionell hingegen war, dass die Ehinger Musikanten das erwartungsvoll gestimmte Publikum mit Blasmusik begeisterte und Klaus Leser bewährt durchs Programm führte.
Zunächst gehörte die Bühne dem Vororchester, das Vorsitzender Matthias Matzka stolz als „Nachwuchs für die eigene Stammkapelle“ vorstellte. Unter behutsamer und zugleich fordernder Leitung von Christopher Mann bewiesen die 15 Buben und Mädchen mit zwei Stücken, dass sie begeistert bei der Sache sind und für ihren Auftritt fleißig geprobt hatten. Der Konzertabend wurde auch zum Anlass genommen, Walter Kottmair für sein 40 jähriges aktives Musizieren auszuzeichnen. Bezirksvorsitzende des ASM, Angela Ehinger, überreichte dem Geehrten unter großem Applaus des Publikums Urkunde und Ehrennadel.
Mit der „Ouverture Brillante“ von Pavel Stanek eröffneten die Musikanten den konzertanten Teil. Damm ging die musikalische Reise in den Norden mit "Finlandia", einer eigentlich sinfonischen Dichtung des finnischen Komponisten Jean Sibelius – sie gilt als heimliche Nationalhymne Finnlands. Temporeich gestaltete sich im Anschluss die „Mountain Panorama“-Zugfahrt, bei der ganz im Sinne des Komponisten Manfred Schneider ganz dramatisch akzentuiert die tiefen Schluchten und lieblich-harmonisch die Wiesen passiert wurden. Der zweite Konzertteil widmete sich der traditionellen Blasmusik, wie die Aufführung des spritzigen Konzertmarsches „Abel Tasman“ und der Konzertwalzer „Ein Abend am Meer“. Bekannte Melodien aus der Filmmusik präsentierten die Musiker mit großer Leichtigkeit beim “Henry Mancini Portrait”, bevor Solist Martin Streitberger beim Bravourstück für Trompete "Der alte Dessauer" hervortrat. Ebenfalls als Solist überzeugte Akkordeonspieler Martin Liepert in „Oblivion Astor Piazzolla“- das ruhige, melancholische Stück eroberte in der Kombination Akkordeon und Blasorchester besondere Klangwelten.
Am Ende bestätigte begeisterter Applaus, dass die Ehinger Musikanten ihr großes, musikbegeistertes Publikum voll überzeugt haben. Erst nach zwei Zugaben durften die Musiker die Bühne verlassen.
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