Gerald Sommer bezieht deutliche Position zu Biogasanlagen

Gerald Sommer bezieht Stellung zu den gestellten Fragen. Links neben ihm sitzt der Wathlinger Grünen-Fraktionsvorsitzende Mar-Heinz Marheine.
„Was Biogasanlagen betrifft, die mit Mais gefüttert werden, haben wir das Maximum im Landkreis erreicht.“ Der rot-grüne Landratskandidat Gerald Sommer fand in der Dialogveranstaltung in Nienhagen deutliche Worte zu seiner Sichtweise in diesem umstrittenen Themenfeld. Das Thema Biogasproduktion und die damit einhergehende Monokultur bewegten manchen der vielen Veranstaltungsbesucher. Auf die Frage aus dem Publikum, ob denn noch mehr Biogasanlagen zu erwarten seien, antwortete Sommer, es gebe längst andere verwertbare Pflanzen als Mais. Verschiedene Anträge zur Aufstellung weiterer Biogasanlagen seien in der Vergangenheit beim Landkreis eingegangen. Sommer hält hier aber bereits ein Gegensteuern für erforderlich: „Es reicht!“, sagte er.
Gerald Sommer präsentierte seine einzelnen Wahlkampfpositionen. So bestehe dringender Handlungsbedarf bei der Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Der amtierende Landrat ziehe sich hier aus der Verantwortung. Und er fragte: „Warum fordern wir nicht auch wieder eine Haltestelle für die S-Bahn in Großmoor? Wir brauchen im Landkreis dringend ein ganzheitliches Mobilitätskonzept. Daran werde ich arbeiten.“
Sozialen Zusammenhalt will Gerald Sommer mit allen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam stärken. Sein Ziel sei es unter anderem, dass überall im Landkreis Familienzentren wie das KESS entstehen.
Sommers Fokus fällt auch auf die Stärkung der Vereine und Initiativen. „Wir müssen uns verstärkt gegenseitig helfen in der Zukunft“, sagte er. Und auf die Frage, wie er zu der Ganztagsschule stehe, sagte Sommer, er stehe für eine „richtige“ Ganztagsschule, also für eine Ganztagsschule, in der auch nachmittags unterrichtet werde.
Grünen-Ortsverbandsvorsitzende Simone Welzien leitete mit den Worten „Wo sehen wir hier eigentlich noch Tiere in der Landschaft“ über zu einem Vortrag von Holger Müller. Er stellte verschiedene Möglichkeiten vor, wie Flächen in der Samtgemeinde Wathlingen und im Landkreis Celle unter Landschaftsschutz gestellt werden könnten. Hier sprach er besonders den kompletten Bereich beidseitig der durch Nienhagen führenden Aue an. Leider würden diese Möglichkeiten seitens des Landkreises – besonders im Südkreis – aber kaum genutzt.
Gerald Sommer teilte hierzu mit, dass der amtierende Landrat Klaus Wiswe angebe, dass 43 Prozent der Fläche des Landkreises Celle als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen seien und deshalb keine weiteren Gebiete ausgewiesen werden sollen. Hier sei aber ein Ungleichgewicht zwischen Nord- und Südkreis zu erkennen. Man solle in dieser Frage in den Dialog treten. „Das ist von jeher eine Forderung von Bündnis90/Die Grünen“, so Sommer.
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